Schaffen wir alle Behälter im Revisionsfenster?
Das Team fliegt einen Behälter nach dem anderen durch das Mannloch. So reicht ein Stillstand für viele Anlagen.
Revision ›
Branchen · Chemie
Viele Anlagen stehen still – was schaffen Sie im Revisionsfenster? Die Drohne inspiziert Tanks, Reaktoren und Silos von innen, ohne Einstieg. Jeder Befund kommt mit Foto und Stelle, Gerüst planen Sie nur dorthin.
Die Drohne im Chemiepark
Im Turnaround stehen Tanks, Reaktoren und Silos zugleich still, und jeder Behälter, der mit Gerüst oder Seilzugang geprüft wird, bindet Tage. Die Elios 3 fliegt durch das Mannloch in einen Behälter nach dem anderen und bringt ihr eigenes Licht mit; für die Inspektion steigt niemand ein. So wissen Sie früh im Stillstand, wo es etwas zu tun gibt, und planen Gerüst, Messung und Fachfirmen nur dorthin.

Misst zehnmal pro Sekunde rundum die Entfernung zu jeder Oberfläche, auch nach oben und unten. Daraus entsteht die Punktwolke – und die Drohne weiß ohne GPS, wo sie ist.
4K-Video und Einzelbilder. Jedes Foto bekommt seine Aufnahmeposition in der Punktwolke.
LED-Beleuchtung mit bis zu 16.000 Lumen (Herstellerangabe), mit Staubmodus – für Bilder auch im dunklen Innenraum.
Kohlefaser rund um die Rotoren. Leichte Kontakte mit Wand oder Einbauten gehören zum normalen Betrieb, die Drohne fliegt weiter.
Was Betreiber wissen wollen
In einer Revision des Chemieparks stehen viele Anlagen zugleich still. Revisionsplaner und Instandhaltung wollen vor allem wissen, wie viel davon sie im Fenster schaffen und wo sie anpacken müssen.
Das Team fliegt einen Behälter nach dem anderen durch das Mannloch. So reicht ein Stillstand für viele Anlagen.
Revision ›Der Bericht zeigt, an welchen Stellen etwas sichtbar ist. Gerüst, Messung und Fachfirmen planen Sie dorthin, nicht vorsorglich in jeden Behälter.
Instandsetzung ›In Tank, Reaktor und Silo hat jede Stelle eine Adresse aus Winkel und Höhe auf der Behälterabwicklung. In Kanälen ist sie einer Ebene zugeordnet.
Projektbeispiel Reaktor ›Für die Inspektion nicht. Die Drohne fliegt durch das Mannloch, niemand arbeitet dafür im engen Raum oder in der Höhe. Sobald Menschen im Behälter arbeiten, gelten Erlaubnisschein und Aufsicht weiter.
Zuständig ›Weder die Elios 3 noch die DJI M30T ist ATEX-zertifiziert. Im Ex-Bereich klärt der Betreiber vorab, ob die Drohne fliegen darf. Freimessen für Personen entfällt, weil niemand einsteigt. Den Ablauf stimmen wir mit Ihnen und Ihrer Arbeitssicherheit ab.
Ex-Bereich ›Ja. Ausgewertet wird rein lokal, ohne Cloud. Den Bericht öffnet jeder Beteiligte im Browser. Wer ihn bekommt und auf welchem Weg, legen Sie fest.
KRITIS ›Anlagen
Zu jeder Anlage gibt es eine eigene Seite mit Prüfpflichten, Zugang und dem, was im Bericht steht.

Lagertanks, Reaktoren und Druckbehälter sind der Kern einer Chemieanlage, und viele davon sind wiederkehrend zu prüfen. Jede Stelle bekommt Winkel und Höhe auf der Behälterabwicklung. Wir inspizieren auch Einbauten per Drohne: Mischrohre mit ihren Halterungen und Schweißnähten, in Reaktoren Verteiler und Tragroste.
Inspektionsbericht Tank ›
Für Schüttgüter stehen Silos, oft tief und eng. Der Bericht zeigt Risse und Verschleiß der Innenwand mit Höhe und Winkel.
Inspektionsbericht Silo ›
Rohrbrücken verbinden die Anlagen eines Werks, oft über Werksstraßen und Gleisen. Korrosion an Rohren, Trägern und Halterungen steht mit Foto und Stelle am Bauteil im Bericht, ohne Hubsteiger. Wir inspizieren auch Kompensatoren per Drohne, durch das Mannloch von innen.
Inspektionsbericht Rohrbrücke ›
Wo ein Werk eigene Kessel oder eine Abgasreinigung betreibt, führen verwinkelte Kanäle mit Klappen über mehrere Ebenen. Jeder Befund ist seiner Ebene zugeordnet.
Inspektionsbericht Abgaskanal ›
Wo ein Werk eigene Kessel oder Prozessöfen betreibt, brauchen auch sie ihre Revision. Wir inspizieren Kessel und ausgemauerte Industrieöfen per Drohne von innen, siehe auch Inspektionsbericht Industrieofen. Die Elios 3 wird nach Angabe des Herstellers Flyability auch für Kessel und Öfen in der Chemie eingesetzt.
Inspektionsbericht Kessel ›
Kabel- und Versorgungskanäle laufen unter dem Werksgelände. Die Drohne dokumentiert sie ohne Einstieg, jedes Foto mit Abschnitt und Aufnahmeposition.
Inspektionsbericht Kanal und Schacht ›Projektbeispiele
Zwei Projekte mit Behältern, jeweils mit Aufnahmen, Punktwolke und Einordnung.
Kamerafahrt durch die Punktwolke aus dem Inspektionsflug: das ganze Silo von innen, vom Auslauf bis unters Dach.
Die Punktwolke lässt sich direkt im Browser drehen und zoomen. Diese Ansicht ist eine Funktion der Website, kein Bestandteil des Berichts.
Vergleich
| Klassisch | Per Drohne | |
|---|---|---|
| Zugang zu den hohen Wänden | Gerüst oder Seilzugang am geöffneten Behälter | Die Drohne fliegt durch das Mannloch |
| Personen im Behälter | Einstieg nach DGUV Regel 113-004 mit Erlaubnisschein, Aufsicht, Sicherungsposten, meist Freimessen | Für die Inspektion keine |
| Dauer je Behälter | Tage | Stunden – ein Team nimmt im Revisionsfenster einen Behälter nach dem anderen auf |
| Wo es etwas zu tun gibt | Zeigt sich erst am geöffneten Behälter, an hohen Wänden vom Gerüst aus | Steht früh im Stillstand fest; Gerüst, Messung und Fachfirmen gehen gezielt an die Stellen, die der Bericht benennt; Behälter ohne Befund brauchen dafür kein Gerüst |
Wanddicke und was unter Belägen oder Isolierung liegt, klären ergänzende Prüfverfahren wie die Ultraschall-Wanddickenmessung – gezielt an den Stellen, die der Bericht benennt. Die wiederkehrenden Prüfungen nach Betriebssicherheitsverordnung oder AwSV bleiben bei Sachverständigen, befähigten Personen und zugelassenen Stellen. Sobald Menschen im Behälter arbeiten, etwa zur Reparatur, gelten Erlaubnisschein, Aufsicht, Sicherungsposten und Freimessen weiter.

Umgebung: Im Turnaround stehen viele Anlagen gleichzeitig still – Gerüste und Krane überall auf dem Gelände.
Ausgangslage
In einem Chemiepark stehen Tanks, Reaktoren, Silos, Kanäle und Rohrbrücken dicht beieinander. Im Turnaround steht vieles davon gleichzeitig still. Reinigung, Prüfung und Reparatur teilen sich dasselbe Zeitfenster. Wir inspizieren auch ganze Anlagenbereiche per Drohne, etwa eine Eindampfanlage, mit einem Bericht für den Bereich.
Von innen sieht man einen Behälter erst, wenn er geöffnet und gereinigt ist. Für die Sicht an hohen Wänden braucht es dann Gerüst oder Kletterer im Seilzugang. Jeder Behälter, der so geprüft wird, bindet Tage. Wer früh im Stillstand weiß, wo es etwas zu tun gibt, plant den Rest der Revision danach.
Wie Betreiber den Turnaround mit Inspektionsdaten vorbereiten, steht unter Revision und Stillstand vorbereiten; Raffinerien und Gasanlagen unter Drohneninspektion Öl und Gas.
Einordnung
Vier Punkte zum Rahmen der Revision in der Chemie: was den Anlagen zusetzt, wer zuständig ist, wie die Revision läuft und was instand gesetzt wird.
Was einem Behälter zusetzt, hängt vom Stoff ab, der darin lagert oder reagiert. Bei der inneren Prüfung eines Druckbehälters sieht der Prüfer deshalb nach der drucktragenden Wand, nach Halterungen und Einbauten und nach dem inneren Zustand: Korrosion, Beläge, Ablagerungen, Fremdkörper. So steht es in der Technischen Regel für Prüfungen bei Gefährdungen durch Dampf und Druck.
Korrosion trägt die Wand ab. Beläge verdecken, was unter ihnen liegt. Lagertanks, Rohrbrücken, Kamine, Kolonnen und Behälter nennt der Drohnenhersteller als Prüfgegenstände der Chemie.
Welche Korrosion ein Foto zeigt, hängt von ihrer Art ab. Sichtbar sind Flächenkorrosion und Lochfraß an der Oberfläche, Rostfahnen an Spalten wie Flanschen und Dichtungen, Kontaktkorrosion an Verbindungen verschiedener Metalle, Abtrag an Stellen mit starker Strömung und Schäden an der Beschichtung. Interkristalline Korrosion, beginnende Spannungsrisskorrosion und die Tiefe einer Lochfraßstelle zeigt kein Foto. Dort setzen zerstörungsfreie Prüfverfahren an, an den Stellen, die der Bericht benennt. An Rohrbrücken greift die Luft im Werk Rohre, Halterungen und Auflager an. Eine beschädigte Ummantelung ist ein Anlass, genauer zu prüfen, aber kein Befund über das Rohr darunter.
In unseren Projektbeispielen sind es Roststellen und Beläge an Reaktorwänden und lange Risse in der Wand eines Betonsilos.
Prüfpflichten hängen an der einzelnen Anlage. Überwachungsbedürftige Anlagen wie viele Druckbehälter werden nach der Betriebssicherheitsverordnung wiederkehrend geprüft. Für die übrigen Arbeitsmittel legt der Arbeitgeber Art, Umfang und Fristen der Prüfungen in der Gefährdungsbeurteilung fest. Bei Anlagen mit wassergefährdenden Stoffen kontrolliert der Betreiber die Dichtheit selbst und lässt den ordnungsgemäßen Zustand prüfen. Wo gefährliche Stoffe in Mengen vorhanden sind, die die Mengenschwellen ihres Anhangs I erreichen oder überschreiten, gilt für den Betriebsbereich zusätzlich die Störfall-Verordnung (12. BImSchV).
Wie oft dabei etwas gefunden wird, zeigen zwei Auswertungen. Laut der Mängelstatistik der zugelassenen Überwachungsstellen (Anlagensicherheitsreport 2026) gab es 2025 an Druckbehälteranlagen 301.606 Prüfungen von Anlagen und Anlagenteilen; 82,6 % endeten ohne Mangel, 4,9 % mit erheblichen Mängeln. Die Kommission für Anlagensicherheit (KAS) hat für 2024 die Berichte über 1.294 sicherheitstechnische Prüfungen von Sachverständigen nach § 29a BImSchG ausgewertet, vor allem an Biogasanlagen, daneben an Chemieanlagen. Nur bei rund 40 % dieser Prüfungen fanden die Sachverständigen keine bedeutsamen Mängel. Am häufigsten betrafen die Mängel Qualitätssicherung und Instandhaltung, darunter wiederkehrende Prüfungen sowie Wartungs- und Reparaturarbeiten, oft in Organisation und Dokumentation. Ein Inspektionsbericht ersetzt keine dieser Prüfungen; er hält den sichtbaren Zustand nachvollziehbar fest.
Wer in einen Behälter einsteigt, arbeitet nach der DGUV Regel 113-004 für Behälter, Silos und enge Räume: Erlaubnisschein, Aufsicht, Sicherungsposten, in den meisten Fällen Freimessen. Die Regel empfiehlt zu prüfen, ob sich das Arbeiten im Behälter vermeiden lässt, und nennt als Beispiel Inspektionen mittels Kameratechnik. Unfallversicherungsträger der Branche ist die Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie (BG RCI). Sie zählt das Befahren von Behältern zu den gefährlichsten Tätigkeiten der Wirtschaft und nennt Inspektionen dabei ausdrücklich. Ihre DGUV Information 213-055 führt Inspektionen mittels Kameratechnik als Weg ohne Einstieg an. Für die Inspektion per Drohne steigt niemand ein; was das für Erlaubnisschein und Freimessen bedeutet, steht unter Befahren vermeiden.
Auch die NAMUR, die Interessengemeinschaft Automatisierungstechnik der Prozessindustrie, nennt in einer Arbeitskreis-Position von 2023 das Befahren beengter Räume neben Hitze, Lärm und Atmosphäre als Grund, Inspektionsaufgaben an Roboter zu geben. Gemeint sind dort autonome Inspektionsrundgänge im laufenden Betrieb, keine Inneninspektion im Stillstand, und eine Empfehlung für ein bestimmtes Verfahren ist das nicht. Verfasst haben die Position Fachleute aus Unternehmen der Chemie- und Pharmaindustrie.
Wo brennbare Gase, Dämpfe oder Nebel auftreten können, teilt der Arbeitgeber explosionsgefährdete Bereiche in Zonen ein. Ein Arbeitsmittel darf dort nur in Betrieb gehen, wenn die Gefährdungsbeurteilung zeigt, dass es dort sicher verwendet werden kann. Weder die Elios 3 noch die DJI M30T ist ATEX-zertifiziert. Im Ex-Bereich klärt der Betreiber deshalb vorab, ob die Drohne fliegen darf: Eine explosionsfähige Atmosphäre muss für den Flug ausgeschlossen sein. Freimessen für Personen entfällt, weil niemand einsteigt.
Auch in der Maschinenversicherung spielt der Zustand eine Rolle. Die Musterbedingungen des Gesamtverbands der Versicherungswirtschaft (GDV) nehmen Schäden durch Abnutzung, korrosive Angriffe und Abzehrungen vom Schutz aus, mit Rückausnahmen; der einzelne Vertrag kann abweichen. Korrosion bleibt damit in der Regel Sache der Instandhaltung des Betreibers. Einen Bericht über den Korrosionszustand können Sie dem Versicherer zur Abstimmung vorlegen; was er dabei leisten kann und was vorab zu klären ist, steht unter Inspektionsbericht Versicherung.
Laut der Mitgliederumfrage vom Juni 2026 des Branchenverbands VCI sehen sich 87 % der 252 befragten Unternehmen durch Bürokratie und Regulierung schwer oder sehr schwer belastet, 60 % nennen langsame Genehmigungen, 33 % fehlende Mitarbeiter; viele fordern digitalisierte Genehmigungsprozesse. Eine Inspektion baut keine Bürokratie ab. Sie liefert eine nachvollziehbare Dokumentation, mit der Betreiber, Prüfer und Fachfirmen arbeiten. Was Schriften wie die DGUV Regel 113-004 für die Inspektion bedeuten, ordnet Regelwerk Inspektion ein.
Der Inspektionsbericht ist keine Prüfung und keine Prüfbescheinigung. Er zeigt den sichtbaren Zustand mit Bild und Stelle am Bauteil, also Höhe, Winkel und Abschnitt, und bereitet die Prüfung vor. Wir liefern Informationen für die Planung sicherer Arbeiten; Gefährdungsbeurteilung und Erlaubnisschein bleiben beim Betreiber.
Belege: 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 13, 14, 15, 18, 19, 20, 16, 17, 21
Im Turnaround steht die Produktion, während geprüft, gereinigt und instand gesetzt wird. Vorab klärt die Gefährdungsbeurteilung nach der DGUV Information 209-015, welche Zugänge wie Arbeitsbühnen oder Gerüste nötig sind. Mit Fremdfirmen werden Arbeitsumfang und vorbereitende Arbeiten wie Entleeren und Absperren schriftlich festgelegt. Je früher feststeht, wo etwas zu tun ist, desto genauer gelingt diese Planung.
Die innere Prüfung findet am geöffneten Behälter statt, durch Besichtigung, bei Bedarf mit Spiegel, Videoskop oder Kamerasystem. An hohen Wänden braucht es dafür Gerüst oder Seilzugang. Lässt sich ein Verdacht so nicht beurteilen, folgen Ergänzungsprüfungen wie die Ultraschall-Wanddickenmessung.
Die Drohne kommt durch das Mannloch, ohne Gerüst, Kletterer oder Kran. Die Aufnahme dauert Stunden statt Tage oder Wochen; der Hersteller nennt für einen ganzen Tank zwei Stunden statt zwei Tage. Im Projektbeispiel Reaktor waren alle Abschnitte beider Reaktoren an einem Tag aufgenommen. So nutzt ein Team das Revisionsfenster für viele Behälter nacheinander, und der Stillstand bleibt kurz.
Das Vorgehen hat zwei Stufen: Die Drohne verschafft zuerst den Überblick über jeden Behälter, die klassische Prüfung am Bauteil folgt nur dort, wo die Aufnahmen etwas zeigen. Bei Gruppen gleichartiger Anlagen, etwa einem Tanklager, inspizieren wir alle per Drohne und sehen uns die auffälligen im Detail an. Wie sich beides ergänzt, steht unter Ablauf der Drohneninspektion.
Was an einer Stelle geschieht, entscheidet sich nach der Ergänzungsprüfung. Ist mehr Wand abgetragen als erwartet, wird die Prüffrist verkürzt oder es werden andere Maßnahmen festgelegt. Schweißarbeiten an der drucktragenden Wand einer überwachungsbedürftigen Anlage gelten als prüfpflichtige Änderung.
Ist der Korrosionsschutz beschädigt, kann statt einer vollständigen Erneuerung eine Ausbesserung oder Teilerneuerung sinnvoll sein, etwa wegen der Betriebsunterbrechung. Für die Arbeit selbst ist eine geeignete Einrüstung die Grundvoraussetzung.
Wer zu Beginn der Revision weiß, wo die Stellen liegen, stellt Gerüst, Messung und Fachfirmen gezielt dorthin; Behälter ohne Befund brauchen dafür kein Gerüst. Gerüstbauer, Korrosionsschützer und Prüffirmen kennen ihren Arbeitsumfang damit, bevor die Revision beginnt. Im Branchenreport Industrieservice 2026 des VAIS beschreibt der Geschäftsführer eines großen Chemieparks, was Betreiber von ihren Dienstleistern erwarten: mehr Engineering-Kompetenz und zugleich wirtschaftliches Arbeiten, weil der Kostendruck auf alle Dienstleistungsbudgets durchschlägt; gerade in der Instandhaltung habe die Digitalisierung schon gute Erfahrungen gebracht. Das ist eine einzelne Stimme, keine Umfrage. Wie Dienstleister aus dem Bericht Arbeitspakete ableiten, zeigt Drohneninspektion für Industriedienstleister.
Spätere Aufnahmen an denselben Stellen machen Veränderungen von Revision zu Revision vergleichbar. So wird aus dem Zustand von heute die Grundlage für die nächste Revision.
Grenzen
Nein, er liefert den dokumentierten Innenzustand mit Bild und Stelle als Grundlage für die Prüfung. Die Prüfungen nach Betriebssicherheitsverordnung oder AwSV führen Sachverständige, befähigte Personen oder zugelassene Stellen durch, die Bewertung bleibt bei ihnen und bei Ihnen. Der Bericht ist auch keine Prüfbescheinigung und kein Erlaubnisschein. Mit Prüfverbänden arbeiten wir zusammen: Sie beauftragen, wir liefern die Daten.
Nein, die Kamera erfasst die Oberfläche. Beläge zeigt der Bericht als Befund, doch sie verdecken, was darunter liegt. Wanddicke und Zustand unter Belägen oder Isolierung klären ergänzende Prüfverfahren, etwa die Ultraschall-Wanddickenmessung. Der Bericht zeigt die Stellen, an denen sie sich lohnen, mit Winkel und Höhe auf der Behälterabwicklung. So setzt die Prüffirma gezielt an, statt jeden Behälter abzusuchen.
Der Behälter ist außer Betrieb, geöffnet, entleert und so weit gereinigt, dass Wand und Boden sichtbar sind. Als Zugang genügt das Mannloch oder eine andere Öffnung ab DN 600. Ihr Betrieb gibt den Behälter frei und klärt im Ex-Bereich vorab, ob die Drohne fliegen darf; Freimessen für Personen entfällt. Termin, Freigaben und die Reihenfolge der Behälter stimmen wir früh mit Ihnen ab, damit jeder Behälter dann dran ist, wenn er bereit ist.
Dafür ist vorgesorgt. Vor jedem Einsatz steht eine Risikobeurteilung. Bei erhöhtem Risiko fliegt die Drohne getethert am Seil, fällt der Strom aus, landet sie nach Herstellerangabe über einen Pufferakku kontrolliert. Leichte Kontakte mit Wand oder Einbauten fängt der Schutzkäfig ab, die Drohne fliegt weiter. Für den Einsatz besteht eine Betriebshaftpflichtversicherung.
Kopterflug, mit geschulten Piloten, immer im Zweierteam. Kopterflug inspiziert seit 2017 Industrieanlagen per Drohne und bringt Drohne und Ausrüstung mit. Inspectomatic wertet aus und erstellt den Inspektionsbericht, beides aus einem Haus. Im Turnaround nimmt dasselbe Team einen Behälter nach dem anderen auf. Rufen Sie an: +49 421 408 937 98, dann zeigen wir Ihnen Beispiele, die zu Ihren Anlagen passen.
Gut, denn die Regel empfiehlt, immer zu prüfen, ob sich das Arbeiten in Behältern, Silos und engen Räumen vermeiden lässt, und nennt als Beispiel Inspektionen mittels Kameratechnik. Fliegt für die Inspektion nur die Drohne hinein, steigt dafür niemand ein. Sobald danach Menschen im Behälter arbeiten, gelten Erlaubnisschein, Aufsicht, Sicherungsposten und in den meisten Fällen Freimessen weiter. Die Gefährdungsbeurteilung bleibt bei Ihnen. Im Ex-Bereich klären Sie vorab, ob die Drohne fliegen darf. Die Begründung steht unter Inspektion ohne Freimessung.
Die drucktragende Wand, Halterungen und Einbauten mit Foto und Stelle, dazu sichtbare Korrosion, Beläge und Ablagerungen. Das sind die Punkte, nach denen die Technische Regel für Prüfungen bei Gefährdungen durch Dampf und Druck die innere Prüfung ausrichtet. Ob der Prüfer die Besichtigung auf dieser Grundlage durchführt oder selbst ergänzt, entscheidet er. Der Bericht zeigt ihm vorher, wo er genauer prüfen sollte.
Ja. Wir inspizieren Behälter auch gemeinsam mit der Prüforganisation, die die innere Prüfung durchführt, per Drohne von innen. Prüfen und bewerten bleiben beim Prüfer: Er entscheidet, ob die Aufnahmen für seine Besichtigung reichen oder ob er selbst ergänzt. Den Termin stimmen wir so ab, dass Behälter, Freigabe, Prüfer und Drohnenteam zur selben Zeit bereitstehen. Sagen Sie uns bei der Anfrage, ob eine Prüforganisation beteiligt ist, dann klären wir den Ablauf vorab mit Ihnen und ihr.
Ja, wenn die Stellen eine Adresse haben, die beim nächsten Mal noch gilt. In Tank, Reaktor und Silo sind das Winkel und Höhe auf der Behälterabwicklung, im Kanal die Ebene. Spätere Aufnahmen an denselben Stellen machen Veränderungen von Revision zu Revision vergleichbar. Das gilt auch für Behälter ohne Befund: Der Bericht hält ihren sichtbaren Zustand mit Bild und Punktwolke fest, für sie entfällt das Gerüst, und bei der nächsten Revision dienen sie als Ausgangsbasis. Wie das abläuft und wo die Grenzen liegen, steht unter Wiederholungsinspektion.
Die Liste der Anlagen, das Revisionsfenster und die Zugänge, etwa Mannlöcher und ihre Größe. Wichtig ist außerdem, welche Behälter in einem Ex-Bereich stehen und welche Vorgaben für Fremdfirmen gelten. Zeichnungen und frühere Berichte helfen, wenn vorhanden. Nennen Sie uns Anlagen und Revisionsfenster, wir melden uns, klären mit Ihnen Zugang und Ablauf und schicken Ihnen ein Angebot.
Ja, vollständig. Die Inspektion aus der Ferne kann Einstiege und Höhenarbeit vermeiden oder verringern, die Gefährdungsbeurteilung bleibt. Ebenso bleiben Explosionsschutz, sichere Anlagenzustände und Ihre Freigaben. Kopterflug übernimmt die Risikobeurteilung für den Drohnenflug selbst. Wie beides zusammenpasst, klären wir vor dem Termin mit Ihnen und Ihrer Arbeitssicherheit.
Wer zu Ihnen kommt



Kopterflug führt die Inspektion vor Ort durch, Inspectomatic erstellt den Inspektionsbericht. Dahinter steht dasselbe Team: Über uns.
Geschulte Piloten. Vor jedem Einsatz steht eine Risikobeurteilung.
Wir kommen zu Ihrer Anlage. Drohnen und Ausrüstung bringen wir mit.
Ihre Aufnahmen werden ohne Cloud verarbeitet. Den Übertragungsweg für Bericht und Rohdaten stimmen wir vorab mit Ihnen ab.
Nennen Sie uns Anlagen und Revisionsfenster – ein paar Zeilen genügen.
Erstberatung: 30 Minuten per Google Meet, Termin direkt wählen.


E-Mail: info@inspectomatic.de
Fotos oder Zeichnungen helfen, wenn Sie welche haben. Wir melden uns, klären mit Ihnen Zugang und Ablauf und schicken Ihnen ein Angebot.
Eine Auswahl der Kopterflug Kunden und Partner
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