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Industrielle Drohneninspektion Kostenlose ErstberatungErstberatung
Blick aus dem Silo nach oben zur Silodecke: zwei Öffnungen, durch eine schaut ein Teammitglied mit Helm herein

Anlagen · Silo

Inspektions­bericht Silo per Drohne

Risse, Korrosion, Verschleiß an der Silowand – wo genau, und was ist dringend? Die Drohne inspiziert die Innenwand, niemand steigt ein. Jeder Befund kommt mit Foto, Höhe und Winkel, damit der Sanierer dieselbe Stelle findet.

Die Drohne im Silo

So kommt die Elios 3 an Ihre Silowand

Die Elios 3 startet neben einer Luke oder einem Mannloch in der Silodecke, fliegt hinein und die Wand entlang bis zum Auslaufkonus; der Pilot bleibt außerhalb. Mit eigenem Licht und Staubmodus zeigt sie Risse, Korrosion und Verschleiß aus der Nähe, auch im dunklen, staubigen Silo. Niemand steigt ein, auch kein Kletterer im Seilzugang – und über das Silogitter bekommt jeder Befund Höhe und Winkel.

Die Elios 3 von vorn: Drohne im kugelförmigen Schutzkäfig aus Kohlefaserstreben, oben der LiDAR-Kopf, vorn Kamera und LED-Leuchten
Bild: Flyability
  1. LiDAR-Kopf

    Misst zehnmal pro Sekunde rundum die Entfernung zu jeder Oberfläche, auch nach oben und unten. Daraus entsteht die Punktwolke – und die Drohne weiß ohne GPS, wo sie ist.

  2. Kamera

    4K-Video und Einzelbilder. Jedes Foto bekommt seine Aufnahmeposition in der Punktwolke.

  3. Eigenes Licht

    LED-Beleuchtung mit bis zu 16.000 Lumen (Herstellerangabe), mit Staubmodus – für Bilder auch im dunklen Innenraum.

  4. Schutzkäfig

    Kohlefaser rund um die Rotoren. Leichte Kontakte mit Wand oder Einbauten gehören zum normalen Betrieb, die Drohne fliegt weiter.

  • Eine Öffnung ab DN 600 genügt, eine Luke in der Silodecke reicht
  • Vom Dach bis zum Auslaufkonus, die Kamera schwenkt auch zur Decke
  • Eigenes Licht mit Staubmodus für das dunkle, staubige Silo
  • Stunden statt Tage oder Wochen, ohne Gerüst, Kletterer oder Kran
Industrie-LiDAR-Drohne Elios 3 ›

Was Betreiber wissen wollen

Silo: was zuerst saniert wird und wo der Schaden sitzt

Nach einer Siloinspektion bleiben meist dieselben Fragen: Was ist dringend, wo genau sitzt es und was bedeutet es für die Sanierung? Die kurzen Antworten stehen hier, die ausführlichen weiter unten.

Was gehen wir zuerst an, was kann warten?

Der Bericht zeigt, was an der Innenwand sichtbar ist: Risse, Korrosion, Verformungen, Verschleiß an Auskleidungen und Anbackungen. Auffällige Befunde sind eingestuft. Ob eine Stelle Instandsetzung braucht, entscheiden Sie oder eine prüfende Stelle.

Was im Bericht steht ›

Wo genau sitzt der Schaden?

Jeder Befund bekommt über das Silogitter eine Höhe und einen Winkel am Umfang. So findet die Fachfirma die Stelle wieder, ohne erneut zu suchen.

Beispiel Silogitter ›

Wer sichtet das ganze Material?

Das übernehmen wir. Aus Video und Fotos entsteht eine Befundliste mit Bildnachweis. Im Beispiel wurden die Rissmarken zu Befundgruppen zusammengefasst.

Beitrag ›

Reicht das als Grundlage für die Sanierung?

Der Bericht nennt je Befund die Stelle an der Wand, also Höhe und Winkel, dazu die Ausdehnung, und zeigt alle Befunde auf der Abwicklung. Damit planen Fachfirmen Bereiche und Mengen.

Was im Bericht steht ›

Sehen wir bei der nächsten Inspektion, was sich verändert hat?

Punktwolke, Aufnahmen und Befunde werden mit ihrer Adresse am Silogitter abgelegt. Eine Wiederholungsinspektion baut darauf auf und zeigt Veränderungen an denselben Stellen.

Wiederholungsinspektion ›

Können alle damit arbeiten, und wo liegen unsere Daten?

Sie öffnen den Bericht im Browser, ohne Installation. Instandhaltung, Planung und Fachfirmen sehen dieselben Befunde mit derselben Adresse am Silo. Unsere Verarbeitung läuft rein lokal, ohne Cloud. Den Übertragungsweg für sensible Anlagendaten stimmen wir vorab mit Ihnen ab.

KRITIS ›
Befundkarte: Punktwolke eines Silos mit Auslaufkonus, an der Innenwand zwei lange Reihen roter Kreuze als Rissmarken

Befundkarte aus unserer Auswertung: die Rissmarken eines Silos einer Chemieanlage auf der Punktwolke. Die Marken reihen sich zu langen Rissverläufen.

Was im Bericht steht

Jeder Schaden mit Foto und Ausdehnung – und wo er im Silo sitzt

Der Bericht ist für die Menschen gemacht, die danach handeln: Instandhaltung, Fachplaner, Sanierungsbetrieb und prüfende Stelle. Alle sehen dieselbe Stelle mit derselben Adresse am Silo, im Browser und ohne Installation.

Bei Betonsilos zeigen die Aufnahmen auch die äußeren Zeichen einer Bewehrungskorrosion: Rostfahnen, Risse entlang der Bewehrung, Ausblühungen und Abplatzungen bis zur freiliegenden Bewehrung. Ob der Beton karbonatisiert ist, Chlorid enthält oder die Betondeckung reicht, klären Proben und Messungen am Bauteil, gezielt an diesen Stellen.

Für die Sanierung zählen nicht die Fotos, sondern die Befunde und ihre Ausdehnung. Deshalb fassen wir Marken, die zum selben Riss oder zur selben Fläche gehören, zu einer Befundgruppe zusammen. Bei der nächsten Inspektion lassen sich dieselben Stellen über ihre Adresse im Gitter wieder aufrufen.

Was Sie mit dem Bericht weiter tun: Befunde verorten zeigt, wie jeder Schaden an der Silowand Höhe und Winkel bekommt; mit Sanierung vorbereiten schreibt Ihr Planer gezielt aus; bei der Wiederholungsinspektion vergleichen Sie zur nächsten Inspektion dieselben Stellen.

  • Befundliste mit Art, Höhe, Winkel am Umfang und Ausdehnung
  • Auslaufkonus: Risse am Konus auf demselben Gitter wie die der Wand
  • Bildnachweis: die Fotos mit den markierten Stellen zu jedem Befund
  • Abwicklung der Silowand mit allen Befunden auf einen Blick
  • Punktwolke des Silos und das Video der Befliegung
  • Nicht einsehbare Bereiche, etwa unter einer Restfüllung
  • Einstufung der Befunde, die Bewertung bleibt bei Ihnen

Aus der Praxis

Von der Luke in der Silodecke bis zum Auslauf

Von der Silodecke durch die Einstiegsöffnung hinein, die Wand entlang bis zum Auslauf. Aufnahmen aus einer Mühle.

Über den Silozellen: jede Luke im Boden ist ein Zugang zu einer Zelle.
Die Drohne startbereit neben der offenen Luke.
Durch diese Öffnung fliegt die Drohne hinein, kein Mensch steigt ein.
Im Silo: Blick an der Wand entlang nach oben.
Silodecke mit Förderband: Zugang und Startplatz liegen oft zwischen Fördertechnik.
Unter den Silos: die Ausläufe, durch die das Schüttgut abgezogen wird.

Beispiel aus einem Projekt

Risse, die erst über die ganze Silowand zusammenhängen

In einem Betonsilo flog die Drohne 0,2 bis 0,9 m vor der Wand. Jedes Foto zeigt nur einen Ausschnitt. Erst auf dem Silogitter liegen die Marken als zusammenhängende Risse nebeneinander, in zwei Silos, zusammengefasst zu Befundgruppen.

Das Silo als Punktwolke mit allen Rissmarken, jede über den Kamerastrahl an die Wand gelegt. Material, Ursache und Tiefe der Risse zeigt das Bild nicht.
Dasselbe Silo, so gedreht, dass zwei lange Rissverläufe mittig liegen.
Isometrie, nachträglich aus den Projektdaten berechnet: das erste Silo aufgeschnitten, die Risse aus den auf das Silogitter projizierten Rissmarken.
Abwicklung, nachträglich berechnet aus den Rissmarken des ersten Silos: die Risse A, B und C liegen dicht nebeneinander, Maße weggelassen.

Vergleich

Siloinspektion: klassisch oder per Drohne

KlassischPer Drohne
Zugang zur InnenwandEinstieg, etwa im SeilzugangDie Drohne fliegt durch eine Öffnung in der Silodecke
Personen im SiloErlaubnisschein, in der Regel Sicherungsposten, Rettungsmittel vor OrtFür die Sichtprüfung keine
Wo der Riss sitztEin Detailfoto zeigt den Riss, nicht seine Stelle an der runden WandJeder Befund mit Höhe, Winkel am Umfang und Ausdehnung, alle auf der Abwicklung
Dauer der InspektionTage oder WochenStunden

Wo klassisch nötig bleibt

Breite, Tiefe, Material und Ursache eines Risses bestimmt die Bewertung am Bauwerk; Rissbreite und Gipsmarken bleiben Arbeit am Bauteil. Ob der Beton karbonatisiert ist, Chlorid enthält oder die Betondeckung reicht, klären Proben und Messungen am Bauteil. Die eingehende, handnahe Überprüfung bleibt – der Bericht zeigt ihr, wo sie ansetzen sollte.

Nahaufnahme eines verzweigten Risses in einer gelb beschichteten Silowand

Detailfoto eines Risses in der Wand eines Silos einer Chemieanlage. An welcher Stelle der Wand es entstand, zeigt das Foto allein nicht.

Ausgangslage

Ein Silo ist groß, die Wand sieht überall gleich aus

Sie wollen wissen, was an der Innenwand sichtbar ist und wo es sitzt. Ein Detailfoto zeigt den Riss. An welcher Stelle der runden Wand er liegt, zeigt es nicht.

Einordnung

Was die Inspektion am Silo klärt

Vier Punkte zum Rahmen der Inspektion: Pflichten, Zugang, Risiko und Aufwand.

01

Was geprüft werden muss

Für die Standsicherheit des Bauwerks trägt der Eigentümer die Verantwortung. Es gilt die jeweilige Landesbauordnung. Wie die Standsicherheit baulicher Anlagen regelmäßig überprüft wird, beschreibt die VDI-Richtlinie 6200. Seit Juni 2026 regelt ihr Blatt 1.1 die Berichtsdokumentation, weil Prüfberichte bisher schwer vergleichbar und schwer fortzuschreiben waren.

Für Silos der Baustoffindustrie empfiehlt die BG RCI drei Stufen: eine jährliche Begehung durch den Betreiber, alle 3 bis 4 Jahre eine Sichtkontrolle durch eine fachkundige Person und alle 10 Jahre eine eingehende, handnahe Überprüfung auch der schwer zugänglichen Teile. Geprüft werden dort Korrosion tragender Teile, Abrieb, verringerte Wandstärke, Anbackungen und Schäden an Einbauten. Außerhalb der Baustoffindustrie sind diese Abstände nicht belegt.

Als Arbeitsmittel legt der Arbeitgeber Art, Umfang und Fristen in der Gefährdungsbeurteilung fest. Das betrifft die Ausrüstung des Silos. Die Betonwand hat daraus keine eigene Prüffrist.

Die eingehende Überprüfung bleibt handnah. Der Inspektionsbericht bereitet sie vor. Er ersetzt sie nicht, und er ist kein Gutachten. Welche Schriften von DGUV, Berufsgenossenschaften und Verbänden wir zitieren, steht unter Regelwerk.

Belege: 1, 2, 12, 13

02

Wie die Innenwand klassisch erreicht wird

Für die Sicht an der Innenwand steigt klassisch eine Person ein. Das Silo ist ein Behälter im Sinne der DGUV Regel 113-004. Vor den Arbeiten wird es entleert und gereinigt. Füllen und Austrag werden abgestellt und gesichert. Es braucht einen Erlaubnisschein und in der Regel einen Sicherungsposten. Auch die staatliche Technische Regel TRBS 1112 „Instandhaltung“ nennt Arbeiten in Silos als besondere Gefährdung, etwa durch Sauerstoffmangel, und verlangt dafür ein Freigabeverfahren mit Arbeitserlaubnis sowie Sicherungsposten und Rettungsmittel vor Ort.

Seilzugang ist ein beschriebenes Verfahren für diese Befahrung. Die Berufsgenossenschaft BG RCI zählt das Befahren von Behältern zu den gefährlichsten Tätigkeiten der Wirtschaft und nennt Inspektionen dabei ausdrücklich. Wie sich der Einstieg für die Inspektion vermeiden lässt, steht unter Befahren und Absturz vermeiden.

Belege: 7, 17, 5, 14

03

Was entfällt, wenn niemand einsteigt

Die DGUV Regel 113-004 sagt: Wegen des hohen Gefährdungspotenzials ist immer zu prüfen, ob sich das Arbeiten in Behältern, Silos und engen Räumen vermeiden lässt.

Als Beispiel nennt die Regel Inspektionen mittels Kameratechnik, die DGUV Information zur Instandhaltung von 2026 auch Multikopter. Kommt für die Sichtprüfung nur die Drohne hinein, muss für diese Sichtprüfung niemand einsteigen. Erlaubnisschein und Sicherungsposten gelten, sobald Menschen im Silo arbeiten, etwa zur Sanierung.

In Großbritannien gibt der Code of Practice der Arbeitsschutzbehörde HSE zu engen Räumen dieselbe Richtung vor: Vorrang hat, den Einstieg zu vermeiden. Als einen Weg dazu nennt er die Fernsichtprüfung, aber nur, wenn sie dieselben Ergebnisse und dieselbe Sicherheit liefert wie der Einstieg. Deshalb nennt unser Bericht auch, was er nicht zeigt: verdeckte Flächen und Maße, die am Bauteil gemessen werden, etwa die Rissbreite.

Für die Inspektion steigt niemand ein – das Freimessen für Personen entfällt, eine Inspektion ohne Freimessung. Weder die Elios 3 noch die DJI M30T ist ATEX-zertifiziert: Im Ex-Bereich klärt der Betreiber vorab, ob die Drohne fliegen darf.

Mit Foto und Lage jedes Befunds an der Silowand ist der Inspektionsbericht eine Dokumentation zur Vorlage und Abstimmung mit dem Versicherer; ob sie als Nachweis reicht, klären wir vorab an der konkreten Anforderung. Mehr unter Inspektionsbericht und Versicherung.

Belege: 7, 11, 15, 9

04

Was an Aufwand entfällt

Die Inspektion dauert Stunden statt Tage oder Wochen. Für die Sichtprüfung braucht es keinen Kletterer im Seilzugang. Der Stillstand bleibt kurz, und ein geplanter Stillstand reicht für viele Anlagen.

Rissbreite am Bauteil, Gipsmarken und die Instandsetzung bleiben dort, wo der Bericht die Stelle zeigt. Erst zeigen die Aufnahmen die ganze Innenwand, danach wird nur an den Befunden gemessen und saniert. So wird der Arbeitsumfang für Sanierer und Industriedienstleister vor dem Stillstand planbar, Zugänge nur dort, wo sie gebraucht werden.

Wie Silos aus Beton instand gesetzt werden, regelt die Richtlinie „Schutz und Instandsetzung von Betonbauteilen“ (Rili-SIB) des Deutschen Ausschusses für Stahlbeton: Planung, Durchführung und Überwachung, etwa beim Füllen von Rissen oder beim Korrosionsschutz der Bewehrung. Für Auskleidungen aus nichtmetallischen Werkstoffen in verfahrenstechnischen Anlagen gilt sie nicht. Der Inspektionsbericht bereitet diese Planung vor; die Maßnahmen legt der Planer fest.

Belege: 7, 5, 16

Was Inspectomatic beiträgt

Von der Fragestellung zum Inspektions­bericht

Kopterflug, unsere Schwestermarke, führt die Inspektion vor Ort durch. Wir werten aus und schreiben den Bericht. Beides kommt aus einem Haus, der Inspectomatic GmbH.

Fragestellung klären

Sie nennen uns Silo, Anlass und was Sie wissen wollen: Rissbild, Korrosion, Verschleiß der Auskleidung oder der Zustand vor einer Sanierung. Daraus legen wir fest, was der Bericht zeigen soll.

Inspektion durch Kopterflug

Die Drohne fliegt vom Dach über die Wand bis zum Auslauftrichter. Sie nimmt Video, Einzelbilder und eine LiDAR-Punktwolke auf. Mehr dazu unter Inspektion vor Ort und bei Kopterflug.

Höhe, Winkel und Befunde

Wir messen ein Silogitter in die Punktwolke ein, einen Zylinder mit Konus und Raster aus Höhe und Winkel. Die Befunde markieren wir auf den Fotos und projizieren sie über den Kamerastrahl auf dieses Gitter.

Inspektionsbericht

Aus vielen Marken werden Befundgruppen mit Höhe, Winkel und Ausdehnung. Dazu kommen Bildnachweis, Abwicklung der Wand und die Angabe, welche Bereiche nicht einsehbar waren.

Teammitglied mit Helm neben Transportkoffern und Ausrüstung vor einem hohen Silo
Vor OrtAusrüstung am Silo, bevor die Drohne durch die Öffnung fliegt
Ebene über einer Reihe von Silos: Roste über den Einfüllöffnungen zu beiden Seiten eines Laufstegs mit Geländern, dahinter die Befüllanlage auf Schienen
Über dem SiloOben die Befüllung, unten der Austrag – dazwischen die Silowand, an die sonst nur kommt, wer einsteigt
Unter einer Reihe von Silos: blauer Auslauftrichter mit Austragsvorrichtung im Stahlgestell über dem Förderband, dahinter weitere Silotrichter in Reihe

Unter den Silos: Auslauftrichter, Austrag und Förderband. Von hier aus ist nur die Außenseite des Trichters zu sehen.

Vor Ort

Unter dem Silo: Auslaufkonus, Stützen, Austrag

Von unten sieht man vom Silo die Außenseite: den Auslaufkonus, die Stützen und die Leitungen des Austrags. Die Innenseite des Konus erreicht sonst nur, wer einsteigt.

Wir inspizieren auch den Auslaufkonus. Risse dort liegen im Bericht auf demselben Gitter aus Zylinder und Konus wie die Risse der Wand, mit Höhe, Winkel und Foto. Damit das gelingt, sollte das Silo bis in den Konus leer sein.

Branchen

Silos in Chemie, Kraftwerk und Stahlwerk

In Chemieanlagen inspizieren wir Silos von innen, jeden Riss mit Höhe und Winkel; Detailfoto und Befundkarte oben stammen aus einem Silo einer Chemieanlage. Im Kraftwerk haben wir auch Aschesilos per Drohne inspiziert. Silozellen in Mühlen haben wir per Drohne von der Luke in der Silodecke bis zum Auslauf aufgenommen, die Aufnahmen unter „Aus der Praxis“ stammen daher.

Welche Silos und Bunker im Stahlwerk anstehen und welche Regeln dort gelten, zeigt die Branchenseite Stahlwerk.

Grenzen

Silo per Drohne: was der Bericht zu Rissen zeigt, wo er endet

Ersetzt der Inspektionsbericht ein Gutachten oder die Bauwerksprüfung?

Nein, er liefert ihr die Grundlage. Sie erhalten Aufnahmen, Punktwolke und dokumentierte Befunde mit Höhe und Winkel am Silogitter. Für Silos der Baustoffindustrie empfiehlt die BG RCI alle 10 Jahre eine eingehende, handnahe Überprüfung; sie bleibt handnah, der Bericht zeigt ihr, wo genauer geprüft werden sollte. Ob ein Befund Instandsetzung erfordert und wie dringend, entscheidet der Betreiber oder eine von ihm beauftragte prüfende Stelle. Mit Prüfverbänden arbeiten wir zusammen: Sie beauftragen, wir liefern die Daten. Mehr unter Was geprüft werden muss.

Zeigt der Bericht, wie tief oder breit ein Riss ist?

Nein, er zeigt Lage, Verlauf und Länge eines Risses, nicht Breite oder Tiefe. Die Länge entlang der Wand berechnen wir aus den Marken auf dem Silogitter, das Foto zeigt die Oberfläche. Material, Ursache, Tiefe und technische Bedeutung eines Risses bestimmt die fachliche Bewertung am Bauwerk. Rissbreite, Gipsmarken und Instandsetzung bleiben Arbeit am Bauteil, und zwar gezielt an den Stellen, die der Bericht mit Höhe und Winkel benennt. Ihre Fachfirma muss dafür nicht die ganze Wand absuchen.

Muss das Silo für die Inspektion vollständig leer sein?

Nein, eine Restfüllung ist möglich, sie begrenzt aber, was zu sehen ist. Dokumentiert wird der freigelegte Bereich oberhalb des Schüttguts. Für den Auslauftrichter sollte das Silo weitgehend leer sein. Geflogen wird im ruhenden Silo: keine Befüllung, kein Austrag. Was verdeckt bleibt, steht im Bericht ausdrücklich als nicht einsehbar, damit niemand eine Lücke für einen unauffälligen Bereich hält. Planen Sie den Füllstand deshalb nach den Bereichen, die Sie sehen wollen.

Wie genau steht im Bericht, wo ein Schaden im Silo sitzt?

Genau genug, um die Stelle am Bauwerk wiederzufinden. Wir messen ein Silogitter aus Höhe und Winkel in die LiDAR-Punktwolke ein und projizieren den markierten Bildpunkt über den Kamerastrahl darauf. So hat jeder Befund eine Adresse, die Instandhaltung, Prüfer und Sanierer gleich lesen. Eine pauschale Zentimeterangabe machen wir nicht: Im Bericht steht, worauf sich die Lage stützt. Kritische Maße prüfen Ihre Planer zusätzlich am Bauteil.

Erfasst die Drohne auch die Silodecke von unten?

Ja, soweit die Decke von innen frei liegt. Die Drohne fliegt bis unter das Dach, und die Kamera lässt sich im Flug nach oben schwenken; im Projektbeispiel zeigt ein Flugvideo den Blick von innen zur Silodecke mit ihren Öffnungen. An einem Aschesilo im Kraftwerk haben wir die Silodecke per Drohne erprobt; dort begrenzt Staub die Sicht, sobald die Drohne die Wand berührt. Die Elios 3 wird nach Angabe des Herstellers Flyability auch für Wände und Dach von Silos eingesetzt. Was an der Decke verdeckt bleibt, nennt der Bericht.

Werden Einbauten im Silo mit erfasst?

Ja, soweit sie sichtbar sind. Wir inspizieren auch Einbauten im Silo per Drohne, etwa Mischrohre mit ihren Halterungen und Schweißnähten. Auffälligkeiten an Einbauten stehen im Bericht mit Foto und Lage, wie Stellen an der Wand. Schäden an Einbauten gehören nach der BG RCI auch zur Überprüfung von Silos der Baustoffindustrie. Die Drohne darf nah heran, leichte Kontakte fängt der Schutzkäfig ab. Was zwischen eng liegenden Bauteilen verdeckt bleibt, nennt der Bericht. Nennen Sie uns die Einbauten bei der Anfrage.

Wie kommt die Drohne ins Silo, und welche Öffnung braucht sie?

Eine Öffnung ab DN 600 genügt, ein Mannloch oder eine Luke in der Silodecke reicht. Die Drohne startet neben der Öffnung, fliegt hinein und die Wand entlang bis zum Auslauf. Sie ist nach Herstellerangabe 48 cm breit und 38 cm hoch und fliegt im Schutzkäfig. Der Pilot bleibt außerhalb und steuert über Livebild und 3D-Karte. Von Ihnen brauchen wir den Weg zur Öffnung und einen freien Platz daneben; Silotyp und DN-Maß des Zugangs helfen uns bei der Planung.

Wie lange steht das Silo für die Inspektion still?

Nur so lange, wie die Aufnahme dauert. Für die Sichtprüfung braucht es kein Gerüst und keine Kletterer im Seilzugang. Den Termin stimmen wir auf Ihren Stillstandplan ab. Liegen mehrere Silozellen nebeneinander, reicht ein geplanter Stillstand, um viele davon nacheinander zu inspizieren: Jede Luke in der Silodecke ist ein Zugang zu einer Zelle. Mehr dazu unter Was an Aufwand entfällt.

Brauchen wir einen Erlaubnisschein oder eine Freimessung, wenn nur die Drohne hineinfliegt?

Für Menschen im Silo ja, für den reinen Drohnenflug nicht. Erlaubnisschein und Sicherungsposten nach DGUV Regel 113-004 gelten, sobald Menschen im Silo arbeiten. Fliegt für die Sichtprüfung nur die Drohne, entfällt das Freimessen für Personen. Weder die Elios 3 noch die DJI M30T ist ATEX-zertifiziert: Im Ex-Bereich klärt der Betreiber vorab, ob die Drohne fliegen darf. Die Freigabe der Arbeiten klären wir im Ablauf mit Ihnen.

Sieht die Kamera im dunklen, staubigen Silo genug?

Ja, die Drohne bringt ihr eigenes Licht mit. Die LED-Beleuchtung leistet nach Herstellerangabe bis zu 16.000 Lumen und hat einen Staubmodus, der Blendung verringert. Die Kamera filmt in 4K und lässt sich im Flug nach oben und unten schwenken, so kommen auch Decke und Boden ins Bild. Bei sehr hoher Staubbelastung kann die Sicht eingeschränkt sein; die Navigation bleibt nach Kopterflug-Erfahrung stabil. Bereiche, die trotzdem nicht erkennbar waren, nennt der Bericht.

Was passiert, wenn die Drohne im Silo hängen bleibt, und wer haftet?

Das Risiko wird vor jedem Einsatz beurteilt, und für den Einsatz besteht eine Betriebshaftpflichtversicherung. Aus der Risikobeurteilung folgt, ob die Drohne frei fliegt oder bei erhöhtem Risiko getethert am Seil. Leichte Kontakte mit der Wand fängt der Schutzkäfig aus Kohlefaser ab, die Drohne fliegt weiter. Geflogen wird von geschulten Piloten von Kopterflug, immer im Zweierteam: Einer steuert, der andere behält den Zugang im Blick. Was Ihre Arbeitssicherheit vorab wissen muss, klären wir vor dem Termin.

Bekommen unsere Planer die Daten auch als Datei?

Ja. Den Bericht öffnen Sie im Browser, ohne Installation, auf Wunsch erhalten Sie ihn zusätzlich als PDF. Die Punktwolke bekommen Planer auf Wunsch als Datei, etwa im Austauschformat E57. Befundliste, Abwicklung der Silowand und das Video der Befliegung gehören zum Bericht. Auf welchem Weg Bericht und Rohdaten zu Ihnen kommen, stimmen wir vorab mit Ihnen ab. Welche Formate Ihre Fachplaner brauchen, nennen Sie uns am besten schon bei der Anfrage.

Was brauchen Sie von uns für ein Angebot?

Ein paar Sätze zu Silo und Anlass genügen. Hilfreich sind Silotyp, das DN-Maß des Zugangs, der gewünschte Zeitraum und was der Bericht zeigen soll, etwa Rissbild, Korrosion oder Verschleiß der Auskleidung. Zeichnungen, frühere Berichte und Fotos fließen ein, wenn Sie welche haben. Wir melden uns, klären Zugang und Ablauf und schicken Ihnen ein Angebot mit festem Leistungsumfang, zugeschnitten auf Anlage, Umfang, Zugang und Berichtstiefe. Pauschale Preise nennen wir nicht.

Wer führt die Inspektion durch, und wer schreibt den Bericht?

Kopterflug führt die Inspektion vor Ort durch, Inspectomatic erstellt den Inspektionsbericht; die Inspectomatic GmbH gehört zur Kopterflug Holding. Kopterflug inspiziert seit 2017 Industrieanlagen per Drohne, deutschlandweit. Drohne und Ausrüstung bringen wir mit. Weil dasselbe Team fliegt und auswertet, wissen die Piloten, welche Stellen der Bericht später braucht. Sie haben einen Ansprechpartner von der Anfrage bis zur Übergabe. Mehr zum Ablauf unter Inspektion vor Ort.

Vorbereitung

Siloinspektion vorbereiten: Termin, Freigabe, Siloart

Den Termin stimmen wir auf Ihren Stillstandplan ab. Geflogen wird im ruhenden Silo: keine Befüllung, kein Austrag. Als Zugang genügt ein Mannloch.

Da nur die Drohne ins Silo fliegt, steigt niemand ein; deshalb entfällt das Freimessen für Personen – im Ex-Bereich klärt der Betreiber vorab, ob die Drohne fliegen darf.

  • Wir bringen mit: Drohne, geschulte Piloten von Kopterflug im Zweierteam, Risikobeurteilung vor Ort, Betriebshaftpflicht
  • Im Ablauf geklärt: Termin, Freigabe der Arbeiten; Silotyp und DN-Maß des Zugangs helfen uns bei der Planung; Zeichnungen und frühere Berichte fließen ein, wenn vorhanden
  • Sie erhalten: Silogitter, Befundliste, Abwicklung und Bericht im Browser

Wer zu Ihnen kommt

Inspektion und Bericht aus einer Hand

Industrieerfahren seit 2017

Kopterflug führt die Inspektion vor Ort durch, Inspectomatic erstellt den Inspektionsbericht. Dahinter steht dasselbe Team: Über uns.

Immer im Zweierteam

Geschulte Piloten. Vor jedem Einsatz steht eine Risikobeurteilung.

Deutschlandweit im Einsatz

Wir kommen zu Ihrer Anlage. Drohnen und Ausrüstung bringen wir mit.

Auswertung rein lokal

Ihre Aufnahmen werden ohne Cloud verarbeitet. Den Übertragungsweg für Bericht und Rohdaten stimmen wir vorab mit Ihnen ab.

Steht bei Ihrem Silo eine Inspektion an?

Nennen Sie uns Silo, Anlass und Zeitraum – am Telefon, in der kostenlosen Erstberatung oder über das Formular.

Erstberatung: 30 Minuten per Google Meet, Termin direkt wählen.

  • Porträt von Christian EngelkeChristian EngelkeGründer, Geschäftsführer und Elios-Pilot
  • Porträt von Dipl.-Wirt.-Ing. (FH) Juliana EngelkeDipl.-Wirt.-Ing. (FH) Juliana EngelkeGründerin, Geschäftsführerin und Elios-Pilotin

E-Mail: info@inspectomatic.de

Fotos oder Zeichnungen helfen, wenn Sie welche haben. Wir melden uns, klären mit Ihnen Zugang und Ablauf und schicken Ihnen ein Angebot.

Oder schreiben Sie uns

Vielen Dank. Ihre Anfrage ist bei uns angekommen, wir melden uns bei Ihnen.

Welche Anlage, welcher Anlass, welcher Zeitraum – formlos genügt.

* Pflichtangaben. Wir geben Ihre Angaben nicht an Dritte weiter.

Quellen

  1. A 2.16 Prüfung ortsfester Silos (Praxishandbuch Baustoffindustrie) · BG RCI · Stand abgerufen 07.10.2026
  2. Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV), § 3 Gefährdungsbeurteilung · Bundesministerium der Justiz, gesetze-im-internet.de · Stand abgerufen 07.10.2026
  3. DGUV Regel 113-004 „Behälter, Silos und enge Räume, Teil 1“, Abschnitt 2 Begriffsbestimmungen · DGUV · Stand Ausgabe Februar 2019, abgerufen 11.10.2026
  4. DGUV Regel 113-004 „Behälter, Silos und enge Räume, Teil 1“, Abschnitt 5 Zugangsverfahren · DGUV · Stand Ausgabe Februar 2019, abgerufen 11.10.2026
  5. Silobefahrung: Kontrolle der Innenwandungen auf Abrieb, Korrosion und Risse · Trilock Seilzugang · Stand abgerufen 25.09.2026
  6. Projektbeispiel Betonsilo (Projektdaten) · Inspectomatic · Stand 07.10.2026
  7. DGUV Regel 113-004 „Behälter, Silos und enge Räume, Teil 1“, Abschnitt 4 Schutzmaßnahmen (4.1 Grundsatz: Vermeidung prüfen, Beispiel Kameratechnik) · DGUV · Stand Ausgabe Februar 2019, abgerufen 11.10.2026
  8. What Does Intrinsically Safe Mean? · Flyability SA · Stand abgerufen 07.10.2026
  9. Flyability Elios 3 bei Kopterflug (Einsatzgrenzen: nicht ATEX-zertifiziert) · Kopterflug · Stand abgerufen 10.10.2026
  10. Cement plant drone inspections (Silo inspection: Fundament, Wände, Dach – Herstellerangabe zur Elios 3) · Flyability SA · Stand abgerufen 11.10.2026
  11. DGUV Information 209-015 „Instandhaltung an Maschinen und Anlagen“ (Juni 2026), Abschnitte 2.4.3, 3.1.3 und 5.7.1: Fremdfirmen; Kamerasysteme und Multikopter statt Eingriff bzw. Einstieg · DGUV · Stand abgerufen 11.10.2026
  12. VDI 6200 Standsicherheit von Bauwerken – Regelmäßige Überprüfung · VDI · Stand Ausgabe 2010-02, abgerufen 11.10.2026
  13. VDI 6200 Blatt 1.1 Standsicherheit von Bauwerken – Berichtsdokumentation der Überprüfung · VDI · Stand Ausgabe 2026-06, abgerufen 11.10.2026
  14. Fachwissen-Portal: Sicheres Befahren von Behältern · BG RCI · Stand abgerufen 11.10.2026
  15. Safe work in confined spaces, Approved Code of Practice L101, Abs. 47 und 70–72 (Einstieg vermeiden, Fernsichtprüfung nur bei gleichem Ergebnis) · Health and Safety Executive (HSE), Großbritannien · Stand 3. Auflage 2014, abgerufen 11.10.2026
  16. Übersicht über aktuelle DAfStb-Richtlinien, S. 4: Richtlinie „Schutz und Instandsetzung von Betonbauteilen“ (Rili-SIB), Ausgabe Oktober 2001 · Deutscher Ausschuss für Stahlbeton e. V. (DAfStb) · Stand Stand August 2026, abgerufen 11.10.2026
  17. TRBS 1112 Instandhaltung, Anhang 2 Nr. 5 und 4.5.2: Arbeiten in Druckbehältern, Silos, Kanälen und Rohrleitungen · Ausschuss für Betriebssicherheit / BAuA, via Gewerbeaufsicht Baden-Württemberg · Stand Ausgabe März 2019, abgerufen 11.10.2026

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