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Industrielle Drohneninspektion Kostenlose ErstberatungErstberatung
Blick aus dem Inneren des Silos nach oben zur Silodecke mit zwei Öffnungen, durch eine schaut ein Teammitglied herein

Betonsilo

Rissbericht Silo per Drohne

Für die Sanierung brauchen Sie das Rissbild der ganzen Silowand – ohne Kletterer im Seilzugang. Die Drohne hat zwei Betonsilos ohne Einstieg aufgenommen. Sie sehen jeden Riss am Stück, mit Höhe und Winkel.

Die Drohne im Silo

So kommt die Elios 3 an Ihre Silowand

Die Elios 3 fliegt durch eine Einstiegsöffnung in der Silodecke hinein, der Pilot bleibt außerhalb. Sie fliegt die Röhre hinab bis zum Auslaufkonus und die Wand in 0,2 bis 0,9 m Abstand ab – so nah ist jeder Riss scharf zu sehen. Für das Rissbild der ganzen Wand steigt niemand ein, auch kein Kletterer im Seilzugang.

Die Elios 3 von vorn: Drohne im kugelförmigen Schutzkäfig aus Kohlefaserstreben, oben der LiDAR-Kopf, vorn Kamera und LED-Leuchten
Bild: Flyability
  1. LiDAR-Kopf

    Misst zehnmal pro Sekunde rundum die Entfernung zu jeder Oberfläche, auch nach oben und unten. Daraus entsteht die Punktwolke – und die Drohne weiß ohne GPS, wo sie ist.

  2. Kamera

    4K-Video und Einzelbilder. Jedes Foto bekommt seine Aufnahmeposition in der Punktwolke.

  3. Eigenes Licht

    LED-Beleuchtung mit bis zu 16.000 Lumen (Herstellerangabe), mit Staubmodus – für Bilder auch im dunklen Innenraum.

  4. Schutzkäfig

    Kohlefaser rund um die Rotoren. Leichte Kontakte mit Wand oder Einbauten gehören zum normalen Betrieb, die Drohne fliegt weiter.

  • Eine Öffnung ab DN 600 genügt, etwa die Einstiegsöffnung in der Silodecke
  • 0,2 bis 0,9 m vor der Wand: jeder Riss scharf im Bild
  • Vom Auslaufkonus bis zu den Stutzen im Dach in einem Flug
  • Stunden statt Tage oder Wochen, ohne Gerüst, Kletterer oder Kran
Industrie-LiDAR-Drohne Elios 3 ›
Abwicklung der Silowand: Winkel am Umfang gegen Tiefe, senkrechte Risse A, B und C nebeneinander, kurze waagerechte am Konusansatz, als Beispiel ohne Maße

Abwicklung, nachträglich aus den Projektdaten berechnet: die Rissmarken des ersten Silos, je über den Kamerastrahl auf das Silogitter projiziert und zu Rissen verbunden. Länge = Ausdehnung entlang des Risses.

Ergebnis der Auswertung

Jeder Riss der ganzen Wand – mit Höhe und Winkel

Die Rissmarken wurden in Inspectomatic auf den Fotos gesetzt, jede einer Befundgruppe zugeordnet. Über den Kamerastrahl liegt jede Marke auf dem Silogitter, einem Zylinder mit Konus, der in die Punktwolke eingemessen ist. Daraus ergeben sich Höhe und Winkel am Umfang.

Im ersten Silo zeigt die Rechnung mehrere lange senkrechte Risse dicht nebeneinander. Auf keinem Foto sind zwei davon zugleich markiert.

  • Befundgruppen statt Einzelmarken: jeder Riss einmal, mit allen Fotos, auf denen er zu sehen ist
  • Höhe und Winkel für jeden Befund, bezogen auf das Silogitter
  • Bildnachweis: die Fotos mit den Rissmarken zu jedem Befund
  • Auswertung in Inspectomatic, verarbeitet rein lokal, ohne Cloud
Silo · LiDAR · ein Drohnenflug

Einmal hinauf bis unters Dach

Die Fahrt folgt der Röhre bis zu den Stutzen im Dach und zurück zum Auslauf: das ganze Silo von innen, aus einem einzigen Flug.

Die Punktwolke lässt sich direkt im Browser drehen und zoomen. Diese Ansicht ist eine Funktion der Website, kein Bestandteil des Berichts.

Aufnahmen

Risse in der Silowand aus der Nähe, über mehrere Meter

Flug entlang eines Risses über mehrere Meter.
Ein senkrechter Riss aus der Nähe.
Isometrie, nachträglich aus den Projektdaten berechnet: das erste Silo aufgeschnitten, die Risse aus den auf das Silogitter projizierten Rissmarken.

Vergleich

Rissaufnahme im Silo: klassisch oder per Drohne

KlassischPer Drohne
Zugang zur InnenwandKletterer im Seilzugang oder GerüstDie Drohne fliegt durch eine Öffnung in der Silodecke
Personen im SiloEinstieg mit Erlaubnisschein, Aufsichtführendem und SicherungspostenFür die Rissaufnahme keine
Dauer der AufnahmeTage oder WochenStunden
RissbildVerlauf zeichnerisch, Stelle für StelleJeder Riss am Stück auf der Abwicklung, mit Höhe, Winkel und Länge

Wo klassisch nötig bleibt

Rissbreite, Breitenänderung und Feuchtezustand misst die Fachfirma am Bauteil, Bewegungen mit Gipsmarken oder Wegaufnehmern. Abklopfen, Bohrkerne und die Messung der Betondeckung folgen dort, wo die Abwicklung es nahelegt. Ursache und Bedeutung eines Risses beurteilt der sachkundige Planer.

Die Aufgabe

Das Rissbild der ganzen Wand, nicht nur einzelne Ausschnitte

Der Betreiber wollte das Rissbild der Silowand vollständig erfassen. Das erste Silo ist ein hohes Betonsilo, unten schließt ein Auslaufkonus an.

Die Drohne fliegt 0,2 bis 0,9 m vor der Wand. So nah zeigt jedes Foto nur einen Ausschnitt. Ein langer Riss verteilt sich auf viele Bilder, und benachbarte Risse stehen selten zusammen auf einem Foto.

Vorgehen

So finden Planer und Fachfirma jeden Riss wieder

Ein Riss in einer hohen Silowand passt auf kein einzelnes Foto. So wird aus vielen Nahaufnahmen ein Befund, den Planer und Fachfirma an derselben Stelle wiederfinden.

Nah an der Wand fliegen

Die Drohne fliegt die Silowand in 0,2 bis 0,9 m Abstand ab. So nah ist jeder Riss scharf zu sehen – aber jedes Foto zeigt nur einen kleinen Ausschnitt der Wand.

Bezug am Silo einmessen

In die Punktwolke des Fluges wird ein Gitter aus Zylinder und Auslaufkonus eingemessen. Es ist der Bezug für Höhe und Winkel am Umfang.

Risse auf den Fotos markieren

Auf den Fotos werden die Risse in Inspectomatic markiert. Jede Marke wird über den Kamerastrahl auf das Silogitter projiziert und bekommt so ihre Lage an der Silowand: Höhe und Winkel.

Markierte Stellen zu Rissen verbinden

Marken, die zum selben Riss gehören, werden zu einer Befundgruppe zusammengefasst. Aus vielen Bildmarken wird ein Riss mit Verlauf und Länge.

Abwicklung und Bericht

Die abgewickelte Silowand zeigt alle Risse nebeneinander, mit Höhe und Winkel. Dazu die Fotos zu jedem Befund als Bildnachweis.

Christian Engelke und Dipl.-Wirt.-Ing. (FH) Juliana Engelke mit Schutzhelm und Auffanggurt auf einer Anlagenbühne, dahinter das Werksgelände
Vor OrtIm Zweierteam vor Ort, wie bei jeder Inspektion

Silos und Bunker

In Silos und Bunkern auch per Drohne inspiziert

Im selben Flug nehmen wir auch Silodecke und Stutzen auf. Per Drohne inspizieren wir auch Einbauten in Silos, etwa Mischrohre und ihre Halterungen, und Aschesilos im Kraftwerk; bei Wandkontakt wird es dort staubig.

Bunkerwände aus Beton inspizieren wir etwa im Müllbunker.

Einordnung

Das Betonsilo: was der Wand zusetzt und wie man sie prüft

Der Rissbericht ist ein Schritt in einer längeren Kette. Hier steht, was der Silowand zusetzt, wer zuständig ist, wie sie klassisch geprüft wird und wie instand gesetzt wird.

01

Was der Silowand zusetzt

Beim Befüllen und Entleeren drückt das Schüttgut ungleichmäßig gegen die Wand, besonders wenn der Auslauf außermittig sitzt. Die Wand wird dann nicht nur auf Zug, sondern auch auf Biegung beansprucht. In der Fachliteratur werden senkrechte Risse in Silowänden deshalb mit der Ringzugbeanspruchung in Verbindung gebracht.

Die größten Biegezugspannungen liegen oft an der Innenseite der Wand, also genau dort, wo Risse von außen nicht zu sehen sind. Deshalb fliegt die Drohne innen. Dazu kommen die üblichen Rissursachen von Beton wie Schwinden, Zwang und Lasten und nach Jahren die Korrosion der Bewehrung. Von der Oberfläche aus zeigt sie sich an Rostfahnen, an Rissen, die den Stäben folgen, an Ausblühungen und an Abplatzungen.

Welche Ursache die Risse in diesem Silo haben, sagt der Bericht nicht. Ursache und Bedeutung eines Risses beurteilt der sachkundige Planer.

Belege: 1, 2

02

Wer zuständig ist und was vor dem Einstieg gilt

Für Silos der Baustoffindustrie empfiehlt die BG RCI drei Stufen: eine jährliche Begehung durch den Betreiber, alle 3 bis 4 Jahre eine Sichtkontrolle durch eine fachkundige Person und alle 10 Jahre eine eingehende, handnahe Überprüfung. Vor einer Instandsetzung erfasst ein sachkundiger Planer den Ist-Zustand; vorhandene Berichte über den Zustand gehören dazu.

Wer in das Silo einsteigt, arbeitet nach der DGUV Regel 113-004 „Behälter, Silos und enge Räume“. Das Silo wird vorher entleert und gereinigt, Füllen und Austrag werden abgestellt und gesichert. Es braucht einen Erlaubnisschein, einen Aufsichtführenden und einen Sicherungsposten. Vorher empfiehlt die Regel zu prüfen, ob sich die Arbeit im Silo ganz vermeiden lässt, und nennt als Beispiel Inspektionen mit Kameratechnik. Für die Rissaufnahme steigt deshalb niemand ein, mehr dazu unter Befahren vermeiden. Welche Schriften von DGUV und Berufsgenossenschaften für Silos gelten, ordnet die Seite Regelwerk Inspektion ein.

Der Rissbericht ist keine Überprüfung und kein Gutachten. Er liefert Lage und Bild für diese Schritte.

Belege: 3, 7, 8

03

Wie die Silowand klassisch geprüft wird – und was die Drohne beiträgt

Zu einer Rissaufnahme gehören nach der Technischen Regel Instandhaltung des DIBt Rissart, Verlauf, Breite, Breitenänderung, Feuchtezustand und frühere Maßnahmen. Der Verlauf wird zeichnerisch dargestellt. An die Innenwand kommt klassisch eine Person, etwa im Seilzugang.

Verlauf und Lage sind Sichtmerkmale. Genau die liefert die Abwicklung: jeden Riss mit Höhe, Winkel am Umfang und Länge, über die ganze Wand. Die Aufnahme dauert Stunden statt Tage oder Wochen, ohne Kletterer im Seilzugang. Die Rissbreite dagegen wird am Bauteil gemessen, mit Rissbreitenmaßstab oder Lupe, Bewegungen mit Gipsmarken oder Wegaufnehmern, jeweils mit Datum.

Pilotstudien der Bundesanstalt für Straßenwesen kommen zum selben Ergebnis: Drohnenaufnahmen ergänzen die Prüfung am Bauteil sinnvoll, eine exakte Rissbreite liefern sie nicht.

Die Arbeit teilt sich deshalb: Die Drohne liefert zuerst das Rissbild der ganzen Wand mit Foto und Lage. Am Bauteil prüft die Fachfirma danach nur dort, wo die Abwicklung es nahelegt, etwa durch Abklopfen auf Hohlstellen, Bohrkerne, die Bestimmung von Karbonatisierungstiefe und Chloridgehalt oder die Messung der Betondeckung. Mit der Abwicklung weiß der Planer, wo er messen muss.

Belege: 2, 3, 5, 6, 9

04

Wie instand gesetzt wird – und warum die Aufnahme die Planung stützt

Der Planer klärt, ob ein Riss ruht oder sich bewegt und ob er das Tragverhalten betrifft. Davon hängt die Instandsetzung ab. Risse werden getränkt oder verpresst, mit Epoxid- oder Polyurethanharz oder mit Zementsuspension, oder rissüberbrückend beschichtet. Kraftschlüssig gefüllt wird das Bauteil steifer, aber nicht tragfähiger; kehrt die Ursache wieder, reißt der Beton daneben neu.

Fehlt der Wand Tragfähigkeit, wird verstärkt, zum Beispiel mit einem Spritzbetonmantel oder mit Spanngliedern außen. In Siloreihen wurde dabei Zelle für Zelle gearbeitet, während die übrigen in Betrieb blieben.

Ausgeführt wird die Instandsetzung von Fachfirmen für Betoninstandsetzung, etwa im Rahmen einer Revision, die ein Industriedienstleister für den Betreiber plant. Mit der Abwicklung grenzen sie Bereiche, Material und Zugang vorab ein, und Gerüst oder Seilzugang kommen nur dort hin, wo tatsächlich gearbeitet wird. Wie der Inspektionsbericht in diese Planung passt, steht unter Drohneninspektion für Industriedienstleister.

Wer dieselben Risse später wieder aufnimmt, sieht, ob sie gewachsen sind. Die Technische Regel schätzt die Restnutzungsdauer aus dem Zustand zu mehreren Zeitpunkten. Weil jeder Riss im Bericht eine feste Höhe und einen festen Winkel hat, lässt er sich bei der nächsten Inspektion an derselben Stelle wiederfinden. Mehr dazu unter Wiederholungsinspektion.

Belege: 2, 3, 4

Häufige Fragen

Wie kommt die Drohne in das Silo?

Durch eine Öffnung ab DN 600, etwa eine Einstiegsöffnung in der Silodecke. Der Pilot bleibt außerhalb und steuert über Livebild und 3D-Karte. Die Drohne fliegt die Röhre hinab bis zum Auslaufkonus und hinauf bis zu den Stutzen im Dach. Ein Kletterer im Seilzugang an der Innenwand entfällt für die Sichtprüfung, ebenso ein Gerüst. Vor Ort braucht es einen freien Platz an der Öffnung und einen Ansprechpartner.

Muss das Silo leer sein?

Ja, leer und außer Betrieb: kein Befüllen, kein Austrag, beides abgestellt und gesichert. Anbackungen und Restmaterial an der Wand verdecken, was darunter liegt, dort sieht die Kamera keine Risse. Ihr Betrieb gibt den Bereich frei, bei Bedarf mit Erlaubnisschein. Freimessen für Personen entfällt, weil für die Aufnahme niemand einsteigt; im Ex-Bereich klärt der Betreiber vorab, ob die Drohne fliegen darf. Bei sehr hoher Staubbelastung kann die Sicht eingeschränkt sein, die Navigation der Drohne bleibt nach Kopterflug-Erfahrung stabil. Für staubige Räume hat das Licht einen Staubmodus.

Wie nah fliegt die Drohne an die Wand?

In diesem Projekt 0,2 bis 0,9 m. So nah ist jeder Riss scharf zu sehen, aber jedes Foto zeigt nur einen kleinen Ausschnitt, und ein langer Riss verteilt sich auf viele Bilder. Deshalb wird in die Punktwolke ein Silogitter aus Zylinder und Auslaufkonus eingemessen. Jede Rissmarke wird über den Kamerastrahl darauf projiziert, und Marken desselben Risses werden zu einer Befundgruppe verbunden, siehe Vorgehen.

Wo genau sitzt ein Riss?

Jeder Befund hat eine Höhe und einen Winkel am Umfang, bezogen auf das Silogitter. Die abgewickelte Silowand zeigt alle Risse nebeneinander, mit den Fotos als Bildnachweis. So werden auch Risse sichtbar, die auf keinem einzelnen Foto zusammen zu sehen sind. Weil Höhe und Winkel nicht von der Drohne abhängen, findet die Fachfirma die Stelle wieder, ohne erneut zu suchen. Siehe Ergebnis der Auswertung.

Misst die Drohne die Rissbreite?

Nein. Verlauf und Lage sind Sichtmerkmale, die liefert die Abwicklung. Zu einer Rissaufnahme nach der Technischen Regel Instandhaltung des DIBt gehören aber auch Breite, Breitenänderung und Feuchtezustand. Die Rissbreite wird am Bauteil gemessen, mit Rissbreitenmaßstab oder Lupe, Bewegungen mit Gipsmarken oder Wegaufnehmern. Pilotstudien der Bundesanstalt für Straßenwesen kommen zum selben Ergebnis: Drohnenaufnahmen ergänzen die Prüfung am Bauteil, eine exakte Rissbreite liefern sie nicht.

Ist der Rissbericht die Überprüfung durch eine fachkundige Person?

Nein, er liefert ihr Lage und Bild. Für Silos der Baustoffindustrie empfiehlt die Berufsgenossenschaft drei Stufen: eine jährliche Begehung durch den Betreiber, alle 3 bis 4 Jahre eine Sichtkontrolle durch eine fachkundige Person und alle 10 Jahre eine eingehende, handnahe Überprüfung. Ursache und Bedeutung eines Risses beurteilt der sachkundige Planer. Ein Gutachten ist der Bericht nicht. Mehr unter Wer zuständig ist.

Reicht der Bericht als Grundlage für die Sanierung?

Für die Planung ja, entscheiden muss der Planer. Vor einer Instandsetzung erfasst ein sachkundiger Planer den Ist-Zustand, vorhandene Berichte gehören dazu. Der Bericht nennt je Riss Lage, Verlauf und Länge auf der Abwicklung. Der Planer klärt, ob ein Riss ruht oder sich bewegt und ob er das Tragverhalten betrifft. Danach wird getränkt, verpresst, rissüberbrückend beschichtet oder verstärkt. Siehe Wie instand gesetzt wird.

Sehen wir bei der nächsten Inspektion, ob ein Riss gewachsen ist?

Ja, seine Länge an derselben Stelle. Weil jeder Riss eine feste Höhe und einen festen Winkel hat, lässt er sich bei der nächsten Inspektion wiederfinden und seine Länge erneut bestimmen. Die Technische Regel schätzt die Restnutzungsdauer aus dem Zustand zu mehreren Zeitpunkten. Für Rissbreite und Bewegung kommt eine Messung am Bauteil hinzu, jeweils mit Datum. Mehr unter Wiederholungsinspektion.

Wie passt die Inspektion in den Betrieb?

Ohne Gerüst, Kletterer oder Kran bleibt der Stillstand kurz, oder ein geplanter Stillstand reicht für mehrere Silos nacheinander. Den Termin stimmen wir auf Ihren Stillstandplan ab. Liegt der Bericht früh vor, plant die Fachfirma Bereiche und Zugang gezielt an den Stellen, die die Abwicklung zeigt.

Was passiert, wenn die Drohne im Silo hängen bleibt, und wer haftet?

Vor jeder Inspektion steht eine Risikobeurteilung. Daraus folgt, ob die Drohne frei fliegt oder getethert am Seil bleibt, bei erhöhtem Risiko fliegt sie am Seil. Leichte Kontakte mit der Silowand fängt der Schutzkäfig ab, die Drohne fliegt weiter. Für die Inspektion besteht eine Betriebshaftpflichtversicherung. Die Gefährdungsbeurteilung Ihrer Anlage und die Freigabe des Bereichs bleiben bei Ihnen.

Wer führt die Inspektion durch?

Kopterflug, die Inspektionsmarke der Inspectomatic GmbH, seit 2017 in Industrieanlagen unterwegs. Geschulte Piloten kommen immer im Zweierteam, deutschlandweit, und bringen Drohne und Ausrüstung mit. Die Rissmarken setzen wir in der Auswertung und erstellen den Rissbericht. Weil dasselbe Team fliegt und auswertet, wissen die Piloten, welche Stellen der Bericht später braucht.

Welche Angaben brauchen Sie für ein Angebot?

Ein paar Zeilen genügen: Silo, Anlass und Zeitraum, dazu die Öffnungen, über die das Silo zugänglich ist. Zeichnungen, Fotos und frühere Berichte helfen, wenn Sie welche haben. Sie fließen in Planung und Auswertung ein. Am Telefon klären wir Zugang, Freigabe und Ziel der Inspektion, etwa das Rissbild der ganzen Wand. Danach erhalten Sie ein Angebot für Inspektion und Bericht. Der Aufwand richtet sich nach Anlage und Umfang.

Wer zu Ihnen kommt

Inspektion und Bericht aus einer Hand

Industrieerfahren seit 2017

Kopterflug führt die Inspektion vor Ort durch, Inspectomatic erstellt den Inspektionsbericht. Dahinter steht dasselbe Team: Über uns.

Immer im Zweierteam

Geschulte Piloten. Vor jedem Einsatz steht eine Risikobeurteilung.

Deutschlandweit im Einsatz

Wir kommen zu Ihrer Anlage. Drohnen und Ausrüstung bringen wir mit.

Auswertung rein lokal

Ihre Aufnahmen werden ohne Cloud verarbeitet. Den Übertragungsweg für Bericht und Rohdaten stimmen wir vorab mit Ihnen ab.

Silos in Ihrer Anlage?

Nennen Sie uns Silo, Anlass und Zeitraum – ein paar Zeilen genügen.

Erstberatung: 30 Minuten per Google Meet, Termin direkt wählen.

  • Porträt von Christian EngelkeChristian EngelkeGründer, Geschäftsführer und Elios-Pilot
  • Porträt von Dipl.-Wirt.-Ing. (FH) Juliana EngelkeDipl.-Wirt.-Ing. (FH) Juliana EngelkeGründerin, Geschäftsführerin und Elios-Pilotin

E-Mail: info@inspectomatic.de

Fotos oder Zeichnungen helfen, wenn Sie welche haben. Wir melden uns, klären mit Ihnen Zugang und Ablauf und schicken Ihnen ein Angebot.

Oder schreiben Sie uns

Vielen Dank. Ihre Anfrage ist bei uns angekommen, wir melden uns bei Ihnen.

Welche Anlage, welcher Anlass, welcher Zeitraum – formlos genügt.

* Pflichtangaben. Wir geben Ihre Angaben nicht an Dritte weiter.

Quellen

  1. John W. Carson: Silo Failures: Case Histories and Lessons Learned · Jenike & Johanson · Stand 2000, abgerufen 09.10.2026
  2. Zement-Merkblatt Betontechnik B 18: Risse im Beton · InformationsZentrum Beton · Stand Februar 2020, abgerufen 09.10.2026
  3. Technische Regel Instandhaltung von Betonbauwerken (TR Instandhaltung), Teil 1 · Deutsches Institut für Bautechnik (DIBt) · Stand Mai 2020, abgerufen 09.10.2026
  4. Cement Silo Repair and Upgrade, in: Concrete Repair Bulletin, Sept./Okt. 2001 · International Concrete Repair Institute · Stand 2001, abgerufen 09.10.2026
  5. Unterstützung der Bauwerksprüfung durch innovative digitale Bildauswertung – Pilotstudie (Forschung kompakt 16/17) · Bundesanstalt für Straßenwesen · Stand 2017, abgerufen 09.10.2026
  6. Ferngesteuerte Fluggeräte für die Inspektion von Bauwerken (Forschung kompakt 18/21) · Bundesanstalt für Straßenwesen · Stand 2021, abgerufen 09.10.2026
  7. A 2.16 Prüfung ortsfester Silos (Praxishandbuch Baustoffindustrie) · BG RCI · Stand abgerufen 10.10.2026
  8. DGUV Regel 113-004 Behälter, Silos und enge Räume; Teil 1: Arbeiten in Behältern, Silos und engen Räumen (3.3 Erlaubnisschein, 4.1 Grundsatz: Vermeidung prüfen, 4.2 Schutzmaßnahmen) · Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) · Stand Ausgabe Februar 2019, abgerufen 11.10.2026
  9. Silobefahrung: Kontrolle der Innenwandungen auf Abrieb, Korrosion und Risse · Trilock Seilzugang (Anbieter) · Stand abgerufen 10.10.2026

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