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Industrielle Drohneninspektion Kostenlose ErstberatungErstberatung
Drohnenflug durch einen langen Kabelkanal mit Kabeltrassen an beiden Wänden

Anlagen · Kabel- und Versorgungskanäle

Inspektions­bericht Kanal und Schacht per Drohne

Enger Schacht, Wasser am Boden – und jemand soll hinein? Die Drohne fliegt den Schacht hinab und den Kanal entlang, niemand steigt ein. Jedes Foto kommt mit seinem Abschnitt im Kanal, für die nächste Maßnahme.

Die Drohne im Kanal

So kommt die Elios 3 in Ihren Kanal und Schacht

Die Elios 3 startet am Einstiegsschacht, fliegt ihn hinab und den Kanal entlang, zwischen den Kabeltrassen und über stehendes Wasser hinweg. Das Team bleibt am Einstiegsschacht, geöffnet wird nur dieser eine Zugang. Für die Aufnahmen steigt niemand in den engen Raum, und jedes Foto bekommt seine Position im Kanal.

Die Elios 3 von vorn: Drohne im kugelförmigen Schutzkäfig aus Kohlefaserstreben, oben der LiDAR-Kopf, vorn Kamera und LED-Leuchten
Bild: Flyability
  1. LiDAR-Kopf

    Misst zehnmal pro Sekunde rundum die Entfernung zu jeder Oberfläche, auch nach oben und unten. Daraus entsteht die Punktwolke – und die Drohne weiß ohne GPS, wo sie ist.

  2. Kamera

    4K-Video und Einzelbilder. Jedes Foto bekommt seine Aufnahmeposition in der Punktwolke.

  3. Eigenes Licht

    LED-Beleuchtung mit bis zu 16.000 Lumen (Herstellerangabe), mit Staubmodus – für Bilder auch im dunklen Innenraum.

  4. Schutzkäfig

    Kohlefaser rund um die Rotoren. Leichte Kontakte mit Wand oder Einbauten gehören zum normalen Betrieb, die Drohne fliegt weiter.

  • Eine Öffnung ab DN 600 genügt, der Einstiegsschacht reicht
  • Begehbare Kanäle ab 150 cm Durchmesser
  • Über stehendes Wasser hinweg, solange der Kanal nicht geflutet ist
  • Stunden statt Tage oder Wochen: viele Schächte und Kanalabschnitte an einem Termin
Industrie-LiDAR-Drohne Elios 3 ›

Was Betreiber wissen wollen

Kanal und Schacht: Zustand auf ganzer Länge, Abschnitt für Abschnitt

Diese Fragen stellen Netzbetrieb, Instandhaltung und Arbeitssicherheit, bevor ein Kabel- oder Versorgungskanal inspiziert wird. Die kurzen Antworten stehen hier, die ausführlichen weiter unten.

Wie sieht es im Kanal aus, auf ganzer Länge?

Die Drohne fliegt den Kanal ab und nimmt fortlaufend Fotos, Video und eine Punktwolke auf. Sie sehen Wände, Decke, Boden und die Trassen auf beiden Seiten.

Was im Bericht steht ›

Welcher Abschnitt, welche Seite, welcher Zugang?

Zu jedem Foto speichern wir die Aufnahmeposition in der Punktwolke. In der Punktwolke lassen sich Strecken entlang des Kanals messen, etwa bis zum nächsten Schacht.

Beitrag ›

Steht Wasser im Kanal, und wo?

Wasser am Boden ist im Video und auf den Fotos zu sehen, mit der Stelle im Kanal. Die Drohne fliegt darüber hinweg, solange der Kanal nicht geflutet ist.

Beispiel ›

In welchem Zustand sind Trassen und Halterungen?

Die Kamera erfasst die Trassen in mehreren Ebenen. Auffällige Halterungen, Abdeckungen oder Durchführungen markieren wir im Foto, wenn Sie das vorgeben.

Beitrag ›

Können Netzbetrieb und Baufirma damit arbeiten?

Ja. Sie öffnen den Bericht im Browser, ohne Spezialsoftware. Jedes Foto trägt seine Aufnahmeposition im Kanal. Hineingehen muss dafür niemand, nur die Drohne fliegt in den Kanal.

Was im Bericht steht ›

Können wir den Kanal später wieder vergleichen?

Ja. Fotos und Punktwolke werden so abgelegt, dass eine spätere Inspektion darauf aufbaut. Befliegen Sie denselben Kanal vor und nach einer Baumaßnahme, lassen sich Fotos derselben Abschnitte nebeneinanderlegen, etwa von Trassen, Wänden oder Wasser am Boden.

Wiederholungsinspektion ›
Punktwolke eines Kabelkanals schräg von oben: der Kanal zwischen zwei Einstiegsschächten

Der Kanal als Punktwolke aus einem Drohnenflug, mit beiden Einstiegsschächten. Die Ansicht zeigt die Orientierung, keinen bestimmten Schaden.

Was im Bericht steht

Jedes Foto mit Abschnitt und Aufnahme­position

Der Bericht ist für die Menschen gemacht, die danach handeln: Netzbetrieb, Instandhaltung, Fachplaner und Baufirma. Alle sehen dasselbe Foto und wissen, wo im Kanal es entstand.

Sie öffnen ihn im Browser, ohne Installation. Unsere Verarbeitung läuft rein lokal, ohne Cloud.

Was Sie mit dem Bericht weiter tun: Befunde verorten zeigt, wie jeder Schaden im Kanal seinen Abschnitt bekommt; mit Sanierung vorbereiten schreibt Ihr Planer gezielt aus; bei der Wiederholungsinspektion vergleichen Sie zur nächsten Inspektion dieselben Stellen.

  • Bilddokumentation entlang des Kanals, jedes Foto mit Aufnahmeposition
  • Abschnitte und Messkette in der Punktwolke, wo vereinbart
  • Befunde mit Foto, Art und Einstufung, wenn Sie das vorgeben
  • Punktwolke je Kanal und die Flugvideos
  • Verdeckte Bereiche, etwa hinter dicht belegten Trassen
  • die Bewertung des Zustands bleibt bei Ihnen
Kabelkanal · LiDAR · ein Drohnenflug

Schacht hinab, Kanal entlang

Kamerafahrt durch die Punktwolke eines Inspektionsflugs: den Einstiegsschacht hinab, zwischen den Kabeltrassen entlang und den zweiten Schacht wieder hinauf.

Die Punktwolke lässt sich direkt im Browser drehen und zoomen. Diese Ansicht ist eine Funktion der Website, kein Bestandteil des Berichts.

Beispiel aus einem Projekt

Zwei Kabelkanäle einer Gasanlage

Drohnenflüge durch zwei begehbare Kabelkanäle unter Gelände. Jedes Foto mit Aufnahmeposition in der Punktwolke. Je Kanal eine Punktwolke mit Messkette. Erstellt wurde eine Bilddokumentation: Schadensmarkierungen und Einstufungen wurden in diesem Projekt nicht erfasst.

Originalansicht aus unserer Auswertung: links jede Aufnahmeposition mit ihrem Abstand im Kanal, rechts das Bild von dieser Stelle.
Im Einstiegsschacht, Blick nach oben.
Kabeltrasse im Bogen an der Kanalwand.
Wasser am Kanalboden, links an der Messkette im Kanal verortet.

Vergleich

Kanalinspektion: klassisch oder per Drohne

KlassischPer Drohne
ZugangEinstieg in den engen RaumDie Drohne startet am Einstiegsschacht, nur dieser Zugang wird geöffnet
VorbereitungUnterweisung, Aufsichtführender, Erlaubnisschein, Sicherungsposten und Freimessen nach DGUV Regel 113-004Geöffneter Zugang und Risikobeurteilung
Wo das Foto entstandEin Foto zeigt das Detail, nicht Abschnitt, Seite und nächsten ZugangJedes Foto mit Aufnahmeposition, Strecken bis zum nächsten Schacht messbar
Dauer der InspektionTage oder WochenStunden

Wo klassisch nötig bleibt

Elektrische Funktion, der Zustand der Kabel im Inneren und Schadensursachen brauchen eigene Prüfungen; Karbonatisierung, Chlorid oder Sulfat klärt die Fachfirma am Bauteil, etwa mit Abklopfen, Bohrkern oder Messung der Betondeckung. Was unter Wasser liegt, zeigt das Foto nicht. Wer danach repariert, steigt gezielt dort ein, wo der Bericht die Stelle zeigt – mit Erlaubnisschein, Sicherungsposten und Freimessen in der Verantwortung des Betreibers.

Stehendes Wasser am Boden eines Kabelkanals, aus dem Flugvideo.

Ausgangslage

Ein enger Raum, in dem alles gleich aussieht

Was Sie wissen wollen, ist meist einfach: Ist der Kanal trocken? Sind Wände und Decke in Ordnung? Sitzen Trassen, Halterungen und Abdeckungen fest? Ein Foto aus dem Kanal zeigt das Detail. Den Abschnitt, die Seite und den nächsten Zugang zeigt es nicht.

Der Aufwand sitzt vor diesem Foto. Schächte und Kanäle sind enge Räume. Wer hineingeht, bereitet das so vor, wie die DGUV Regel 113-004 es für Behälter, Silos und enge Räume vorsieht.

Einordnung

Was die Inspektion in Kanal und Schacht klärt

Vier Punkte zum Rahmen der Inspektion: Pflichten, Zugang, Risiko und Aufwand.

01

Welche Regel für Kanal und Schacht gilt

Schächte und Kanäle nennt die DGUV Regel 113-004 als Beispiele für enge Räume, wenn besondere Gefährdungen nicht sicher auszuschließen sind. Wer dort arbeitet, arbeitet nach dieser Regel. Für Arbeiten in Schächten und Kanälen von Fernwärmenetzen gilt nach der Regel auch die DGUV Regel 103-002 „Fernwärmeverteilungsanlagen“. Fachlich betreut wird die DGUV Regel 113-004 vom Sachgebiet „Behälter, Silos und enge Räume“ im Fachbereich Rohstoffe und chemische Industrie; aus demselben Sachgebiet stammt die DGUV Information 213-055 der BG RCI zu Zugang, Positionierung und Rettung in engen Räumen. Wie die Regeln für enge Räume zusammenhängen, ordnet unser Regelwerk Inspektion ein.

Für Kanäle und Schächte der Entwässerung gibt es ein eigenes Regelwerk zur Zustandserfassung. Grundlage ist das Merkblatt DWA-M 149-1 der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall: Es gilt für Freispiegelkanäle und -leitungen, Schächte und Inspektionsöffnungen und lässt sich sinngemäß auf Sonderbauwerke mit ähnlichen Merkmalen übertragen. Wie der bauliche und betriebliche Zustand nach einer optischen Inspektion klassifiziert und bewertet wird, regelt Teil 3 von Mai 2024; für eine Sanierungsstrategie braucht es laut DWA zwingend weitere Informationen. Die Einstufung der Befunde in unserem Bericht ist keine Zustandsklasse nach diesem Merkblatt.

In einem geschlossenen Becken einer abwassertechnischen Anlage zählt schon die Inspektion als Arbeit im umschlossenen Raum, nach DGUV Regel 103-003: Freimessen, Sicherungsposten über Tage, Rettungsausrüstung, Alarm- und Rettungsplan. Wie wir solche Becken per Drohne inspizieren, zeigt das Projektbeispiel Regenrückhaltebecken.

Der Inspektionsbericht zeigt den sichtbaren Zustand von Wänden, Decke, Boden und Trassen, jedes Foto mit seiner Aufnahmeposition. Er bereitet Ihre Prüfung und Instandhaltung vor. Er ist nicht die Prüfung und kein Gutachten.

Belege: 1, 8, 4, 5, 15, 17, 18

02

Einstieg mit Erlaubnisschein

Die DGUV Information 209-015 „Instandhaltung an Maschinen und Anlagen“ (Ausgabe 2026) nennt Schächte und Kanäle ausdrücklich als enge Räume: eng, mit wenig Luftaustausch, möglicherweise mit erstickenden Gasen, mit erschwertem Zugang und erschwerter Rettung. Ein Unfallbeispiel dort zeigt, warum eine Messung am Einstieg nicht genügt: Oben reichte der Sauerstoff, unten im Schacht nicht. Wie schwer es ist, eine hilflose Person aus einem engen Raum zu retten, wird nach der DGUV Information 213-055 häufig unterschätzt. Beides spricht dafür, für die Sichtprüfung das Befahren zu vermeiden.

Für Menschen im Kanal, im Schacht, im Silo oder im Behälter verlangt die DGUV Regel 113-004 eine eigene Vorbereitung. Jeder Punkt braucht Leute, Zeit und Gerät.

  • Unterweisung aller, die hineingehen, auf Grundlage der Gefährdungsbeurteilung. Die festgelegte Rettung wird von den dafür vorgesehenen Personen geübt.
  • Aufsichtführender, zuverlässig, mit den Arbeiten vertraut, weisungsbefugt. Er überwacht die Schutzmaßnahmen.
  • Erlaubnisschein vor Beginn, schriftlich. Aufsicht, Sicherungsposten und die Fremdfirma bestätigen die Maßnahmen mit Unterschrift. Nach Schichtwechsel oder am nächsten Tag wird er neu ausgestellt.
  • Sicherungsposten, mindestens einer, in ständiger Verbindung zu den Menschen im Raum. Ein Personen-Notsignal ersetzt ihn nicht. Er muss Hilfe herbeiholen können und die Rettung kennen.
  • Freigabe zum Beginn erst, wenn der Aufsichtführende festgestellt hat, dass die Maßnahmen getroffen und alle unterwiesen sind. Nach einer Unterbrechung prüft er das erneut.
  • Entleeren und Reinigen vor den Arbeiten, möglichst ohne dass dafür jemand hineingeht.
  • Abtrennen der Zu- und Abgänge, damit keine Gefahrstoffe, erstickende Gase oder Medien unter Druck nachströmen.
  • Freimessen der Atmosphäre, bevor jemand einsteigt.

Belege: 14, 15, 2

03

Was entfällt, wenn niemand einsteigt

Die DGUV Regel 113-004 sagt es im ersten Satz der Schutzmaßnahmen: Wegen des hohen Gefährdungspotenzials ist immer zu prüfen, ob sich das Arbeiten in Behältern, Silos und engen Räumen vermeiden lässt. Als Beispiel nennt sie Inspektionen mittels Kameratechnik. Die DGUV Information 213-055 empfiehlt ebenso, in der Gefährdungsbeurteilung zu prüfen, ob der Einstieg wirklich erforderlich ist.

Kommt für die Sichtprüfung nur die Drohne hinein, fällt die Vorbereitung der Regel für Menschen im Raum weg. Was bleibt, sind ein geöffneter Zugang und die Risikobeurteilung. Freimessen dient dazu, dass Menschen im Raum gefahrlos arbeiten können; steigt niemand ein, entfällt das Freimessen für Personen. Im Ex-Bereich klärt der Betreiber vorab, ob die Drohne fliegen darf, denn weder die Elios 3 noch die DJI M30T ist ATEX-zertifiziert (Inspektion ohne Freimessung). Wir liefern Informationen für die Planung sicherer Arbeiten; Erlaubnisschein und Freimessen vor einem späteren Einstieg bleiben beim Betreiber.

Nach einem Kabelbrand oder einem anderen Schaden hält der Bericht den Zustand mit Foto und Abschnitt fest. Die GDV-Musterbedingungen der Feuerversicherung nennen Fotos als Beispiel, wie ein Schadenbild nachvollziehbar dokumentiert wird, wenn es sich nicht unverändert erhalten lässt; die Besichtigung durch den Versicherer ersetzt das nicht. Für ihn ist der Bericht eine Dokumentation zur Vorlage und Abstimmung, deren Eignung als Nachweis wir vorab an seiner konkreten Anforderung klären (Inspektionsbericht Versicherung).

Dieselbe Ersparnis gilt überall, wo die Regel den Einstieg meint.

  • Kabelkanal. Im Beispiel stand Wasser am Boden. Die Drohne flog darüber. Hinein ist niemand gegangen.
  • Regenrückhaltebecken. Wir inspizieren auch unterirdische Regenrückhaltebecken durch den Einstiegsschacht: Wände, Decke, Unterzüge und Stützen. Projektbeispiel Regenrückhaltebecken
  • Pumpenbauwerk. Wir inspizieren auch Pumpenbauwerke, etwa in der Revision eines Kraftwerks. Projektbeispiel Kraftwerk
  • Silo. Entleeren, reinigen, Füllen und Austrag sichern, Erlaubnisschein, in der Regel ein Sicherungsposten. Inspektionsbericht Silo
  • Kessel. Für die innere Sicht gilt dieselbe Vorbereitung des Einstiegs. Inspektionsbericht Kessel
  • Tank und Behälter. Die Regel gilt für Behälter genauso. Inspektionsbericht Tank
  • Bunker. In manchen Gewerben ist das der Name für ein Silo. Inspektionsbericht Bunker

Belege: 2, 15, 6, 7, 3, 16

04

Was an Aufwand entfällt

Die Inspektion dauert Stunden statt Tage oder Wochen. Für die Sichtprüfung steigt niemand in Kanal oder Schacht, und die Vorbereitung für den Einstieg entfällt dafür. An einem Termin lassen sich so viele Schächte und Kanalabschnitte nacheinander inspizieren.

Wer danach repariert, steigt gezielt dort ein, wo der Bericht die Stelle zeigt. Der Kanalsanierer weiß vorher, an welchem Schacht er einsteigt und auf welcher Seite die Stelle liegt; Erlaubnisschein und Sicherungsposten plant der Betreiber dann nur für diesen Einstieg. Mehr zur Zusammenarbeit mit solchen Industriedienstleistern auf deren Seite.

Belege: 2

Was Inspectomatic beiträgt

Von der Fragestellung zum Inspektions­bericht

Kopterflug, unsere Schwestermarke, führt die Inspektion vor Ort durch. Wir werten aus und schreiben den Bericht. Sie haben einen Ansprechpartner für beides.

Fragestellung klären

Sie nennen uns Kanäle, Schächte und Anlass: Bilddokumentation des Bestands, Zustand von Beton und Trassen, Wasser oder Vorbereitung einer Baumaßnahme. Wir legen fest, ob der Bericht nur dokumentiert oder auch Befunde markiert und einstuft. Beides ist möglich, der Unterschied steht im Bericht.

Inspektion durch Kopterflug

Die Drohne wird über den Einstiegsschacht eingesetzt und fliegt den Kanal ab. Sie nimmt Video, Einzelbilder und eine LiDAR-Punktwolke auf. Mehr dazu unter Inspektion vor Ort und bei Kopterflug.

Abschnitt und Seite im Kanal

Jedes Foto liegt mit seiner Aufnahmeposition in der Punktwolke des Kanals. In der Punktwolke messen wir Strecken entlang des Kanals. Bekannte Kennzeichnungen und Schächte übernehmen wir als Bezugspunkte, wenn sie eindeutig zuzuordnen sind.

Inspektionsbericht

Sie erhalten die Bilddokumentation nach Abschnitten, auf Wunsch markierte und eingestufte Befunde, die Punktwolke mit Messkette und den Hinweis, welche Bereiche verdeckt waren.

Person trägt eine Inspektionsdrohne im Schutzkäfig eine Gitterrosttreppe hinauf
Vor OrtMit der Drohne auf dem Weg zum Einstieg

Branchen

Kanäle und Schächte in Chemie, Kraftwerk, Gas- und Wasser­versorgung

Kabel- und Versorgungskanäle laufen unter dem Gelände von Chemieparks; die Branchenseite Chemie zeigt, welche Anlagen dort im Stillstand anstehen. Im Kraftwerk inspizieren wir auch Pumpenbauwerke, im Projektbeispiel Kraftwerk im selben Projekt wie Kessel und Kondensator.

In Gasanlagen inspizieren wir Kabelkanäle; das Projektbeispiel unten stammt aus einer Gasanlage (Drohneninspektion Öl und Gas). Regenrückhaltebecken unter der Erde, erreichbar nur über einen Schacht, gehören ebenfalls hierher (Projektbeispiel Regenrückhaltebecken). In der Wasserwirtschaft inspizieren wir Regenrückhaltebecken und Kanäle, dazu Faulbehälter (Inspektionsbericht Tank); die Übersicht steht unter Drohneninspektion Wasser und Abwasser.

Grenzen

Kanal und Schacht per Drohne: was der Bericht zeigt, wo er endet

Ersetzt der Inspektionsbericht eine Prüfung oder ein Gutachten?

Nein, er liefert die Grundlage dafür: Aufnahmen, Punktwolke und die Dokumentation des sichtbaren Zustands von Wänden, Decke, Boden und Trassen. Ein Gutachten ist er nicht; die Bewertung bleibt beim Betreiber oder einer prüfenden Stelle. Elektrische Funktion, Zustand der Kabel im Inneren und Schadensursachen brauchen eigene Prüfungen. Mit Prüfverbänden arbeiten wir zusammen: Sie beauftragen, wir liefern die Daten. Welche Regeln für Kanal und Schacht gelten, steht unter Welche Regel für Kanal und Schacht gilt.

Welche Kanäle kann die Drohne befliegen?

Begehbare Kanäle und Schächte, in runden Profilen ab 150 cm Durchmesser. Eingesetzt wird die Drohne über den Einstiegsschacht; für den Einflug genügt eine Öffnung ab DN 600. Sie ist nach Herstellerangabe 48 cm breit und 38 cm hoch, leichte Kontakte mit Wand oder Trassen fängt der Schutzkäfig ab. Ist der Kanal kleiner, fliegt die Drohne dort nicht; das klären wir vor dem Termin anhand von Plänen und Fotos.

Geht das auch in Druckrohrleitungen, Abwassersammlern oder Aufzugsschächten?

Bei Druckrohrleitungen ja: Wir inspizieren auch Druckrohrleitungen per Drohne von innen, etwa die eines Pumpspeicherkraftwerks. Für weitere Bauwerke dieser Art gibt es Herstellerangaben: Die Elios 3 wird nach Angabe des Herstellers Flyability auch in Wasserschlössern, begehbaren Abwassersammlern, Durchlässen und Aufzugsschächten eingesetzt. Voraussetzung ist wie im Kanal ein Querschnitt ab 150 cm und ein Bauwerk, das nicht geflutet ist. Ob Ihr Bauwerk dazu passt, klären wir vor dem Termin anhand von Plänen und Fotos.

Was ist mit Wasser im Kanal?

Die Drohne fliegt über stehendem Wasser hinweg, solange der Kanal nicht geflutet ist, und der Bericht zeigt, wo Wasser steht. Im Beispielprojekt stand Wasser am Boden der Kabelkanäle; hineingegangen ist niemand. Was unter Wasser liegt, zeigt das Foto nicht, das nennt der Bericht als Grenze.

Welche Betonschäden zeigt der Bericht in Kanal und Schacht?

Die an der Oberfläche sichtbaren: Risse, Abplatzungen an Kanten und Flächen, freiliegende Bewehrung und die äußeren Anzeichen ihrer Korrosion wie Rostfahnen, Risse entlang der Bewehrung und Ausblühungen. Markiert und eingestuft werden sie, wenn Sie das vorgeben. Ursachen wie Karbonatisierung, Chlorid oder Sulfat aus dem Abwasser zeigt ein Foto nicht. Das klärt die Fachfirma am Bauteil, etwa mit Abklopfen, Bohrkern, Chloridprofil oder Messung der Betondeckung, gezielt an den Stellen, die der Bericht mit Foto und Abschnitt zeigt.

Wie genau lässt sich ein Foto einem Kanalabschnitt zuordnen?

Genau genug, um Abschnitt und Seite wiederzufinden. Gespeichert ist die Aufnahmeposition der Drohne in der Punktwolke, Strecken entlang des Kanals lassen sich darin messen, etwa bis zum nächsten Schacht. Bekannte Kennzeichnungen und Schächte übernehmen wir als Bezugspunkte, wenn sie eindeutig zuzuordnen sind. Für ein Aufmaß ist diese Ortsangabe nicht gedacht.

Welche Vorbereitung entfällt, wenn nur die Drohne in den Kanal geht?

Für die Sichtprüfung entfällt die Vorbereitung, die die DGUV Regel 113-004 für Menschen im engen Raum verlangt: Unterweisung, Aufsichtführender, Erlaubnisschein, Sicherungsposten und Freigabe zum Beginn. Was bleibt, sind ein geöffneter Zugang und die Risikobeurteilung. Auch das Freimessen für Personen entfällt, denn es dient dem gefahrlosen Arbeiten von Menschen im Raum. Weder die Elios 3 noch die DJI M30T ist ATEX-zertifiziert: Im Ex-Bereich klärt der Betreiber vorab, ob die Drohne fliegen darf. Wer danach repariert, steigt gezielt dort ein, wo der Bericht die Stelle zeigt.

Was muss vor Ort geöffnet und gesichert werden?

Nur der Zugang, an dem die Drohne startet. Sie startet am Einstiegsschacht und fliegt von dort in den Kanal; geöffnet und gesichert wird dafür nur dieser eine Zugang. Im Ablauf klären wir Termin, Freigabe der Arbeiten und welcher Zugang geöffnet wird. Den Termin stimmen wir mit Ihnen und dem Netzbetrieb ab. Trassenplan, Kanalplan und frühere Berichte fließen ein, wenn Sie welche haben.

Können mehrere Kanäle in einem Termin inspiziert werden?

Ja. An einem Termin lassen sich viele Schächte und Kanalabschnitte nacheinander inspizieren. Im Beispielprojekt wurden mehrere Kanäle an einem Termin inspiziert, jeder aus einem einzigen Flug. Jeder Kanal bekommt seine eigene Punktwolke und Messkette. Nennen Sie uns bei der Anfrage, welche Kanäle und Schächte dazugehören.

Was zeigt der Bericht, wenn keine Schäden markiert sind?

Dann erhalten Sie eine vollständige Bilddokumentation: jedes Foto mit Aufnahmeposition, die Punktwolke und die Videos. So war es im Beispielprojekt. Ob der Bericht nur dokumentiert oder auch Befunde markiert und einstuft, legen wir vorher mit Ihnen fest; der Unterschied steht im Bericht. Markieren und einstufen lässt sich später auf denselben Aufnahmen; bis dahin enthält der Bericht keine Aussagen über Schäden.

Was passiert, wenn die Drohne im Kanal hängen bleibt, und wer haftet?

Das Risiko wird vor jedem Einsatz beurteilt, und für den Einsatz besteht eine Betriebshaftpflichtversicherung. Aus der Risikobeurteilung folgt, ob die Drohne frei fliegt oder bei erhöhtem Risiko getethert am Seil. Leichte Kontakte mit Wand oder Trassen fängt der Schutzkäfig ab, die Drohne fliegt weiter. Geflogen wird von geschulten Piloten von Kopterflug, immer im Zweierteam. Das Team bleibt am Einstiegsschacht.

Was brauchen Sie von uns für ein Angebot?

Ein paar Sätze zu Kanälen, Schächten und Anlass genügen: Bilddokumentation des Bestands, Zustand von Beton und Trassen, Wasser oder Vorbereitung einer Baumaßnahme. Trassenplan, Kanalplan und frühere Berichte fließen ein, wenn Sie welche haben. Wir melden uns, klären Zugang und Ablauf und schicken Ihnen ein Angebot mit festem Leistungsumfang, zugeschnitten auf Anlage, Umfang, Zugang und Berichtstiefe. Pauschale Preise nennen wir nicht.

Wer führt die Inspektion durch, und wer schreibt den Bericht?

Kopterflug führt die Inspektion vor Ort durch, Inspectomatic erstellt den Inspektionsbericht; die Inspectomatic GmbH gehört zur Kopterflug Holding. Kopterflug inspiziert seit 2017 Industrieanlagen per Drohne, deutschlandweit. Drohne und Ausrüstung bringen wir mit. Weil dasselbe Team fliegt und auswertet, wissen die Piloten, welche Stellen der Bericht später braucht. Sie haben einen Ansprechpartner von der Anfrage bis zur Übergabe. Mehr zum Ablauf unter Inspektion vor Ort.

Rollwagen mit Transportkoffer, Stromversorgung und Inspektionsdrohne im Schutzkäfig in einer Halle

Was wir mitbringen: Drohne, Koffer und Stromversorgung auf einem Rollwagen.

Vorbereitung

Kanalinspektion vorbereiten: Freigabe, Abschnitte, Einstiegsschacht

Die Drohne startet am Einstiegsschacht und fliegt von dort in den Kanal; geöffnet und gesichert wird dafür nur dieser eine Zugang. Den Termin stimmen wir mit Ihnen und dem Netzbetrieb ab. Im Beispielprojekt stand Wasser am Boden, die Drohne flog darüber hinweg.

Da nur die Drohne in den Kanal geht, entfällt der Personeneinstieg. Damit entfällt auch das Freimessen für Personen – im Ex-Bereich klärt der Betreiber vorab, ob die Drohne fliegen darf. Freimessen gehört nicht zu unserer Leistung; vor einer Reparatur, bei der Menschen einsteigen, bleibt es beim Betreiber.

  • Wir bringen mit: Drohne, geschulte Piloten von Kopterflug im Zweierteam, Risikobeurteilung vor Ort, Betriebshaftpflicht
  • Im Ablauf geklärt: Termin, Freigabe der Arbeiten, welcher Zugang geöffnet wird; Trassenplan, Kanalplan und frühere Berichte fließen ein, wenn vorhanden
  • Sie erhalten: Aufnahmepositionen, Messkette, Abschnitte und Bericht im Browser

Wer zu Ihnen kommt

Inspektion und Bericht aus einer Hand

Industrieerfahren seit 2017

Kopterflug führt die Inspektion vor Ort durch, Inspectomatic erstellt den Inspektionsbericht. Dahinter steht dasselbe Team: Über uns.

Immer im Zweierteam

Geschulte Piloten. Vor jedem Einsatz steht eine Risikobeurteilung.

Deutschlandweit im Einsatz

Wir kommen zu Ihrer Anlage. Drohnen und Ausrüstung bringen wir mit.

Auswertung rein lokal

Ihre Aufnahmen werden ohne Cloud verarbeitet. Den Übertragungsweg für Bericht und Rohdaten stimmen wir vorab mit Ihnen ab.

Steht in Ihren Kanälen eine Inspektion an?

Nennen Sie uns Kanäle, Schächte und Anlass – am Telefon, in der kostenlosen Erstberatung oder über das Formular.

Erstberatung: 30 Minuten per Google Meet, Termin direkt wählen.

  • Porträt von Christian EngelkeChristian EngelkeGründer, Geschäftsführer und Elios-Pilot
  • Porträt von Dipl.-Wirt.-Ing. (FH) Juliana EngelkeDipl.-Wirt.-Ing. (FH) Juliana EngelkeGründerin, Geschäftsführerin und Elios-Pilotin

E-Mail: info@inspectomatic.de

Fotos oder Zeichnungen helfen, wenn Sie welche haben. Wir melden uns, klären mit Ihnen Zugang und Ablauf und schicken Ihnen ein Angebot.

Oder schreiben Sie uns

Vielen Dank. Ihre Anfrage ist bei uns angekommen, wir melden uns bei Ihnen.

Welche Anlage, welcher Anlass, welcher Zeitraum – formlos genügt.

* Pflichtangaben. Wir geben Ihre Angaben nicht an Dritte weiter.

Quellen

  1. DGUV Regel 113-004 „Behälter, Silos und enge Räume; Teil 1: Arbeiten in Behältern, Silos und engen Räumen“, Abschnitt 2 Begriffsbestimmungen (Schächte und Kanäle als enge Räume) · Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) · Stand Ausgabe Februar 2019, abgerufen 11.10.2026
  2. DGUV Regel 113-004, Abschnitt 4 Schutzmaßnahmen (Grundsatz 4.1, Erlaubnisschein, Aufsichtführender, Sicherungsposten, Freimessen) und Abschnitt 2.7 Freimessen · Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) · Stand Ausgabe Februar 2019, abgerufen 11.10.2026
  3. Projektbeispiel Kabelkanal (Projektdaten) · Inspectomatic · Stand 07.10.2026
  4. DGUV Regel 103-003 Arbeiten in umschlossenen Räumen von abwassertechnischen Anlagen, Abschnitte 2 und 3 (Inspektion zählt als Arbeit im umschlossenen Raum) · DGUV, via BG BAU · Stand Fassung September 2008, abgerufen 10.10.2026
  5. DGUV Regel 103-003, Anhang 1 Übersicht der Maßnahmen (Freimessen, Sicherungsposten, Rettungsausrüstung, Alarm- und Rettungsplan) · DGUV, via BG BAU · Stand abgerufen 10.10.2026
  6. What Does Intrinsically Safe Mean? · Flyability SA · Stand abgerufen 07.10.2026
  7. Flyability Elios 3 bei Kopterflug (Einsatzgrenzen: nicht ATEX-zertifiziert) · Kopterflug · Stand abgerufen 10.10.2026
  8. DGUV Regel 113-004, Abschnitt 1 Anwendungsbereich (Fernwärme: auch DGUV Regel 103-002) · Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) · Stand Ausgabe Februar 2019, abgerufen 11.10.2026
  9. Fallstudie: Inspektion einer Druckrohrleitung mit der Elios 3 (Herstellerangabe) · Flyability SA · Stand abgerufen 11.10.2026
  10. Fallstudie: Inspektion eines Wasserschlosses mit der Elios 3 (Herstellerangabe) · Flyability SA · Stand abgerufen 11.10.2026
  11. Sewer drones (Abwasserkanäle und Sammler, Herstellerangabe zur Elios 3) · Flyability SA · Stand abgerufen 11.10.2026
  12. Fallstudie: Inspektion von Durchlässen mit Drohnen (Herstellerangabe) · Flyability SA · Stand abgerufen 11.10.2026
  13. Facility inspection drones (Aufzugsschächte, Herstellerangabe zur Elios 3) · Flyability SA · Stand abgerufen 11.10.2026
  14. DGUV Information 209-015 „Instandhaltung an Maschinen und Anlagen“, Abschnitt 5.7 Enge Räume (Definition, Unfallbeispiel 5.7.2) · Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) · Stand Ausgabe Juni 2026, abgerufen 11.10.2026
  15. DGUV Information 213-055 „Arbeiten in Behältern, Silos und engen Räumen – Zugangs-, Positionierungs- und Rettungsverfahren“, Abschnitte 1.1 und 1.3 · Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie (BG RCI) · Stand Ausgabe September 2020, abgerufen 11.10.2026
  16. Allgemeine Bedingungen für die Feuerversicherung (AFB 2010), Abschnitt B § 8 Nr. 2 (Schadenbild dokumentieren, unverbindliche Musterbedingungen) · Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) · Stand Version 01.04.2014, abgerufen 11.10.2026
  17. Merkblatt DWA-M 149-1 „Zustandserfassung und -beurteilung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden – Teil 1: Grundlagen“ (Verlagsbeschreibung, Anwendungsbereich) · Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA) · Stand Ausgabe Mai 2018, abgerufen 11.10.2026
  18. Merkblatt DWA-M 149-3 „Zustandserfassung und -beurteilung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden – Teil 3: Beurteilung nach optischer Inspektion“ (Regelwerk-News) · Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA) · Stand Ausgabe Mai 2024, Meldung vom 1. Juni 2024, abgerufen 11.10.2026

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