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Industrielle Drohneninspektion Kostenlose ErstberatungErstberatung
Blick aus dem Inneren des Silos nach oben zur Silodecke mit zwei Öffnungen, durch eine schaut ein Teammitglied herein

Schadensdokumentation

Befunde verorten: Punktwolke und Foto

Ein Foto vom Schaden – und keiner weiß, wo er sitzt? Wir legen jeden Befund mit Foto in die Punktwolke, wo die Daten es tragen. So finden Instandhaltung und Fachfirma dieselbe Stelle wieder.

Die Drohne und die Stelle

So liefert die Elios 3 die Daten, mit denen jeder Schaden seine Stelle bekommt

Die Elios 3 fliegt durch das Mannloch nah an Wand und Bauteil und vermisst den Raum dabei per LiDAR. Zu jedem Foto speichert sie, wo die Kamera war und wohin sie schaute. Aus beidem legen wir die Markierung im Foto in die Punktwolke – so bekommt der Rost am Flansch eine Adresse, die Ihre Fachfirma ohne Drohne wiederfindet.

Die Elios 3 von vorn: Drohne im kugelförmigen Schutzkäfig aus Kohlefaserstreben, oben der LiDAR-Kopf, vorn Kamera und LED-Leuchten
Bild: Flyability
  1. LiDAR-Kopf

    Misst zehnmal pro Sekunde rundum die Entfernung zu jeder Oberfläche, auch nach oben und unten. Daraus entsteht die Punktwolke – und die Drohne weiß ohne GPS, wo sie ist.

  2. Kamera

    4K-Video und Einzelbilder. Jedes Foto bekommt seine Aufnahmeposition in der Punktwolke.

  3. Eigenes Licht

    LED-Beleuchtung mit bis zu 16.000 Lumen (Herstellerangabe), mit Staubmodus – für Bilder auch im dunklen Innenraum.

  4. Schutzkäfig

    Kohlefaser rund um die Rotoren. Leichte Kontakte mit Wand oder Einbauten gehören zum normalen Betrieb, die Drohne fliegt weiter.

  • LiDAR-Punktwolke des Raums aus demselben Flug wie die Fotos
  • Jedes Foto mit Aufnahmeposition und Blickrichtung, Grundlage für die Stelle am Bauteil
  • Eine Öffnung ab DN 600 genügt, der Pilot bleibt außerhalb
  • Stunden statt Tage oder Wochen, ohne Gerüst, Kletterer oder Kran
Industrie-LiDAR-Drohne Elios 3 ›

Aus Sicht des Betreibers

Was Betreiber über Schäden an ihrer Anlage wissen wollen

Sechs Fragen, die nach fast jeder Inspektion kommen. Die kurze Antwort steht hier, die ausführliche weiter unten.

Wo genau liegt der Schaden an meiner Anlage?

Bei Silo und Behälter mit Höhe und Winkel am Umfang, im Kanal mit seiner Ebene, an der Rohrbrücke als Punkt in der Punktwolke. Dazu kommt immer das Foto, auf dem der Befund markiert ist.

Mehr zur genauen Stelle ›

Ist das die Stelle am Bauteil oder nur der Standort der Drohne?

Das ist der entscheidende Unterschied. Die Aufnahmeposition sagt, wo die Drohne war. Die Lage am Bauteil sagt, wo der Befund ist: Höhe und Winkel, Ebene oder Abschnitt. Der Bericht nennt, welche der beiden Angaben vorliegt.

Der Unterschied ›

Findet meine Fachfirma die Stelle vor Ort wieder?

Dafür ist die Lage gedacht: eine Adresse, die ohne die Drohne funktioniert. Höhe und Winkel, Ebene und Mannloch oder Achsen der Halle lassen sich vor Ort abmessen.

Was im Bericht steht ›

Muss sich jemand stundenlang Videos ansehen?

Das übernehmen wir. Aus Video und Fotos wird eine Befundliste. Mehrfach fotografierte Stellen fassen wir zusammen, im Silo-Projekt wurden aus allen Rissmarken Befundgruppen. Zu jedem Befund gehört das Originalfoto als Beleg.

Beispiele ansehen ›

Was ist dringend, was kann bis zur nächsten Revision warten?

Befunde werden nach vereinbarten Stufen eingestuft, etwa kritisch, hoch, mittel oder gering. Damit sortieren Sie, was zuerst näher geprüft wird. Die Entscheidung selbst treffen Sie oder eine prüfende Stelle, die Sie beauftragen.

Grenzen der Methode ›

Können Instandhaltung, Planer und Fachfirma ohne Spezialsoftware damit arbeiten?

Ja. Den Bericht öffnen alle im Browser, ohne Installation.

Was im Bericht steht ›
Befundkarte: Punktwolke einer abgewinkelten Rohrbrücke schräg von oben, entlang der Brücke viele rote und einige gelbe Kreuze als Befundmarken

Befundkarte aus unserer Auswertung einer Rohrbrücke: Jede Marke sitzt an der Stelle in der Punktwolke, an der der Befund im Foto markiert wurde.

Was im Bericht steht

Schadens­dokumentation: jeder Schaden mit Foto, Einstufung und Stelle am Bauteil

Die Schadensdokumentation im Bericht ist für die Menschen geschrieben, die nach der Inspektion handeln: Instandhaltung, Planer, Fachfirma, prüfende Stelle. Jeder Befund ist so beschrieben, dass er ohne Rückfrage auffindbar ist. Damit beginnt die Planung der nächsten Reparatur, Sanierung oder Revision mit einer klaren Liste: was, wo und wie dringend. Bei der nächsten Inspektion lässt sich dieselbe Stelle wieder aufsuchen und ihr Zustand vergleichen (Wiederholungsinspektion). Industriedienstleister planen damit den Arbeitsumfang für die Revision und stellen das Gerüst nur dort, wo es gebraucht wird (Industriedienstleister). Wird nach einem Schaden inspiziert, stimmen Sie den Drohnenflug vorher mit dem Versicherer ab. Sind Veränderungen am Schadenbild unumgänglich, sehen die GDV-Musterbedingungen für die Feuerversicherung vor, es nachvollziehbar zu dokumentieren, und nennen Fotos als Beispiel (Quelle). Was das für die Abstimmung mit dem Versicherer heißt: Inspektionsbericht Versicherung.

Wie die Übersicht im Browser aussieht, zeigen die Beispiele unter Punktwolke im Browser.

  • Befundliste mit Befundart, Einstufung und Befundtext
  • Bildnachweis: das Originalfoto mit der markierten Stelle
  • Stelle am Bauteil, wo belegt: Höhe und Winkel, Ebene oder Punkt in der Punktwolke
  • Aufnahmeposition der Drohne zu jedem Foto
  • Übersicht der Anlage als Punktwolke, mit Messketten wo vereinbart
  • Hinweis, worauf sich jede Lage stützt und was die Aufnahmen nicht abdecken
  • Im Browser, ohne Installation, zum Weitergeben an Planer und Fachfirmen; verarbeitet rein lokal, ohne Cloud

Beweis aus Projekten

So findet Ihr Team die Stelle wieder: vier Anlagen, vier Arten

Ausschnitte aus unseren Auswertungen, anonymisiert. Die Grafiken sind nachträglich aus den Projektdaten berechnet.

Isometrische Zeichnung eines aufgeschnittenen Silos mit den Rissen A bis E an der Innenwand

Betonsilo: Höhe und Winkel

Rissmarken aus zwei Silos, zu Befundgruppen zusammengefasst. Über ein Silogitter von 22,2 Metern hat jede Marke eine Höhe und einen Winkel am Umfang.

Zum Projektbeispiel Silo ›
Abwicklung der Wände zweier Reaktoren mit allen Roststellen als Kreise in projizierter Größe

Reaktor: Roststellen auf der Behälterwand

Jede Roststelle von Hand auf dem Behältergitter gesetzt, einem Raster aus Höhe und Winkel. Jede Stelle hat eine Adresse aus Winkel und Höhe und eine projizierte Größe.

Zum Projektbeispiel Reaktor ›
Befundkarte einer Rohrbrücke: Punktwolke einer geraden Brücke schräg von oben, entlang der Brücke rote Korrosionsmarken

Rohrbrücke: Punkt in der Punktwolke

Die Lage jeder Markierung berechnet die Auswertung aus Bildpunkt und Kamerapose. Für alle Markierungen eines Drohnenflugs haben wir das nachgerechnet: alle treffen die Punktwolke.

Zum Projektbeispiel Rohrbrücke ›
Längsschnitt eines Abgaskanals als Punktwolke, gegliedert in Ebenen, mit den Befunden je Ebene

Abgaskanal: Befunde nach Ebenen

Mehrere Drohnenflüge zu einem Modell verbunden, jede Anomalie-Marke ihrer Ebene zugeordnet. Die Mannlöcher dienen als Bezugspunkte. Ebenen ohne Fotos sind als nicht inspiziert ausgewiesen.

Zum Projektbeispiel Abgaskanal ›
Arbeitsplatz der Auswertung: Monitor mit LiDAR-Punktwolke und Kamerabild aus einem Drohnenflug, davor ein Laptop

Drohnen-Software am Arbeitsplatz: Punktwolke mit Aufnahmeposition und Kamerabild. Sie zeigt, wo die Drohne war und wohin sie schaute. Wo der Befund am Bauteil liegt, zeigt sie nicht.

Ausgangslage

Der Bericht liegt vor. Die Suche beginnt trotzdem

DIN 31051 zählt die Inspektion zu den Grundmaßnahmen der Instandhaltung (Quelle), die DGUV Information 209-015 beschreibt sie als Vergleich von Soll- und Ist-Zustand (Quelle). Für diesen Vergleich liefert der Bericht jeden Befund mit Bild, Lage und Einstufung; beurteilen müssen Sie selbst. Die Betriebssicherheitsverordnung verlangt, dass Prüfungen mit Art, Umfang und Ergebnis aufgezeichnet werden. Für Betonbauwerke fordert die Technische Regel Instandhaltung des DIBt, den Ist-Zustand zu ermitteln, darzustellen und zu beurteilen, bevor ein Instandhaltungsplan entsteht. Auch das Normungskomitee für Asset Management bei ISO behandelt Anlagendaten als eigenes Thema: 2024 erschien mit ISO 55013 ein Leitfaden zu Daten im Asset Management (Quelle). Eine Übersicht dieser Schriften steht unter Regelwerk Inspektion.

Im Alltag scheitert das selten am Foto, sondern an der Stelle. Ein Detailfoto zeigt Rost an einem Flansch. Bei hundert ähnlichen Flanschen bleibt offen, welcher es ist. Jede Übergabe an Planer oder Fachfirma beginnt dann mit einer Suche. In Silos, Behältern und Kanälen heißt das oft: noch ein Einstieg, mit Erlaubnisschein, Sicherungsposten und den Gefährdungen enger Räume, die die DGUV Regel 113-004 beschreibt. Wer die Stelle ohne erneuten Einstieg wiederfindet, hilft dem, was die Regel als Grundsatz nennt: Einstiege zu vermeiden, wo es geht, etwa durch Inspektion mit Kamera (Quelle). Mehr dazu unter Befahren vermeiden.

Was zu einem brauchbaren Schadensfoto gehört, erklärt der Beitrag Schadensfoto: Dokumentation, die die Fachfirma versteht.

Befundkarte: Punktwolke eines Silos mit Auslaufkonus schräg von oben, an der Innenwand senkrechte Reihen roter Rissmarken

Befundkarte aus unserer Auswertung eines Silos: Jede rote Marke ist ein Riss, der auf einem Foto markiert und über den Kamerastrahl an die Silowand gelegt wurde.

Der Unterschied

Aufnahme­position der Drohne oder Stelle am Bauteil

Viele Inspektionsberichte nennen zu jedem Foto eine Position. Gemeint ist fast immer die Aufnahmeposition: wo die Drohne beim Auslösen war und in welche Richtung die Kamera schaute. Das hilft, das Foto einzuordnen. Bei einem Flug 0,2 bis 0,9 Meter vor einer Silowand liegt die Drohne nah am Befund. Bei einem Foto quer durch einen Kanal kann die Stelle Meter entfernt sein.

Die Lage am Bauteil entsteht in unserer Auswertung anders. Der Befund wird auf dem Foto markiert. Aus dem markierten Bildpunkt und der Kamerapose rechnen wir einen Strahl, der die Punktwolke oder einen eingemessenen Bezugskörper trifft. Beim Silo und beim Reaktor ist das ein Gitter aus Zylinder und Konus. Daraus folgen Höhe und Winkel am Umfang. Im Kanal ordnet ein Ebenen-Register jede Marke einer Ebene zu.

Wo eine Anlage keine Marke auf dem Foto oder keine passende Punktwolke hat, steht im Bericht, was vorliegt: Foto, Aufnahmeposition, Befundtext. So wissen Sie bei jedem Befund, worauf sich seine Lage stützt.

Dass der Ort eines Befunds zählt, zeigt der Blick in den Schiffbau. Dort verlangen die gemeinsamen Anforderungen der Klassifikationsgesellschaften (IACS UR Z17) von Firmen, die mit Fernprüftechnik besichtigen, Verfahren für die vollständige Abdeckung und für die Ortszuordnung gespeicherter Daten (Quelle). Die Leitlinien des American Bureau of Shipping (ABS) empfehlen, zu jeder Aufnahme die Bauteilkennung zu erfassen, damit Befunde später nachverfolgt werden können (Quelle). Für Anlagen an Land gelten diese Regeln nicht, und eine Ortszuordnung heißt dort nicht zwingend Punktwolke.

Was Inspectomatic beiträgt

Von der Frage bis zur Stelle, die man wiederfindet

Die Inspektion vor Ort führt Kopterflug durch, die Schwestermarke für den Drohnenflug.

Fragestellung und Bezug festlegen

Welche Bauteile, welche Befundarten, wer arbeitet mit dem Ergebnis? Wir klären vorab, worauf sich die Lage beziehen soll: Silogitter, Ebenen, Achsraster der Halle oder Ihre Bauteilbezeichnungen.

Inspektion vor Ort

Kopterflug fliegt mit geschulten Piloten, immer im Zweierteam, in Stunden statt Tagen oder Wochen und ohne Gerüst, Kletterer oder Kran. Es entstehen Video, Einzelfotos und eine LiDAR-Punktwolke des Innenraums oder Bauwerks.

Befunde markieren und verorten

Wir markieren jeden Befund auf dem Foto, stufen ihn ein und legen ihn über den Kamerastrahl auf Punktwolke oder Bezugskörper. Mehrfach fotografierte Stellen fassen wir zu einem Befund zusammen.

Bericht übergeben

Sie erhalten den Bericht mit Befundliste, Lage, Einstufung und Bildnachweis. Die Berichtsvorlage stimmen wir vor der Inspektion mit Ihnen ab.

Einwände und Grenzen

Was Sie vorher wissen sollten

Ersetzt der Bericht ein Gutachten?

Nein, er liefert die Grundlage dafür: Aufnahmen, Punktwolke und die markierten Befunde mit ihrer Lage. Ursache, Dringlichkeit und Maßnahme beurteilen Sie selbst oder eine prüfende Stelle, die Sie beauftragen. Ein Gutachten erstellen wir nicht. Die Einstufung im Bericht folgt den Stufen, die wir vorher mit Ihnen vereinbaren. Sie hilft beim Sortieren, ersetzt aber nicht die fachliche Bewertung am Bauteil.

Wie genau gibt der Bericht an, wo ein Schaden sitzt?

So genau wie Punktwolke und Bezugskörper, auf denen sie liegt, und wie der markierte Bildpunkt. Statt einer pauschalen Zentimeterangabe steht im Bericht bei jedem Befund, worauf sich seine Lage stützt: Silogitter, Ebene, Punkt in der Punktwolke oder nur die Aufnahmeposition der Drohne. So weiß Ihre Fachfirma, wie sie die Stelle vor Ort suchen muss. Kritische Maße prüfen Ihre Planer zusätzlich am Bauteil.

Lässt sich jeder Schaden am Bauteil verorten?

Nicht jeder. Am Bauteil verortet wird jeder Befund, der auf dem Foto markiert ist und zu dem eine Punktwolke oder ein eingemessener Bezugskörper vorliegt. Andernfalls enthält der Bericht Foto, Aufnahmeposition und Befundtext, im Projektbeispiel Müllbunker etwa wurde keine Lage am Bauteil gerechnet. Welche Lage Ihr Bericht erreicht, legen wir vor der Inspektion gemeinsam fest, damit Sie vorher wissen, was Sie bekommen.

Was zeigt der Bericht, und was ergänzende Verfahren?

Der Bericht zeigt den sichtbaren Zustand der Oberfläche, jeden Befund mit Foto und Lage. Wandstärke, Zustand unter Isolierung oder Beschichtung und verdeckte Schäden erfassen ergänzende Prüfverfahren, gezielt an den Stellen, die der Bericht benennt. Eine beschädigte Ummantelung ist dabei Anlass zur weiteren Prüfung, kein Nachweis für den Zustand des Rohrs darunter. Mit der Lage aus dem Bericht findet die Prüffirma die Stellen wieder.

Wie sieht das Ergebnis konkret aus?

Das hängt von der Aufgabe ab: Ein Bericht zur Thermografie sieht anders aus als einer zur Vermessung oder zur Schadensdokumentation. Gemeinsam ist allen die Befundliste mit Befundart, Einstufung, Befundtext, Originalfoto und Lage. Die Projektbeispiele zeigen vier Arten der Lage aus realen Anlagen. Rufen Sie an: +49 421 408 937 98, dann zeigen wir Ihnen Beispiele, die zu Ihrer Anlage passen.

Wer haftet, wenn bei der Inspektion etwas passiert?

Für den Einsatz besteht eine Betriebshaftpflichtversicherung. Vor jeder Inspektion steht eine Risikobeurteilung, bei erhöhtem Risiko fliegt die Drohne am Seil, und leichte Kontakte fängt der Schutzkäfig ab. Weil nur die Drohne hineingeht, entfällt der Personeneinstieg und damit das Freimessen für Personen. Weder die Elios 3 noch die DJI M30T ist ATEX-zertifiziert: Im Ex-Bereich klärt der Betreiber vorab, ob die Drohne fliegen darf.

Welche Bezeichnungen brauchen Sie von uns?

Die, mit denen Ihr Team die Anlage kennt: Anlagenkennzeichen, Achsen, Ebenen, Mannlöcher oder Bauteilnamen. Sie fließen in den Bericht ein, dann spricht die Lage Ihre Sprache und Ihre Fachfirma muss nichts übersetzen. Im Abgaskanal dienen etwa die Mannlöcher als Bezugspunkte, in der Halle das Achsraster. Schicken Sie uns Zeichnungen oder Listen mit der Anfrage, wenn Sie welche haben.

Wie werden mehrfach fotografierte Stellen behandelt?

Wir fassen sie zu einem Befund zusammen. Ein langer Riss verteilt sich auf viele Fotos, aus 0,2 bis 0,9 m Abstand zeigt jedes nur einen Ausschnitt. Im Silo-Projekt wurden die Rissmarken deshalb zu Befundgruppen zusammengefasst, jede Marke gehört zu genau einer. Zu jedem Befund bleibt das Originalfoto als Beleg erhalten. So zählt Ihre Fachfirma Befunde, nicht Fotos.

Welche Schadensarten werden markiert?

Die, die wir vorher mit Ihnen vereinbaren. In unseren Projekten waren das etwa Risse in Betonsilos, Roststellen an Behälterwänden, Anomalien an Klappen eines Abgaskanals und an einer Rohrbrücke Korrosion, Beschichtungsschäden, Dellen in der Rohrisolierung und nicht voll angezogene Verschraubungen. Die Befundarten getrennt zu führen hilft, weil dann jedes Gewerk seinen Teil sieht. Einstufung und Datenfelder legen wir ebenfalls vorab fest.

Was ist ein Bezugskörper?

Eine eingemessene Form, auf die wir die Befunde legen. Beim Silo und beim Reaktor ist das ein Gitter aus Zylinder und Konus, daraus folgen Höhe und Winkel am Umfang. Im Kanal ordnet ein Ebenen-Register jede Marke einer Ebene zu, in der Halle das Achsraster. Der Bezugskörper macht aus einer Markierung im Foto eine Adresse, die Ihr Team vor Ort ohne Drohne wiederfindet.

Können wir die Befundliste in eigene Systeme übernehmen?

Das klären wir vorab: Übergeben wird im Browser, als PDF oder in einem abgestimmten Datenformat. Welche Felder jeder Befund trägt und wie sie heißen, legen wir vor der Inspektion mit Ihnen fest. Nennen Sie uns deshalb bei der Anfrage, mit welchem System Ihre Instandhaltung arbeitet und welche Angaben sie braucht. Dann klären wir, in welcher Form die Liste zu Ihnen kommt.

Was passiert mit Bereichen, die nicht fotografiert wurden?

Sie stehen als Lücke im Bericht. Im Projektbeispiel Abgaskanal sind Ebenen ohne Fotos ausdrücklich als nicht inspiziert ausgewiesen. Der Bericht nennt außerdem, was die Aufnahmen sonst nicht abdecken, etwa verdeckte Flächen hinter Einbauten. So hält niemand einen nicht gesehenen Bereich für unauffällig. Ob eine Lücke nachgeholt oder anders geprüft wird, entscheiden Sie.

Vorbereitung

Befunde verorten vorbereiten: Ihre Bauteilnamen im Bericht

Nennen Sie uns Anlage und Anlass. Ihre Bauteilbezeichnungen, etwa Achsen, Ebenen oder Mannlöcher, fließen ein, wenn vorhanden. Dann spricht die Lage im Bericht Ihre Sprache. Freigabe, Stillstand und den Zugang für die Drohne klären wir im Ablauf gemeinsam. Weil nur die Drohne hineingeht, entfällt der Personeneinstieg und damit das Freimessen für Personen; im Ex-Bereich klärt der Betreiber vorab, ob die Drohne fliegen darf, denn weder die Elios 3 noch die DJI M30T ist ATEX-zertifiziert.

Kopterflug bringt Drohne, LiDAR und das Zweierteam mit.

Wer zu Ihnen kommt

Inspektion und Bericht aus einer Hand

Industrieerfahren seit 2017

Kopterflug führt die Inspektion vor Ort durch, Inspectomatic erstellt den Inspektionsbericht. Dahinter steht dasselbe Team: Über uns.

Immer im Zweierteam

Geschulte Piloten. Vor jedem Einsatz steht eine Risikobeurteilung.

Deutschlandweit im Einsatz

Wir kommen zu Ihrer Anlage. Drohnen und Ausrüstung bringen wir mit.

Auswertung rein lokal

Ihre Aufnahmen werden ohne Cloud verarbeitet. Den Übertragungsweg für Bericht und Rohdaten stimmen wir vorab mit Ihnen ab.

Ihre Anlage, jeder Schaden wiederauffindbar

Nennen Sie uns Anlage und Anlass – und wer danach mit dem Bericht arbeitet.

Erstberatung: 30 Minuten per Google Meet, Termin direkt wählen.

  • Porträt von Christian EngelkeChristian EngelkeGründer, Geschäftsführer und Elios-Pilot
  • Porträt von Dipl.-Wirt.-Ing. (FH) Juliana EngelkeDipl.-Wirt.-Ing. (FH) Juliana EngelkeGründerin, Geschäftsführerin und Elios-Pilotin

E-Mail: info@inspectomatic.de

Fotos oder Zeichnungen helfen, wenn Sie welche haben. Wir melden uns, klären mit Ihnen Zugang und Ablauf und schicken Ihnen ein Angebot.

Oder schreiben Sie uns

Vielen Dank. Ihre Anfrage ist bei uns angekommen, wir melden uns bei Ihnen.

Welche Anlage, welcher Anlass, welcher Zeitraum – formlos genügt.

* Pflichtangaben. Wir geben Ihre Angaben nicht an Dritte weiter.

Quellen

  1. DIN 31051 Grundlagen der Instandhaltung (Produktseite) · DIN Media · Stand Ausgabe 2019-06, abgerufen 11.10.2026
  2. Betriebssicherheitsverordnung § 14 Prüfung von Arbeitsmitteln (Abs. 7: Aufzeichnung von Art, Umfang und Ergebnis) · Bundesministerium der Justiz, gesetze-im-internet.de · Stand abgerufen 07.10.2026
  3. Technische Regel Instandhaltung von Betonbauwerken (TR Instandhaltung), Teil 1, Abschnitt 3 · Deutsches Institut für Bautechnik · Stand Mai 2020
  4. DGUV Regel 113-004 Behälter, Silos und enge Räume, Teil 1: Arbeiten in Behältern, Silos und engen Räumen, Abschnitt 4.1 · Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) · Stand Ausgabe 02/2019, abgerufen 11.10.2026
  5. Projektbeispiele Silo, Reaktor, Rohrbrücke, Abgaskanal (Projektdaten, Messwerte) · Inspectomatic · Stand 07.10.2026
  6. DGUV Information 209-015 Instandhaltung an Maschinen und Anlagen, Glossar „Inspektion“ · Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) · Stand Ausgabe 06/2026, abgerufen 11.10.2026
  7. Allgemeine Bedingungen für die Feuerversicherung (AFB 2010), Abschnitt B § 8 Nr. 2 (unverbindliche Bekanntgabe) · Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) · Stand Version 01.04.2014, abgerufen 11.10.2026
  8. IACS UR Z17 „Procedural Requirements for Service Suppliers“, Annex 1, Abschnitt 16.8 (gilt für Schiffe und mobile Offshore-Einheiten; im Sammeldokument „Requirements concerning Survey and Certification“) · International Association of Classification Societies (IACS) · Stand Rev.18 Corr.1, 2023, abgerufen 11.10.2026
  9. Guidance Notes on the Use of Remote Inspection Technologies, Abschnitt 4/9 (Datenprüfung; gilt für Schiffe und Offshore-Anlagen) · American Bureau of Shipping (ABS) · Stand Ausgabe Dezember 2022, abgerufen 11.10.2026
  10. ISO/TC 251 Asset management, Komiteeseite (Abschnitt „Data in asset management“, ISO 55013:2024) · International Organization for Standardization (ISO), Technisches Komitee 251 · Stand abgerufen 11.10.2026

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