Schadensfoto: Dokumentation, die die Fachfirma versteht
Ein Schadensfoto ist erst brauchbar, wenn die Fachfirma den Schaden ohne Rückfrage wiederfindet. Dafür gehören zu jedem Befund drei Dinge: die Stelle am Bauteil, der Bildnachweis und eine Beschreibung dessen, was sichtbar ist.
Das Foto allein reicht nicht
Auf dem Detailbild ist die Korrosion deutlich zu sehen. Aber an welchem Träger? In einer Anlage stehen viele gleiche Träger, Halterungen und Leitungen nebeneinander. Ohne Stelle beginnt die Suche bei jeder Übergabe von vorn.
Stelle, Bild, Beschreibung: drei Angaben je Befund
Die Stelle führt zum Schaden: bei einem Behälter etwa Höhe, Winkel und Abschnitt, in einer Halle Achse und Ebene. Das Bild zeigt, was gesehen wurde. Die Beschreibung hält fest, was sichtbar ist und welche Frage offenbleibt.
Vor dem Drohnenflug die Bezeichnungen abstimmen
Bauteilnummern, Hallenachsen oder Anlagenabschnitte, die Ihr Team schon verwendet, helfen bei der Orientierung. Welche davon im Bericht stehen sollen, stimmen wir vorab mit den Leuten ab, die danach mit dem Bericht arbeiten.
Jeder Befund in der Punktwolke
Bei der Inspektion per Drohne entsteht neben den Fotos eine Punktwolke, und zu jedem Foto ist bekannt, wo die Kamera war. Daraus legen wir jeden Befund an seine Stelle in der Punktwolke. Ihr Team findet ihn in der Übersicht, öffnet das Foto dazu und plant Nachprüfung oder Instandsetzung an genau dieser Stelle.
Was sichtbar ist, und was offen bleibt
Ein Foto zeigt den sichtbaren Zustand unter den Bedingungen der Aufnahme. Ursache, verdeckte Schäden und technische Bedeutung ergeben sich daraus nicht. Deshalb nennt der Inspektionsbericht auch die offenen Prüfaufgaben. Die Bewertung treffen Sie oder Ihre Sachverständigen.
Wie wir Befunde in der Punktwolke verorten: Befunde verorten.
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