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Drohnenflug in die Bunkerhalle mit Deckenlicht, Kran und Abfall am Boden

Müllbunker · Abfallverbrennung

Projektbeispiel Müllbunker per Drohne

Greifer und Abfall setzen den Bunkerwänden zu – wo ist der Beton beschädigt? Die Drohne flog die Wände ab, ohne Gerüst und Einstieg. Sie sehen jeden Schaden mit Foto, Einstufung und Stelle an der Wand.

Die Drohne im Bunker

So kommt die Elios 3 an die Wände Ihres Müllbunkers

Die Elios 3 fliegt über den Abfall in die Grube hinab und die Bunkerwände ab, während Greiferkran und Anlieferung ruhen; das Team bleibt außerhalb des Bunkers. Aus der Nähe nimmt sie Beton, Kantenschutz und Schutzbeplankung auf, mit eigenem Licht und Staubmodus. Für die Aufnahme braucht es kein Gerüst an den hohen Wänden, und niemand steigt ein.

Die Elios 3 von vorn: Drohne im kugelförmigen Schutzkäfig aus Kohlefaserstreben, oben der LiDAR-Kopf, vorn Kamera und LED-Leuchten
Bild: Flyability
  1. LiDAR-Kopf

    Misst zehnmal pro Sekunde rundum die Entfernung zu jeder Oberfläche, auch nach oben und unten. Daraus entsteht die Punktwolke – und die Drohne weiß ohne GPS, wo sie ist.

  2. Kamera

    4K-Video und Einzelbilder. Jedes Foto bekommt seine Aufnahmeposition in der Punktwolke.

  3. Eigenes Licht

    LED-Beleuchtung mit bis zu 16.000 Lumen (Herstellerangabe), mit Staubmodus – für Bilder auch im dunklen Innenraum.

  4. Schutzkäfig

    Kohlefaser rund um die Rotoren. Leichte Kontakte mit Wand oder Einbauten gehören zum normalen Betrieb, die Drohne fliegt weiter.

  • Eigenes Licht mit Staubmodus für Bilder im staubigen Bunker
  • Aus der Nähe an der Wand: Beton, Kantenschutz, Schutzbeplankung
  • Kein Gerüst an den hohen Wänden, kein Einstieg
  • Stunden statt Tage oder Wochen: in derselben Revision weitere Anlagenteile
Industrie-LiDAR-Drohne Elios 3 ›
Isometrische Zeichnung der Bunkergrube als Punktwolke, darauf die ungefähren Stellen, auf die die Fotos blicken, farbig nach Einstufung

Isometrie, nachträglich aus den Projektdaten berechnet: die Fotopunkte an der Stelle, auf die die Bildmitte des Fotos blickt (ein Teil in der Punktwolke des Flugs getroffen, ein Teil über den Abstandssensor genähert, Punkte ohne sichere Position weggelassen). Gezeichnet auf der aus allen Drohnenflügen zusammengeführten Wolke; vordere Längswand ausgeblendet.

Ergebnis

Jeder Schaden mit Foto, Einstufung und Position im Bunker

Zu jedem Fotopunkt gehören Foto und Aufnahmeposition der Drohne. Auffällige Punkte sind eingestuft und tragen einen Befundtext, die Stelle ist im Foto markiert. Die Befundtexte dieses Projekts nennen:

  • offenliegende Bewehrung, als kritisch eingestuft
  • fehlende Schutzbeplankung, teils „in großen Teilen“
  • fehlender Kantenschutz
  • Abplatzungen am Beton, teils „großflächig“
  • Betonabtrag
  • Beschädigungen an den Schütten
  • Oberflächen fast vollständig mit Staub bedeckt
Aus dem Projekt · LiDAR · ein Drohnenflug

Über den Abfall in die Grube

Kamerafahrt durch die Punktwolke eines Drohnenflugs: über den Abfall in die Grube hinab und an den Betonwänden mit ihren Pfeilern entlang.

Die Punktwolke lässt sich direkt im Browser drehen und zoomen. Diese Ansicht ist eine Funktion der Website, kein Bestandteil des Berichts.

Originalaufnahmen

Aufnahmen aus den Drohnenflügen

Ausschnitte aus den Flugvideos.

Ausbruch in der Wand
Abgetragene Betonoberfläche
Anflug auf eine Wandöffnung
Draufsicht, nachträglich aus den Projektdaten berechnet: die genäherten Positionen der Fotopunkte entlang der Bunkerwände

Vergleich

Müllbunker: klassisch oder per Drohne

KlassischPer Drohne
Hohe WändeArbeiten aus der Nähe braucht ein GerüstDie Drohne nimmt die Wände aus der Nähe auf, ohne Gerüst
Personen im BunkerEinstieg mit Erlaubnisschein, Freimessen und in der Regel einem SicherungspostenFür die Aufnahme steigt niemand ein; im Ex-Bereich klärt der Betreiber vorab, ob die Drohne fliegen darf
ÜberblickAugenschein vor Ort, Stelle für StelleÜbersicht über alle Wände, jeder Fotopunkt mit Foto und Aufnahmeposition
Dauer der AufnahmeTage oder WochenStunden

Wo klassisch nötig bleibt

Betondeckung, Chloridgehalt, Karbonatisierung und Festigkeit werden am Bauteil gemessen oder aus Proben bestimmt, korrodierende Bewehrung etwa mit der Potentialfeldmessung; Rissbreiten lassen sich aus Drohnenbildern nicht exakt messen. Was unter Abfall liegt, sieht die Kamera nicht. Bewertung, Ursachen und Messprogramm bleiben beim sachkundigen Planer.

Die Aufgabe

Bunkerwände unter ständiger Last von Greifer und Abfall

Die Wände eines Müllbunkers werden ständig vom Greifer und vom Abfall beansprucht. Darüber liegen Kranbahn und Aufgabeöffnungen.

Für die Instandhaltungsplanung sollte erfasst werden, wo Beton, Kantenschutz und Schutzbeplankung beschädigt sind – an allen Wänden, ohne Gerüst und ohne Einstieg in den Bunker.

Abfallverbrennung

In der Revision einer Linie auch per Drohne inspiziert

Im selben Flug nehmen wir auch Schütten und Aufgabetrichter auf. Per Drohne inspizieren wir auch die Anlagen hinter dem Kessel: Abgaskanäle mit Klappen und Einbauten und Absorber der Rauchgasreinigung von innen.

Die Elios 3 wird nach Angabe des Herstellers Flyability auch für Kessel in Müllverbrennungsanlagen eingesetzt.

Einordnung

Der Müllbunker: was den Wänden zusetzt und wie man sie prüft

Die Aufnahmen sind ein Schritt in einer längeren Kette. Hier steht, was den Bunkerwänden zusetzt, wer zuständig ist, wie der Beton klassisch geprüft wird und wie instand gesetzt wird.

01

Was den Wänden eines Müllbunkers zusetzt

Schwere Stahlgreifer stoßen beim Greifen zwangsläufig an die Wände. Beton platzt heraus, die Betondeckung geht verloren, die Bewehrung liegt frei. Rutschender Abfall trägt die Oberfläche zusätzlich ab.

Im Beton schützt das alkalische Porenwasser die Bewehrung, solange die Deckung dick genug und unbeschädigt ist. Fehlt sie, dringen Kohlendioxid und Chloride bis zum Stahl vor, und mit Feuchte rostet er. Rost braucht mehr Platz als Stahl und sprengt weiteren Beton ab. Proben aus mehreren Müllbunkern zeigten hohe Karbonatisierungstiefen, erhöhte Chloridgehalte und zu geringe Betondeckung.

Genau diese Schadensbilder nennen die Befundtexte dieses Projekts: Abplatzungen, Betonabtrag, fehlender Kantenschutz, fehlende Schutzbeplankung und offenliegende Bewehrung.

Belege: 1, 2, 3, 4

02

Wer zuständig ist und was vor dem Einstieg gilt

Für den Bunker als Bauwerk ist der Eigentümer verantwortlich. Die Bauministerkonferenz empfiehlt eine Überprüfung in Stufen: eine Begehung durch den Eigentümer, eine Sichtkontrolle durch eine fachkundige Person und eine eingehende, handnahe Überprüfung durch eine besonders fachkundige Person. Für bauliche Anlagen außer Brücken und Tunneln beschreibt die VDI-Richtlinie 6200 die regelmäßige Überprüfung der Standsicherheit. Empfohlen sind Berichte mit Fotodokumentation und ein Bauwerksbuch.

Wer in den Bunker einsteigt, arbeitet nach der DGUV Regel 113-004 „Behälter, Silos und enge Räume“; in einigen Branchen heißt ein Silo auch Bunker. Vorher stehen Erlaubnisschein, Freimessen und in der Regel ein Sicherungsposten. Die Regel empfiehlt außerdem zu prüfen, ob sich das Arbeiten im Bunker vermeiden lässt, zum Beispiel durch Inspektionen mit Kameratechnik. Für Wärmekraftwerke und Heizwerke zählt die DGUV Regel 103-009, die die BG ETEM für ihre Branche nennt, Bunker und Silos zu den Anlagenteilen mit typischer Absturzgefahr beim Befahren. Warum für die Aufnahme niemand in den Bunker muss, steht unter Befahren vermeiden; welche Schriften hier zusammenkommen, unter Regelwerk Inspektion.

Der Inspektionsbericht ist keine Überprüfung und kein Erlaubnisschein. Er liefert Fotos und Lage für diese Schritte, also Wand und Wandabschnitt, an dem die Stelle sitzt.

Belege: 5, 6, 7, 8, 17

03

Wie der Beton klassisch geprüft wird – und was die Drohne beiträgt

Vor jeder Instandsetzung erfasst ein sachkundiger Planer den Ist-Zustand, so verlangt es die Technische Regel Instandhaltung des DIBt. Abplatzungen, Rostfahnen und Anprall zeigt der Augenschein. Betondeckung, Chloridgehalt, Karbonatisierung und Festigkeit werden am Bauteil gemessen oder aus Proben bestimmt, korrodierende Bewehrung etwa mit der Potentialfeldmessung. An den hohen Wänden braucht das Arbeiten aus der Nähe ein Gerüst.

Die Drohne nimmt die Wände aus der Nähe auf, ohne Gerüst und ohne Einstieg, und die Aufnahme dauert Stunden statt Tage oder Wochen. Zu jedem Fotopunkt gehören Foto und Aufnahmeposition. So entsteht zuerst die Übersicht über alle Wände; Abklopfen, Bohrkerne und Messungen am Bauteil folgen nur dort, wo die Aufnahmen etwas zeigen. Der Planer sieht, wo sich Proben und Messungen lohnen, und findet die Stellen wieder.

Eine Pilotstudie der Bundesanstalt für Straßenwesen nennt Drohnen eine sinnvolle Ergänzung vieler Prüfaufgaben: Sichtbare Schäden ließen sich gut feststellen, Rissbreiten nicht exakt messen. Bewertung, Ursachen und Messprogramm bleiben beim Planer.

Belege: 2, 9, 10, 11

04

Wie instand gesetzt wird – und warum die Aufnahme die Planung stützt

Geschädigter Beton wird abgetragen, in Müllbunkern mit Hochdruckwasserstrahl. Die Bewehrung wird entrostet und geschützt, die Deckung neu aufgebaut, meist mit Spritzbeton, teils mit Stahlfasern und Ankern. Wo die Greifer am stärksten treffen, schützen Verschleißbleche oder eine Schutzbeplankung aus Stahl die Wand. Verfahren und Produkte legt der sachkundige Planer fest, nach der Technischen Regel und der Normenreihe DIN EN 1504.

Die Linien einer Abfallverbrennungsanlage gehen einzeln in Revision, oft einmal im Jahr. Der Bunker versorgt mehrere Linien und läuft meist weiter, saniert wurde deshalb in Bauabschnitten hinter einer Schutzwand. Je genauer die Schäden vorher eingegrenzt sind, desto kleiner kann der Sanierungsumfang ausfallen. In einem Müllheizkraftwerk erlaubte eine Bewertung nach Dringlichkeit eine Sanierung in gestaffelten Schritten.

Ausgeführt wird die Sanierung von Fachfirmen für Betoninstandsetzung und Spritzbeton. Kennen sie die Schäden vorher mit Foto und Lage, planen sie Abschnitte, Material und Gerüst genauer, und eingerüstet wird nur dort, wo gearbeitet wird. Wie Industriedienstleister die Aufnahmen für ihre Revisionsplanung nutzen, steht unter Drohneninspektion für Industriedienstleister.

Weil die Aufnahme nur Stunden dauert, lassen sich in derselben Revision weitere Anlagenteile aufnehmen. Wiederholte Aufnahmen derselben Wände zeigen, wie sich Schäden entwickeln.

Belege: 2, 4, 9, 12, 13, 14, 15

Grenzen und Einwände

Was Sie vorher wissen sollten

Ersetzt der Bericht die Überprüfung der Standsicherheit oder ein Gutachten?

Nein, er liefert die Grundlage dafür: Aufnahmen, Punktwolken und Befunde. Für den Bunker als Bauwerk ist der Eigentümer verantwortlich; die Bauministerkonferenz empfiehlt eine Überprüfung in Stufen bis zur eingehenden, handnahen Überprüfung durch eine besonders fachkundige Person. Der Bericht zeigt ihr vorher, wo sie genauer prüfen sollte. Ob und wie saniert wird, bewerten der Betreiber, der sachkundige Planer oder eine prüfende Stelle. Mit Prüfverbänden arbeiten wir zusammen: Sie beauftragen, wir liefern die Daten. Mehr unter Wer zuständig ist.

Muss jemand in den Bunker einsteigen?

Für die Aufnahme nicht, nur die Drohne fliegt hinein. Wer in einen Bunker einsteigt, arbeitet nach der Regel der Unfallversicherung für Behälter, Silos und enge Räume, mit Erlaubnisschein, Freimessen und in der Regel einem Sicherungsposten. Die Regel empfiehlt außerdem zu prüfen, ob sich das Arbeiten im Bunker vermeiden lässt, zum Beispiel durch Inspektionen mit Kameratechnik. Freimessen schützt Personen im Bunker; weil für die Aufnahme niemand einsteigt, entfällt es für Personen – im Ex-Bereich klärt der Betreiber vorab, ob die Drohne fliegen darf. Die Freigabe des Bereichs gibt Ihr Betrieb.

Was zeigt die Kamera am Beton, und was nicht?

Sie zeigt die Betonoberfläche aus der Nähe: Abplatzungen, Betonabtrag, fehlenden Kantenschutz, fehlende Schutzbeplankung und offenliegende Bewehrung, wie in diesem Projekt. Betondeckung, Chloridgehalt, Karbonatisierung und Festigkeit zeigt sie nicht; die werden am Bauteil gemessen oder aus Proben bestimmt, korrodierende Bewehrung etwa mit der Potentialfeldmessung. Auch Rissbreiten lassen sich aus Drohnenbildern nicht exakt messen. Der Bericht zeigt dem Planer, wo sich Proben und Messungen lohnen. Mehr unter Wie der Beton klassisch geprüft wird.

Was ist mit Wandflächen unter dem Abfall oder unter Staub?

Was unter Abfall liegt, sieht die Kamera nicht. Je niedriger der Füllstand zum Termin, desto mehr Wandfläche zeigt der Bericht, bis in die unteren Wandbereiche; den Füllstand stimmen wir deshalb vorher mit Ihnen ab. Wo Staub den Beton bedeckt, hält der Befundtext das fest, in diesem Projekt etwa „Oberflächen fast vollständig mit Staub bedeckt“. Für Bilder im staubigen Bunker hat die Drohne eigenes Licht mit Staubmodus. Bei sehr hoher Staubbelastung kann die Sicht trotzdem eingeschränkt sein.

Wie genau liegt ein Fotopunkt an der Bunkerwand?

Genau genug, um den Wandabschnitt wiederzufinden, nicht für ein Aufmaß. Gespeichert ist die Aufnahmeposition der Drohne. Die Stelle an der Wand berechnen wir aus der Blickrichtung des Fotos und der Punktwolke: In diesem Projekt traf ein Teil der Punkte die Wolke, ein anderer Teil wurde über den Abstandssensor genähert, Punkte ohne sichere Lage sind weggelassen. Im Bericht steht bei jedem Befund, worauf sich seine Lage stützt. So findet der Planer die Stelle für Proben und Messungen wieder.

Wann lässt sich der Bunker aufnehmen, wenn er mehrere Linien versorgt?

In einem Zeitfenster, in dem Greiferkran und Anlieferung ruhen, abgestimmt auf Ihre Revisionsplanung. Die Linien einer Abfallverbrennungsanlage gehen einzeln in Revision, oft einmal im Jahr, der Bunker läuft meist weiter. In derselben Revision lassen sich weitere Anlagenteile aufnehmen, und der Stillstand bleibt kurz. Den Termin und die Reihenfolge legen wir mit Ihnen fest.

Hilft der Bericht, die Sanierung in Abschnitten zu planen?

Ja, dafür ist er gedacht. Weil der Bunker meist weiterläuft, wird oft in Bauabschnitten hinter einer Schutzwand saniert. Je genauer die Schäden vorher eingegrenzt sind, desto kleiner kann der Sanierungsumfang ausfallen; in einem Müllheizkraftwerk erlaubte eine Bewertung nach Dringlichkeit eine Sanierung in gestaffelten Schritten. Der Bericht liefert Fotos, Einstufung und Lage. Verfahren und Produkte legt der sachkundige Planer fest, nach der Technischen Regel und der Normenreihe DIN EN 1504. Mehr unter Instandsetzung.

Lässt sich die Entwicklung der Schäden über die Jahre verfolgen?

Ja, wenn dieselben Wände wiederholt aufgenommen werden. Zu jedem Fotopunkt sind Foto und Aufnahmeposition gespeichert, dazu die Punktwolke. Eine spätere Inspektion wird daran ausgerichtet, sodass altes und neues Foto derselben Stelle nebeneinanderstehen. Ein Vergleich trägt nur, wenn Licht, Blickwinkel und Abstand ähnlich sind und kein Staub oder Abfall die Fläche verdeckt; wo das nicht zutrifft, sagt der Bericht es. Bericht und Fotos der letzten Inspektion fließen ein, wenn vorhanden. Mehr unter Wiederholungsinspektion.

Was passiert, wenn die Drohne im Bunker hängen bleibt?

Dafür ist sie gebaut. Ein Schutzkäfig aus Kohlefaser umgibt die Rotoren; leichte Kontakte mit Wand oder Einbauten gehören zum normalen Betrieb, die Drohne fliegt weiter. Vor jedem Einsatz steht eine Risikobeurteilung. Daraus folgt, ob die Drohne frei fliegt oder bei erhöhtem Risiko getethert am Seil. Für die Inspektion besteht eine Betriebshaftpflichtversicherung. Was Ihr Betrieb darüber hinaus von Fremdfirmen verlangt, nehmen wir vor dem Angebot mit auf.

Wer führt die Inspektion durch?

Kopterflug, die Inspektionsmarke der Inspectomatic GmbH, seit 2017 per Drohne in Industrieanlagen unterwegs. Geschulte Piloten fliegen immer im Zweierteam; der Pilot steuert die Drohne über Livebild und 3D-Karte, das Team bleibt außerhalb des Bunkers. Drohne und Ausrüstung bringen wir mit, deutschlandweit. Für Sie bleibt es ein Ansprechpartner von der Anfrage bis zur Übergabe.

Was erhalten wir, und welche Angaben brauchen Sie für ein Angebot?

Sie erhalten Video, Einzelbilder, Punktwolke und den Bericht: jeder Fotopunkt mit Foto und Aufnahmeposition, auffällige Punkte mit Einstufung, Befundtext und markierter Stelle, dazu die Bereiche, die die Daten nicht abdecken. Übergeben wird im Browser ohne Installation, als PDF oder in einem abgestimmten Format. Für ein Angebot genügen ein paar Zeilen zu Bunker, Anlass und Revisionstermin. Wie ein Bericht für Ihre Aufgabe aussieht, zeigen wir Ihnen am Telefon an Projekten, die Ihrer Anlage nahekommen.

Wer zu Ihnen kommt

Inspektion und Bericht aus einer Hand

Industrieerfahren seit 2017

Kopterflug führt die Inspektion vor Ort durch, Inspectomatic erstellt den Inspektionsbericht. Dahinter steht dasselbe Team: Über uns.

Immer im Zweierteam

Geschulte Piloten. Vor jedem Einsatz steht eine Risikobeurteilung.

Deutschlandweit im Einsatz

Wir kommen zu Ihrer Anlage. Drohnen und Ausrüstung bringen wir mit.

Auswertung rein lokal

Ihre Aufnahmen werden ohne Cloud verarbeitet. Den Übertragungsweg für Bericht und Rohdaten stimmen wir vorab mit Ihnen ab.

Ein Bunker in Ihrer Anlage?

Nennen Sie uns Bunker, Anlass und Revisionstermin – ein paar Zeilen genügen.

Erstberatung: 30 Minuten per Google Meet, Termin direkt wählen.

  • Porträt von Christian EngelkeChristian EngelkeGründer, Geschäftsführer und Elios-Pilot
  • Porträt von Dipl.-Wirt.-Ing. (FH) Juliana EngelkeDipl.-Wirt.-Ing. (FH) Juliana EngelkeGründerin, Geschäftsführerin und Elios-Pilotin

E-Mail: info@inspectomatic.de

Fotos oder Zeichnungen helfen, wenn Sie welche haben. Wir melden uns, klären mit Ihnen Zugang und Ablauf und schicken Ihnen ein Angebot.

Oder schreiben Sie uns

Vielen Dank. Ihre Anfrage ist bei uns angekommen, wir melden uns bei Ihnen.

Welche Anlage, welcher Anlass, welcher Zeitraum – formlos genügt.

* Pflichtangaben. Wir geben Ihre Angaben nicht an Dritte weiter.

Quellen

  1. DE 102 52 197 A1: Verfahren und Vorrichtung zur Sanierung einer Stahlbetonwand eines Behälters zur Zwischenlagerung von Schüttgütern (Beschreibung: Greiferkollisionen im Müllbunker) · Deutsches Patent- und Markenamt, via Google Patents · Stand veröffentlicht 27.05.2004
  2. Thomas H. Siepmann: Bunkersanierung des MHKW Ruhleben im laufenden Betrieb, in: Energie aus Abfall · TK Verlag · Stand 2015
  3. Zement-Merkblatt Betontechnik B 9: Expositionsklassen für Betonbauteile im Geltungsbereich des EC2 · InformationsZentrum Beton / VDZ · Stand Juli 2021, abgerufen 09.10.2026
  4. Müllbunker mit 40 m Höhe (Projektbericht Betoninstandsetzung) · Hydro-Tech GmbH · Stand abgerufen 09.10.2026
  5. DGUV Regel 113-004 Behälter, Silos und enge Räume; Teil 1: Arbeiten in Behältern, Silos und engen Räumen, Abschnitt 2 Begriffsbestimmungen (Bunker als Bezeichnung für Silos) · Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) · Stand Ausgabe Februar 2019, abgerufen 11.10.2026
  6. DGUV Regel 113-004, Abschnitt 4 Schutzmaßnahmen (4.1 Vermeidung prüfen, Kameratechnik; Erlaubnisschein, Sicherungsposten, Freimessen) · Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) · Stand Ausgabe Februar 2019, abgerufen 11.10.2026
  7. Hinweise für die Überprüfung der Standsicherheit von baulichen Anlagen durch den Eigentümer/Verfügungsberechtigten · Bauministerkonferenz (ARGEBAU) · Stand Fassung September 2006, abgerufen 09.10.2026
  8. VDI 6200 Standsicherheit von Bauwerken – Regelmäßige Überprüfung · VDI · Stand Ausgabe 2010-02, abgerufen 09.10.2026
  9. Technische Regel Instandhaltung von Betonbauwerken (TR Instandhaltung), Teil 1: Anwendungsbereich und Planung der Instandhaltung · Deutsches Institut für Bautechnik (DIBt) · Stand Mai 2020, abgerufen 09.10.2026
  10. Unterstützung der Bauwerksprüfung durch innovative digitale Bildauswertung – Pilotstudie (Forschung kompakt 16/17) · Bundesanstalt für Straßenwesen · Stand 2017, abgerufen 09.10.2026
  11. Merkblatt B 03: Elektrochemische Potentialmessungen zur Korrosionsdetektion an Stahlbeton · DGZfP · Stand abgerufen 09.10.2026
  12. Instandsetzung des Müllbunkers (Projektbericht Spritzbeton) · GFB Gesellschaft für Bauwerksanierung · Stand 2013–2016, abgerufen 09.10.2026
  13. Sanierung des Schlackebunkers (Projektbericht Spritzbeton) · GFB Gesellschaft für Bauwerksanierung · Stand 2013–2014, abgerufen 09.10.2026
  14. DIN EN 1504-9:2008-11 Produkte und Systeme für den Schutz und die Instandsetzung von Betontragwerken – Teil 9: Allgemeine Grundsätze für die Anwendung von Produkten und Systemen · DIN Media · Stand abgerufen 09.10.2026
  15. Guggenberger, Fleischmann, Kranz: Ausweitung der Reisezeit in der Abfallverbrennungsanlage Augsburg auf 18 Monate, in: Energie aus Abfall · TK Verlag · Stand 2014, abgerufen 09.10.2026
  16. Kesselinspektion mit der Elios 3 in einer Müllverbrennungsanlage (Fallstudie des Herstellers, englisch) · Flyability SA · Stand abgerufen 11.10.2026
  17. DGUV Regel 103-009 Wärmekraftwerke und Heizwerke (8.5.4 Absturzgefahr beim Befahren) · Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV), Fachbereich Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse; genannt von der BG ETEM · Stand Ausgabe April 2012, abgerufen 11.10.2026

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