Dunkel, eng, kein GPS – und trotzdem soll jedes Foto eine Stelle haben? Die Elios 3 misst mit LiDAR rundum und fliegt mit Kamera und eigenem Licht. Jede Aufnahme bekommt ihren Platz in der Punktwolke.
Die Elios 3: LiDAR, Kamera und Licht im Schutzkäfig
Die Elios 3 von Flyability ist eine Inspektionsdrohne im Schutzkäfig für dunkle, enge Innenräume. Ihr LiDAR misst rundum, auch nach oben und unten, und hält sie ohne GPS in der Luft; Kamera und eigenes Licht liefern dazu Video und Fotos, jedes mit seiner Position in der Punktwolke. Der Pilot steuert von außen, durch ein Mannloch ab DN 600. Zeigen Sie auf die Punkte am Gerät.
Bild: Flyability
LiDAR-Kopf
Misst zehnmal pro Sekunde rundum die Entfernung zu jeder Oberfläche, auch nach oben und unten. Daraus entsteht die Punktwolke – und die Drohne weiß ohne GPS, wo sie ist.
Kamera
4K-Video und Einzelbilder. Jedes Foto bekommt seine Aufnahmeposition in der Punktwolke.
Eigenes Licht
LED-Beleuchtung mit bis zu 16.000 Lumen (Herstellerangabe), mit Staubmodus – für Bilder auch im dunklen Innenraum.
Schutzkäfig
Kohlefaser rund um die Rotoren. Leichte Kontakte mit Wand oder Einbauten gehören zum normalen Betrieb, die Drohne fliegt weiter.
LiDAR rundum: daraus entstehen Punktwolke und Position der Drohne, ohne GPS
Eine Öffnung ab DN 600 genügt, ein Mannloch reicht
48 cm breit, 38 cm hoch (Herstellerangabe), leichte Kontakte fängt der Käfig ab
Stunden statt Tage oder Wochen, ohne Gerüst, Kletterer oder Kran
Was Instandhalter zur LiDAR-Drohne wissen wollen
Industrie-LiDAR-Drohne: was der LiDAR misst und was Sie davon haben
Eine Punktwolke sieht beeindruckend aus. Entscheidend ist, was Sie damit anfangen können und wer sie aufnimmt.
Was ist eine Industrie-LiDAR-Drohne?
Eine Drohne für Innenräume von Industrieanlagen, die neben Video und Fotos mit einem LiDAR die Geometrie des Raums erfasst. Wir setzen die Elios 3 von Flyability ein: im Schutzkäfig, mit eigenem Licht, ohne GPS.
Abstände. Der Sensor dreht sich zehnmal pro Sekunde und misst dabei rundum die Entfernung zu jeder Oberfläche. Aus allen Messungen eines Drohnenflugs entsteht die Punktwolke des Innenraums.
Die Lage jedes Befunds am Bauteil, also Höhe, Winkel und Abschnitt. Jedes Foto liegt mit seiner Aufnahmeposition in der Punktwolke. So wird aus einer Markierung im Bild eine Stelle am Bauteil.
Ein Team von Kopterflug, immer im Zweierteam. Der Pilot steuert die Drohne von außen über Livebild und 3D-Karte, niemand muss in den Behälter einsteigen. Auf Wunsch sehen Sie während des Flugs im Livebild mit.
Kabelkanal in unserer Auswertung: Die Kamerasymbole sind die Aufnahmepositionen des Drohnenflugs. Das Foto rechts gehört zur markierten Position bei 17,3 m.
Was Sie in der Hand haben
Jedes Foto aus dem Drohnenflug hat seinen Platz in der Punktwolke
Für jedes Foto ist gespeichert, wo die Kamera stand und wohin sie zeigte. In der Auswertung liegen deshalb alle Aufnahmen eines Drohnenflugs an ihrer Stelle in der Punktwolke.
Entlang eines Kanals oder einer Rohrbrücke wird daraus eine Meterteilung. Ein Befund auf einem Foto bekommt so eine Lage in Metern entlang des Bauwerks, statt „irgendwo“ darin zu liegen. Ihr Wartungspartner findet die Stelle wieder.
Weil jede Aufnahme Datum und Lage trägt, ist belegt, wie Geometrie und Zustand an einem bestimmten Tag aussahen. Auch das lässt sich dem Versicherer vorlegen; was er als Nachweis braucht, klären wir vorher – Inspektionsbericht Versicherung.
Inspektionsbericht: Befundliste, Bildnachweis, Lage, Grenzen der Daten
Punktwolke zum Ansehen im Browser und als Datei für Ihre Planer
Rohdaten: Video und Einzelbilder aus dem Drohnenflug
Verarbeitung rein lokal, keine Cloud
Punktwolke wird geladen …
Müllbunker · LiDAR · ein Drohnenflug
So sieht ein Drohnenflug als LiDAR-Punktwolke aus
Kamerafahrt durch die Punktwolke aus dem Inspektionsflug: der ganze Bunker mit Wänden, Pfeilern und der Oberfläche des Abfalls, aufgenommen in einem einzigen Drohnenflug.
Über ein Silogitter hat jede Rissmarke eine Höhe und einen Winkel am Umfang. Zusammengehörige Marken fassen wir zu Befundgruppen zusammen, so wird der Verlauf eines Risses sichtbar.
Unter dem Dach eines Tanks: Ohne Drohne sieht diese Stelle nur, wer einsteigt und ein Gerüst stellt.
Ausgangslage
Ohne Drohne: Einstieg, Gerüst und Fotos ohne Stelle
Wer heute den Innenraum eines Behälters, Silos oder Kessels sehen will, schickt meist einen Menschen hinein. Für den Einstieg in Behälter und enge Räume verlangt die DGUV Regel 113-004 einen Erlaubnisschein mit den Schutzmaßnahmen und eine Aufsicht. Freimessen dürfen nur fachkundige Personen. Für hohe Wände und Decken kommen Gerüst, Hubarbeitsbühne oder Seilzugang dazu.
Dokumentiert wird oft mit Handyfotos oder einer Kompaktkamera. Das Foto zeigt den Schaden, aber nicht, wo er sitzt. Wer die Stelle später für eine Probe oder die Sanierung sucht, fängt von vorn an.
Die Industrie-LiDAR-Drohne setzt an beiden Punkten an: Sie fliegt durch das Mannloch, und jede Aufnahme bekommt ihre Position in der Punktwolke. Für die Inspektion entfallen Einstieg, Gerüst und Seilzugang. Der Stillstand bleibt dadurch kurz, und ein geplanter Stillstand reicht, um viele Behälter nacheinander zu inspizieren. Die DGUV empfiehlt ohnehin zu prüfen, ob sich der Einstieg vermeiden lässt, und nennt Kameratechnik als Beispiel – mehr unter Befahren und Absturz vermeiden, die Schriften dazu unter Regelwerk Inspektion. Auch die Fachliteratur zu Tanks nimmt das Thema auf: Die aktuelle Ausgabe des Leitfadens EEMUA 159 (2025) für oberirdische Lagertanks behandelt nach Verlagsangabe auch Drohnen und Robotik als Inspektionsmittel (Quelle).
Technik
Was in der Industrie-LiDAR-Drohne steckt
Der Elios-Block oben zeigt die Bauteile am Gerät. Hier steht, was sie für Ihre Inspektion bedeuten: mit Herstellerangaben und mit den Daten aus unseren eigenen Drohnenflügen.
01
Der LiDAR-Sensor: rundum, auch nach oben und unten
In der Elios 3 sitzt ein Ouster-LiDAR vom Typ OS0-32. Das sagt das Datenblatt des Herstellers, und das zeigen die Kalibrierdaten, die jeder unserer Drohnenflüge mitschreibt. Die Werte unten stammen aus diesen eigenen Daten.
Wichtig für Innenräume ist der senkrechte Blickwinkel. Der Sensor sieht 45° nach oben und 43° nach unten. Decke, Wände und Boden eines Behälters liegen damit gleichzeitig im Blick, auch wenn die Drohne waagerecht fliegt.
32 Messstrahlen übereinander, zusammen 88° senkrecht
360° rundum, 1024 Messungen je Umdrehung
10 Umdrehungen pro Sekunde, rund 330.000 Messungen pro Sekunde (gerechnet)
Die Punktwolke ist die Geometrie des Raums: Wände, Stützen, Rohre, Träger und Stutzen, so wie sie am Tag der Inspektion stehen.
In der Auswertung bekommt die Punktwolke einen Bezug, mit dem sich Stellen benennen lassen: Messstrecken in jede Richtung, ein Gitter wie Höhe und Winkel am Silo oder ein gezeichneter Körper wie ein Brenner. Befunde aus den Fotos erhalten ihre Lage relativ zu diesem Bezug.
Im Schiffbau gehören LiDAR-Daten inzwischen ausdrücklich zu den Ergebnissen einer Fernprüfung: Die Leitlinien der Klassifikationsgesellschaft American Bureau of Shipping (ABS) nennen Punktwolken als Mittel, Maße zu vergleichen und Befunde räumlich mit Dokumenten zu verknüpfen. Für Anlagen an Land gelten diese Leitlinien nicht.
Weil die Punktwolke reproduzierbar erfasst wird, lässt sie sich mit einer späteren Inspektion vergleichen. Was sie nicht zeigt: alles hinter der ersten Oberfläche. Dazu mehr unter Grenzen.
Im Inneren eines Kessels oder Silos gibt es kein GPS. Die Elios 3 bestimmt ihre Position deshalb selbst: Mit LiDAR, Kameras und SLAM kartiert sie die Umgebung und verfolgt dabei laufend, wo sie ist. Zur Flugsteuerung nennt der Hersteller außerdem Inertialsensor, Magnetometer, Barometer, drei Kameras für die Bildverarbeitung und einen Abstandssensor.
Für den Piloten heißt das: Auf dem Tablet sieht er das Kamerabild und daneben eine 3D-Karte, die während des Flugs wächst. So weiß er, welche Bereiche schon erfasst sind. Bei sehr hoher Staubbelastung kann die Sicht eingeschränkt sein, die SLAM-Navigation bleibt nach Kopterflug-Erfahrung stabil.
Wohin die Entwicklung geht, zeigt ein Forschungsprojekt unter Führung der Klassifikationsgesellschaft DNV (REDHUS): Drohnen orten sich darin im Schiffsrumpf ohne GPS per LiDAR und bauen dabei ein 3D-Modell des Raums; Befunde sollen in diesem Modell verortet und von Menschen genauer geprüft werden. Das ist Forschung, kein Regelwerk.
Am Controller während des Drohnenflugs: Kamerabild und die 3D-Karte, die im Flug entsteht.
Die Kamera filmt in 4K mit 3840 × 2160 Pixeln und nimmt Einzelbilder mit 4000 × 3000 Pixeln auf. Sie lässt sich im Flug um 90° nach oben und nach unten schwenken. Decke und Boden kommen damit ins Bild, ohne dass die Drohne kippen muss.
Neben der Kamera sitzt eine Wärmebildkamera. Wärmebild und Video entstehen im selben Drohnenflug, siehe Thermografie im Inspektionsbericht.
Das Licht ist Teil der Drohne. Für staubige Räume schaltet es in einen Staubmodus, der nach Herstellerangabe Blendung verringert. Schräglicht beleuchtet Oberflächen nur von einer Seite und damit unter einem Winkel.
Der Käfig aus Kohlefaser hat eine weiche Beschichtung und ist über elastische Aufhängungen mit der Drohne verbunden. Nach Herstellerangabe übersteht er mindestens 100 frontale Kollisionen bis 2 m/s ohne Schaden.
Für die Inspektion heißt das: Die Drohne darf nah an Wand, Rohrbündel oder Stütze heran, auch dort, wo Platz für ein freies Rotorblatt fehlen würde. Ein leichter Kontakt beendet den Drohnenflug nicht.
Mit LiDAR an Bord fliegt die Elios 3 nach Herstellerangabe unter idealen Bedingungen mehr als 9 Minuten mit einem Akku. Der Wechsel dauert weniger als 10 Sekunden. Kopterflug lädt die leeren Akkus vor Ort gleich wieder, so sind Drohnenflüge ohne Ladepause möglich.
Für längere Drohnenflüge oder bei erhöhtem Risiko fliegt die Elios 3 am Seil. Das Kabel ist nach Herstellerangabe 50 m lang, mit Kevlar verstärkt und liefert Strom vom Boden, damit fliegt sie in unseren Einsätzen über Stunden am Stück. Fällt der Strom aus, landet die Drohne über einen Pufferakku in der Bodeneinheit kontrolliert. Ob frei oder am Seil geflogen wird, entscheidet die Risikobeurteilung vor jedem Einsatz.
Die Elios 3 ist für Innenräume gebaut; im Freien fliegt sie nur bei Windstille, etwa an Rohrbrücken. Für Außenanlagen setzt Kopterflug eine zweite Drohne ein, die DJI M30T: außen an Rohrbrücken, Kühltürmen, Dächern und Fackeln.
Nach Herstellerangabe trägt die M30T eine Weitwinkelkamera, eine Zoomkamera mit 21 bis 75 mm Brennweite, eine Wärmebildkamera und einen Laser-Entfernungsmesser. Das Fluggerät hat die Schutzart IP55. Welche Drohne fliegt, richtet sich nach der Anlage: innen die Elios 3 im Schutzkäfig, außen die M30T.
Vom Drohnenflug zum Inspektionsbericht in vier Schritten
Die Punktwolke allein ist noch kein Ergebnis. Erst die Auswertung verbindet sie mit den Bildern und mit Ihrer Anlage.
Drohnenflug und Punktwolke
Kopterflug fliegt die Anlage ab. Während des Flugs entstehen Video, Einzelbilder und die LiDAR-Punktwolke, jede Aufnahme mit ihrer Position.
Drohnenflüge ausrichten
Mehrere Drohnenflüge richten wir zu einem gemeinsamen Modell aus. Wie gut sie zueinander passen, messen wir dabei und halten es fest.
Befunde markieren
Wir markieren jeden Befund auf dem Foto. Über die Aufnahmeposition landet die Markierung an ihrer Stelle in der Punktwolke.
Bericht: wo jeder Schaden sitzt
Jeder Befund mit Foto, Beschreibung, Einstufung und Lage. Verarbeitet bei Bedarf vollständig offline.
Vor OrtEiner steuert über das Livebild, der andere führt die Drohne durch das Mannloch
Grenzen
Was die LiDAR-Drohne kann – und was nicht
Wie genau findet man einen Schaden mit der Punktwolke wieder?
So genau wie die Punktwolke und der markierte Bildpunkt, auf denen sie beruht. Statt einer pauschalen Zentimeterangabe steht im Bericht bei jedem Befund, worauf sich seine Lage stützt: Punktwolke, eingemessener Bezugskörper oder nur die Aufnahmeposition. Mehrere Drohnenflüge richten wir zu einem Modell aus und messen dabei, wie gut sie zueinander passen. Das halten wir fest.
Misst der LiDAR auch Wanddicken?
Nein. LiDAR erfasst nur Oberflächen und damit die Geometrie des Raums: Wände, Stützen, Rohre und Einbauten. Wanddicken und Risstiefen sind eigene Messverfahren, etwa mit Ultraschall am Bauteil. Die Punktwolke hilft dabei trotzdem: Sie zeigt, wo die Stellen liegen, die der Bericht für eine Messung benennt. Ihre Prüffirma geht damit gezielt an diese Stellen, statt die ganze Wand abzusuchen. Wie Fachfirmen damit planen: Drohneninspektion für Industriedienstleister.
Sieht der LiDAR durch Staub, Dampf oder Wasser?
Nein, er erfasst Oberflächen, nicht was dahinter liegt. Bei sehr hoher Staubbelastung kann die Sicht eingeschränkt sein, die SLAM-Navigation bleibt nach Kopterflug-Erfahrung stabil. In wassergefüllten Bereichen fliegt die Elios 3 nicht. Was unter Schlamm, Belägen oder Wasser liegt, zeigt weder Foto noch Punktwolke. Solche Bereiche weist der Bericht als nicht einsehbar aus.
Darf die Drohne in einen Ex-Bereich?
Nur nach Klärung durch den Betreiber, denn weder die Elios 3 noch die DJI M30T ist ATEX-zertifiziert. Eine explosionsfähige Atmosphäre muss für den Flug ausgeschlossen sein. Was Betrieb und Arbeitssicherheit dafür vor dem Termin klären, steht unter Inspektion vor Ort.
Wo fliegt die Elios 3 nicht?
Nicht im Freien bei Wind, nicht in wassergefüllten Bereichen und nicht in Kanälen unter 150 cm Durchmesser. Für Außenanlagen wie Fassaden, Dächer und Kühltürme von außen setzt Kopterflug die DJI M30T ein. Nennen Sie uns Ihre Anlage, dann sagen wir Ihnen, welches Gerät passt und was die Daten dann leisten.
Ersetzt die Punktwolke ein Aufmaß durch einen Vermesser?
Nicht in jedem Fall. Für die Instandhaltung liefert sie Lage und Geometrie. Welche Genauigkeit Ihre Planung verlangt, stimmen wir vor der Aufnahme ab. Kritische Maße prüfen Ihre Planer zusätzlich vor Ort. Für Umbau und Layoutplanung beschreibt die 3D-Bestandsaufnahme, was die Punktwolke dort leistet und wo die Modellierung durch Ihre Planer beginnt.
Bewertet die Drohne den Zustand?
Nein. Wir erfassen, verorten und beschreiben, was an der Oberfläche sichtbar ist, mit Bildnachweis und Einstufung nach vereinbarten Kriterien. Die fachliche Bewertung bleibt bei Ihnen oder bei den Fachleuten, die Sie beauftragen. Wir erstellen keine Gutachten. Eine KI-gestützte Bildauswertung kann bei vielen Aufnahmen das Markieren unterstützen, doch jeder Vorschlag wird von Menschen gesichtet, bevor er in den Bericht geht.
Durch welche Öffnung passt die Drohne?
Eine Öffnung ab DN 600 genügt, ein Mannloch reicht. Die Elios 3 ist nach Herstellerangabe 48 cm breit und 38 cm hoch und fliegt im Schutzkäfig. Kopterflug setzt sie an der Öffnung ein, der Pilot steuert von außen. Nennen Sie uns bei der Anfrage den Durchmesser der Öffnung und was dahinter liegt, etwa Einbauten direkt hinter dem Mannloch. Zeichnungen helfen, den Drohnenflug zu planen.
Wie lange fliegt die Elios 3 mit einem Akku?
Nach Herstellerangabe unter idealen Bedingungen mehr als 9 Minuten, mit LiDAR an Bord. Der Akkuwechsel dauert weniger als 10 Sekunden, und Kopterflug lädt die leeren Akkus vor Ort gleich wieder. So sind Drohnenflüge ohne Ladepause möglich. Für längere Drohnenflüge oder bei erhöhtem Risiko fliegt die Elios 3 am Seil, das Strom vom Boden liefert, in unseren Einsätzen über Stunden am Stück. Akku und Seil
Was passiert, wenn die Drohne an eine Wand stößt?
Sie fliegt weiter. Der Käfig aus Kohlefaser hat eine weiche Beschichtung und hängt an elastischen Aufhängungen. Nach Herstellerangabe übersteht er mindestens 100 frontale Kollisionen bis 2 m/s ohne Schaden. Deshalb darf die Drohne nah an Wand, Rohrbündel oder Stütze heran, auch dort, wo ein freies Rotorblatt keinen Platz hätte. Vor jedem Einsatz steht eine Risikobeurteilung, für den Einsatz besteht eine Betriebshaftpflichtversicherung.
In welchem Format erhalten wir die Punktwolke?
Zum Ansehen im Browser, ohne Installation, und als Datei für Ihre Planer, etwa im offenen Austauschformat E57. In der Ansicht liegt jedes Foto an seiner Aufnahmeposition, so lässt sich eine Stelle im Bild und im Raum zugleich finden. Welches Format Ihre Planer brauchen, stimmen wir vor der Aufnahme mit Ihnen ab.
Nimmt die Drohne auch Wärmebilder auf?
Ja, neben der Kamera sitzt eine Wärmebildkamera, Wärmebild und Video entstehen im selben Drohnenflug. Sie nimmt nach Herstellerangabe 160 × 120 Bildpunkte auf. Das reicht, um warme Stellen zu finden und einem Bauteil zuzuordnen, für Detailmessungen an einzelnen Klemmen braucht es eine Handkamera aus der Nähe. Was Wärmebilder im Bericht leisten, steht unter Thermografie im Inspektionsbericht.
Wer fliegt die Drohne – reicht dafür ein geübter Pilot?
Ein geschulter Pilot von Kopterflug, und das Fliegen ist dabei nur ein Teil. Kopterflug inspiziert seit 2017 Industrieanlagen per Drohne. Den Unterschied macht das Wissen über die Anlage: wo an Tank, Kessel oder Silo Schäden typischerweise sitzen, etwa an Schweißnähten und Übergängen, und welche Aufnahme Ihre Instandhaltung später braucht. Die Drohne ist das Werkzeug, das Ergebnis ist der Inspektionsbericht. Vor jedem Einsatz steht eine Risikobeurteilung.
Startklar neben der Öffnung: Mehr als ein freier Platz am Zugang ist nicht nötig.
Vorbereitung
Vor dem Drohnenflug: was die Technik von Ihnen braucht
Für die Technik zählen zwei Dinge: eine Öffnung ab DN 600 und ein Raum, in dem die Drohne fliegen darf, also außer Betrieb, nicht geflutet und im Ex-Bereich vom Betreiber freigegeben. Kopterflug bringt Drohne, Akkus mit Ladegeräten und bei Bedarf das Seil mit und übernimmt die Risikobeurteilung für den Drohnenflug.
Was Betrieb und Arbeitssicherheit vor dem Termin klären, Freigabe, Stillstand, Erlaubnisschein und Zugang, steht unter Inspektion vor Ort.
Kalibrierdaten der LiDAR-Sensoren aus eigenen Drohnenflügen (Sensortyp, Strahlen, Blickwinkel, Drehzahl) · Inspectomatic, eigene Projektdaten · Stand 08.10.2026