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Industrielle Drohneninspektion Kostenlose ErstberatungErstberatung
Drohnenflug durch ein unterirdisches Betonbecken: Stützen in einer Reihe, darüber die Decke, am Boden flaches Wasser

Branchen · Wasser und Abwasser

Drohnen­inspektion Wasser und Abwasser

Das Becken liegt unter der Erde, hinein führt nur ein Schacht – wer soll da einsteigen? Die Drohne fliegt hindurch, das Team bleibt oben. Jeder Schaden kommt mit Foto und Stelle, für die nächste Sanierung.

Die Drohne im Abwasserbauwerk

So kommt die Elios 3 durch den Schacht in Ihr Becken

Hinein führt meist nur ein Schacht mit Steigleiter oder ein Mannloch, und jeder Einstieg braucht Freimessen, Sicherungsposten und Rettungsausrüstung. Die Elios 3 fliegt durch den Einstiegsschacht, überfliegt flaches Wasser am Boden und bringt ihr eigenes Licht mit; der Pilot steuert von oben über Livebild und 3D-Karte. Jedes Foto trägt seine Aufnahmeposition in der Punktwolke, damit Planer und Fachfirma die Stelle zwischen gleich aussehenden Stützen wiederfinden.

Die Elios 3 von vorn: Drohne im kugelförmigen Schutzkäfig aus Kohlefaserstreben, oben der LiDAR-Kopf, vorn Kamera und LED-Leuchten
Bild: Flyability
  1. LiDAR-Kopf

    Misst zehnmal pro Sekunde rundum die Entfernung zu jeder Oberfläche, auch nach oben und unten. Daraus entsteht die Punktwolke – und die Drohne weiß ohne GPS, wo sie ist.

  2. Kamera

    4K-Video und Einzelbilder. Jedes Foto bekommt seine Aufnahmeposition in der Punktwolke.

  3. Eigenes Licht

    LED-Beleuchtung mit bis zu 16.000 Lumen (Herstellerangabe), mit Staubmodus – für Bilder auch im dunklen Innenraum.

  4. Schutzkäfig

    Kohlefaser rund um die Rotoren. Leichte Kontakte mit Wand oder Einbauten gehören zum normalen Betrieb, die Drohne fliegt weiter.

  • Durch Einstiegsschacht oder Mannloch: eine Öffnung ab DN 600 genügt, das Team bleibt oben
  • Über flachem Wasser am Boden; in wassergefüllte Bereiche fliegt sie nicht
  • Auf Wunsch sehen Sie im Livebild mit, während die Drohne fliegt
  • Stunden statt Tage oder Wochen, mehrere Bauwerke nacheinander
Industrie-LiDAR-Drohne Elios 3 ›

Was Betreiber wissen wollen

Faulbehälter und Becken: Beton und Beschichtung ohne Einstieg

Abwasserbauwerke liegen oft unter der Erde oder sind geschlossen, hinein führt ein Schacht oder ein Mannloch. Betriebsleitung, Instandhaltung und Arbeitssicherheit wollen vor allem wissen, wie sie an den Zustand kommen, ohne dass jemand einsteigt, und was davon in die nächste Sanierung gehört.

Wie steht es um Beton und Beschichtung im Faulbehälter?

Die Drohne fliegt den entleerten Faulbehälter von innen ab. Der Bericht zeigt abblätternde Beschichtung, Betonschäden und Ablagerungen, jede Stelle mit Foto und ihrer Position im Behälter.

Faulbehälter ›

Muss jemand in das Becken einsteigen?

Für die Inspektion nicht. Die Drohne fliegt durch den Einstiegsschacht, das Team bleibt oben. Sobald Menschen hinein müssen, gelten Erlaubnisschein, Freimessen und Sicherungsposten weiter.

Befahren vermeiden ›

Was gilt, wenn sich Gase sammeln können?

In abwassertechnischen Anlagen können sich Gase sammeln und eine explosionsfähige Atmosphäre bilden. Weder die Elios 3 noch die DJI M30T ist ATEX-zertifiziert. Ob die Drohne fliegen darf, klärt der Betreiber vorab in der Gefährdungsbeurteilung.

Zuständig ›

Wo im Becken sitzt der Schaden?

Jedes Foto trägt seine Aufnahmeposition in der Punktwolke des Flugs. Zwischen gleich aussehenden Stützen und Wänden zeigt sie, aus welchem Gang eine Aufnahme stammt.

Projektbeispiel Regenrückhaltebecken ›

Was gehört in die nächste Sanierung?

Der Bericht zeigt, wo Beton, Fugen oder Einbauten auffallen. Planer messen und nehmen Proben gezielt dort, Fachfirmen kennen ihren Arbeitsumfang vor dem ersten Einstieg.

Instandsetzung ›

Bleiben die Daten der Anlage im Haus?

Ja. Ausgewertet wird rein lokal, ohne Cloud. Wer den Bericht bekommt und auf welchem Weg, legen Sie fest. Das zählt für Anlagen, die zur kritischen Infrastruktur gehören.

KRITIS ›

Anlagen

Faulbehälter, Becken, Kanal, Pumpwerk: was Sie je Anlage per Drohne bekommen

Zu jeder Anlagenart gibt es eine eigene Seite mit Prüfpflichten, Zugang und dem, was im Bericht steht.

  1. Zweierteam mit Schutzhelm auf einer Anlagenbühne: der Pilot sitzt mit Fernsteuerung und Livebild auf dem Transportkoffer, der Kollege führt die Drohne im Schutzkäfig ins Mannloch
    01

    Faulbehälter und Reinwasserbehälter

    Wir haben Faulbehälter per Drohne von innen inspiziert: abblätternde Beschichtung, Betonschäden und Ablagerungen, jede Stelle mit Foto. Auch Reinwasserbehälter haben wir per Drohne aufgenommen, bis zum Übergang von Wand und Decke. Der Behälter ist dafür außer Betrieb, entleert und so weit gereinigt, dass Wand und Boden sichtbar sind; hinein geht es durch das Mannloch.

    Inspektionsbericht Tank ›
  2. Blick nach oben auf Betondecke, Unterzug und eine Stütze in einem unterirdischen Becken
    02

    Regenrückhaltebecken

    Unterirdische Becken aus Beton nimmt die Drohne durch den Einstiegsschacht auf: Decke, Unterzüge, Stützen, Wände und Einleitungen. Flaches Wasser am Boden überfliegt sie. Jedes Foto trägt seine Aufnahmeposition im Becken, siehe Projektbeispiel Regenrückhaltebecken.

    Inspektionsbericht Kanal und Schacht ›
  3. Unterirdischer Kabelkanal mit Kabeltrassen auf beiden Seiten, am Boden Wasser
    03

    Kanäle und Schächte

    Unterirdische Kanäle dokumentiert die Drohne ohne Einstieg, jedes Foto mit Abschnitt und Aufnahmeposition. Wir haben Kanäle mit stehendem Wasser am Boden inspiziert, wie hier einen Kabelkanal. Die Elios 3 wird nach Angabe des Herstellers Flyability auch in Abwasserkanälen eingesetzt.

    Inspektionsbericht Kanal und Schacht ›
  4. Große grüne Rohrleitungen und Pumpen in einer Halle, dazwischen Treppen und Bühnen
    04

    Pumpwerke

    In Pumpwerken stehen Pumpen, große Leitungen und Bühnen über mehrere Ebenen. Wir haben Pumpenbauwerke per Drohne inspiziert, wie dieses in einem Kraftwerk, bis unter das Dach. Die Elios 3 wird nach Angabe des Herstellers Flyability auch in Pumpwerken der Abwasserentsorgung eingesetzt.

    Inspektionsbericht Kanal und Schacht ›
Regenrückhaltebecken · LiDAR · ein Drohnenflug

Durch den Schacht hinein und zwischen den Stützen entlang

Kamerafahrt durch die Punktwolke aus dem Inspektionsflug: das ganze Becken mit Decke, Stützen und Schacht, erst von außen, dann durch den Schacht hinein.

Die Punktwolke lässt sich direkt im Browser drehen und zoomen. Diese Ansicht ist eine Funktion der Website, kein Bestandteil des Berichts.

Vergleich

Becken und Behälter: klassisch oder per Drohne

KlassischPer Drohne
Zugang ins BauwerkBegehung durch Schacht mit Steigleiter oder MannlochDie Drohne fliegt durch den Einstiegsschacht
Personen im umschlossenen RaumGefährdungsbeurteilung und Freimessen, oft Erlaubnisschein, Sicherungsposten über Tage und RettungsausrüstungFür die Inspektion steigt niemand ein, das Team bleibt oben
Dauer der AufnahmeTage oder WochenStunden; ein Team nimmt mehrere Bauwerke nacheinander auf

Wo klassisch nötig bleibt

Wie tief Karbonatisierung und Chloride reichen, wie fest der Beton ist und woher ein Rost kommt, klären Fachplaner mit Messungen und Proben am Bauteil – an den Stellen, die der Bericht zeigt. Was unter Wasser oder Schlamm liegt, sieht die Kamera nicht. Eigenkontrolle und Bewertung bleiben beim Betreiber; unsere Einstufung ist keine Zustandsklasse nach DWA-M 149-3. Sobald Menschen hinein müssen, gelten Erlaubnisschein, Freimessen und Sicherungsposten weiter.

Blick von oben in einen engen Einstiegsschacht mit Steigleiter, ringsum befestigte Fläche, unten das dunkle Becken

Umgebung: Hinein führt oft nur ein Schacht mit Steigleiter – die Drohne fliegt hier durch, das Team bleibt oben.

Ausgangslage

Viele Bauwerke unter der Erde, hinein nur durch einen Schacht

Wer Abwasser sammelt, ableitet und reinigt, betreibt viele Bauwerke, die man von außen kaum sieht: Regenrückhaltebecken unter befestigten Flächen, Kanäle, Pumpwerke und auf der Kläranlage die Faulbehälter. Hinein führt meist nur ein Schacht mit Steigleiter oder ein Mannloch. Jeder Einstieg in einen solchen umschlossenen Raum braucht Gefährdungsbeurteilung, Freimessen, Sicherungsposten und Rettungsausrüstung.

Für Abwasserverbände haben wir bereits Faulbehälter per Drohne inspiziert, Regenrückhaltebecken und Reinwasserbehälter ebenfalls. Die Drohne fliegt durch den vorhandenen Zugang, das Team bleibt oben. Wer früh weiß, wo Beton, Beschichtung und Einbauten Schaden genommen haben, plant Räumung, Sanierung und Fachfirmen danach und sieht bei der nächsten Inspektion, was sich verändert hat.

Einordnung

Abwasserbauwerke: was ihnen zusetzt und wer für sie zuständig ist

Vier Punkte zum Rahmen der Inspektion von Abwasserbauwerken: was ihnen zusetzt, wer zuständig ist, wie klassisch geprüft und wie saniert wird.

01

Was Becken, Behältern und Kanälen zusetzt

Viele Bauwerke der Abwasserwirtschaft sind aus Beton gebaut. In einem Becken, in dem regelmäßig Wasser steht, bleibt der Beton dauerhaft feucht. Dort fließt das Wasser langsamer, absetzbare Stoffe sinken als Schlamm zu Boden. Die Schicht wächst und kann die Funktion eines Beckens beeinträchtigen, bis es geräumt wird.

Die Bewehrung im Stahlbeton ist geschützt, solange die Betondeckung dick genug und unbeschädigt ist. Dringen Kohlendioxid oder Chloride bis zum Stahl vor, rostet er mit der Feuchte, sprengt Beton ab und verliert Querschnitt. An der Oberfläche zeigt sich das oft durch Rostfahnen, Risse entlang der Stäbe, Ausblühungen und Abplatzungen. Je nach Zusammensetzung des Wassers kann auch Sulfat den Beton angreifen.

Ein Projektbericht über die Sanierung zweier älterer Regenbecken nennt angegriffenen Beton bis hin zu einer Waschbeton-Struktur, versprödete und undichte Fugen, Risse sowie korrodierte Bewehrung und Einbauten.

In Faulbehältern haben wir abblätternde Beschichtung, Betonschäden und Ablagerungen dokumentiert. Was unter Ablagerungen liegt, bleibt verdeckt, bis sie entfernt sind.

Belege: 5, 13, 14

02

Wer zuständig ist und was im umschlossenen Raum gilt

Gesammeltes Niederschlagswasser von bebauten oder befestigten Flächen gilt nach dem Wasserhaushaltsgesetz als Abwasser, Becken und Kanäle damit als Abwasseranlagen. Der Betreiber muss sie nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik betreiben und unterhalten und ihren Zustand selbst überwachen. Die Einzelheiten regeln die Länder. Die Eigenkontrollverordnung in Baden-Württemberg etwa verlangt für Anlagen der Regenwasserbehandlung Sichtkontrollen auf Ablagerungen und Verstopfungen. Ein Leitfaden aus Schleswig-Holstein empfiehlt ein Betriebsbuch je Anlage, mit Fotos und der Dokumentation der Kontrollen. Wie Bauwerke der Regenwasserbehandlung zu gestalten und auszurüsten sind, beschreibt das Arbeitsblatt DWA-A 166 der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA). Für die Zustandserfassung von Sonderbauwerken legt die DWA eine neue Merkblattreihe auf. Der Entwurf DWA-M 148-1 vom Juni 2026 verweist in seiner Einleitung auf die Grundlagennorm DIN EN 13508-1, die neben Kanälen auch Schächte, Regenüberläufe, Becken und Pumpenanlagen einbezieht, und sieht eigene Kapitel zu Intensität und Intervallen der Erfassung und zum Datenmanagement vor. Es ist ein Gelbdruck; bis zur Endfassung kann sich der Inhalt ändern.

Wer in einen umschlossenen Raum einer abwassertechnischen Anlage einsteigt, arbeitet nach der DGUV Regel 103-003. Dort können sich Gase sammeln und eine explosionsfähige Atmosphäre bilden. Die DGUV Information 209-015 zählt Kanäle, Schächte und Hohlräume von Bauwerken zu den engen Räumen und empfiehlt, immer zu prüfen, ob sich die Arbeit dort vermeiden lässt; als Beispiel nennt sie Inspektionen mit Kameratechnik. Ebenso die DGUV Regel 113-004 für Behälter, Silos und enge Räume. Freimessen dient dem Schutz der Personen im Raum; weil für die Inspektion per Drohne niemand einsteigt, entfällt es für die Aufnahme; die Begründung steht unter Inspektion ohne Freimessung. Ob eine Drohne fliegen darf, klärt der Betreiber vorab in der Gefährdungsbeurteilung. Welche Schriften dahinterstehen, ordnet Regelwerk Inspektion ein.

Trinkwasserversorgung und Abwasserbeseitigung gehören zum Sektor Wasser der BSI-Kritisverordnung. Der Branchenverband BDEW, der auch die Wasserwirtschaft vertritt, mahnt, das Bewusstsein für den Umgang mit sensiblen Informationen und Daten zu schärfen, und beschreibt einen Wechsel von Sicherheit zu Resilienz: Systeme sollen funktionsfähig bleiben, auch wenn Teile ausfallen. Aufnahmen und Punktwolken verarbeiten wir deshalb rein lokal, mehr unter Drohneninspektion KRITIS.

Auch Pumpen und andere Maschinen sind oft versichert. Die Musterbedingungen des Gesamtverbands der Versicherungswirtschaft (GDV) für die Maschinenversicherung nehmen Schäden durch Abnutzung, korrosive Angriffe und übermäßige Ablagerungen wie Schlamm vom Schutz aus, mit Rückausnahmen; der einzelne Vertrag kann abweichen. Was ein Inspektionsbericht gegenüber dem Versicherer leisten kann, steht unter Inspektionsbericht Versicherung.

Der Inspektionsbericht ist keine Eigenkontrolle und keine Prüfung. Er liefert Fotos mit Aufnahmeposition für das Betriebsbuch und die Planung sicherer Arbeiten; Kontrolle, Gefährdungsbeurteilung und Erlaubnisschein bleiben beim Betreiber.

Belege: 1, 2, 3, 4, 5, 6, 19, 7, 9, 10, 11, 16, 17, 18

03

Wie klassisch geprüft wird – und was die Drohne beiträgt

Klassisch wird ein Becken oder Behälter begangen. Ein geschlossenes Becken gilt dabei als umschlossener Raum einer abwassertechnischen Anlage, auch für Inspektionen. Die Branchenregel verlangt vorher eine Gefährdungsbeurteilung und Freimessen, oft einen Erlaubnisschein, einen Sicherungsposten über Tage und Rettungsausrüstung. Den Zustand des Betons erfasst vor jeder Instandsetzung ein sachkundiger Planer, so verlangt es die Technische Regel Instandhaltung von Betonbauwerken. Vorhandene Berichte über den Zustand gehören ausdrücklich dazu.

Die Drohne kommt durch den Einstiegsschacht oder das Mannloch, als Zugang genügt eine Öffnung ab DN 600. Kein Gerüst, keine Kletterer, kein Kran: Die Aufnahme dauert Stunden statt Tage oder Wochen, und ein Team nimmt mehrere Bauwerke nacheinander auf. Der Pilot steuert von oben über Livebild und 3D-Karte, das Licht ist an der Drohne. Auf Wunsch sehen Sie im Livebild mit.

Das Vorgehen hat zwei Stufen. Die Drohne verschafft zuerst die Übersicht über das ganze Bauwerk: Bild, Aufnahmeposition und Punktwolke. Fachleute gehen danach gezielt an die Stellen, die die Aufnahmen zeigen, messen Rissbreiten, nehmen Proben und bestimmen die Korrosion der Bewehrung. Der Drohnenhersteller nennt neben Abwasserkanälen auch Pumpwerke als Einsatzbereich der Elios 3. Wie sich Drohne und klassische Prüfung ergänzen, steht unter Ablauf der Drohneninspektion.

Für Kanäle und Schächte regelt das Merkblatt DWA-M 149-3 von 2024, wie der bauliche und betriebliche Zustand nach optischer Inspektion klassifiziert und bewertet wird, um den Sanierungsbedarf mit Rangfolge darzustellen; für eine Sanierungsstrategie braucht es nach der DWA weitere Informationen. Unsere Einstufung im Inspektionsbericht ist keine Zustandsklasse nach diesem Merkblatt. Sie zeigt, wo Fachleute genauer prüfen sollten.

Belege: 8, 10, 11, 12, 15, 20

04

Wie saniert wird – und wie der Bericht die Planung stützt

Wird die Schlammschicht zu hoch, wird das Becken geräumt. Beton und Fugen werden saniert: alte Fugen ausgeräumt und neu abgedichtet, Risse gefüllt, freiliegende Bewehrung behandelt, korrodierte Einbauten ersetzt. Welche Verfahren passen, legt der sachkundige Planer fest, ausgehend vom erfassten Ist-Zustand.

Ein Inspektionsbericht mit Fotos und Aufnahmepositionen zeigt ihm, wo er messen und Proben nehmen muss. Fachfirmen für Betoninstandsetzung und Abdichtung kennen damit ihren Arbeitsumfang vor dem ersten Einstieg und planen Räumung, Zugang und Material genauer. Wie Industriedienstleister aus dem Bericht Arbeitspakete ableiten, zeigt Drohneninspektion für Industriedienstleister.

Spätere Aufnahmen an denselben Stellen machen Veränderungen über die Jahre vergleichbar, etwa an Rostfahnen, Fugen, Beschichtung oder Ablagerungen. So wird aus dem Zustand von heute die Grundlage für die nächste Sanierung und für die Frage, wie lange ein Bauwerk noch betriebsfähig bleibt. Wie das abläuft, steht unter Wiederholungsinspektion.

Belege: 5, 12, 13

Grenzen

Becken und Faulbehälter per Drohne: was der Bericht zeigt, wo er endet

Ersetzt der Bericht die Eigenkontrolle oder Selbstüberwachung?

Nein. Der Betreiber muss den Zustand seiner Abwasseranlagen selbst überwachen, die Einzelheiten regeln die Länder. Der Inspektionsbericht ist die Fotodokumentation des Bauwerks mit Aufnahmeposition. Ein Leitfaden aus Schleswig-Holstein empfiehlt ein Betriebsbuch je Anlage, mit Fotos und der Dokumentation der Kontrollen; dafür liefert der Bericht die Fotos. Kontrolle und Bewertung bleiben beim Betreiber und seinen Fachleuten.

Muss für die Drohneninspektion freigemessen werden?

Für Personen nicht, denn niemand steigt ein. Freimessen soll Menschen schützen, die im Raum arbeiten; wenn nur die Drohne hineinfliegt, entfällt es. Ob die Drohne fliegen darf, legt Ihre Gefährdungsbeurteilung fest. In abwassertechnischen Anlagen können sich Gase sammeln, und weder die Elios 3 noch die DJI M30T ist ATEX-zertifiziert. Ist eine Ex-Atmosphäre nicht auszuschließen, klärt Ihr Betrieb vorab, ob die Drohne fliegen darf. Die Begründung steht unter Inspektion ohne Freimessung.

Muss das Becken leer sein?

Nicht ganz. Flaches Wasser am Boden überfliegt die Drohne, das zeigt das Projektbeispiel Regenrückhaltebecken. In wassergefüllten Bereichen fliegt die Elios 3 nicht, und was unter Wasser oder Schlamm liegt, sieht die Kamera nicht. Soll die Sohle erfasst werden, wird das Becken vorher geleert. Einen Faulbehälter nehmen Sie außer Betrieb, entleeren und reinigen ihn so weit, dass Wand und Boden sichtbar sind. Sagen Sie uns vorab, wie viel Wasser zum Termin voraussichtlich steht.

Was zeigen die Aufnahmen an Beton und Beschichtung?

Die sichtbare Oberfläche von Wänden, Decken, Stützen und Einbauten: Abplatzungen, Rostfahnen, Ausblühungen, Risse, abblätternde Beschichtung und Ablagerungen. Dafür genügt Sichtkontakt, das leistet die Drohne. Woher ein Rost kommt, wie tief Karbonatisierung und Chloride reichen und wie fest der Beton ist, sagt das Bild nicht. Das klären Fachplaner mit Messungen und Proben am Bauteil, an den Stellen, die der Bericht zeigt.

Finden wir eine Stelle im Bauwerk wieder?

Ja. Jedes Foto im Inspektionsbericht trägt seine Aufnahmeposition in der Punktwolke des Flugs. Zwischen gleich aussehenden Stützen und Wänden zeigt sie, aus welchem Gang und von wo eine Aufnahme stammt. In der Punktwolke lassen sich auch Strecken messen, etwa vom Einstiegsschacht bis zur Stelle. So kommen Planer und Fachfirma mit Messgerät oder Probenahme gezielt dorthin, ohne lange zu suchen.

Hilft der Bericht bei der Sanierungsplanung?

Ja, als Ausgangspunkt. Vor jeder Instandsetzung erfasst ein sachkundiger Planer den Zustand des Betons, so verlangt es die Technische Regel Instandhaltung von Betonbauwerken. Vorhandene Berichte über den Zustand gehören ausdrücklich dazu. Fotos mit Aufnahmepositionen zeigen dem Planer, wo er messen und Proben nehmen muss. Ob Fugen neu abgedichtet, Risse gefüllt oder Einbauten ersetzt werden, legt er fest.

Lassen sich Veränderungen über die Jahre verfolgen?

Ja. Eine zweite Aufnahme Jahre später macht Veränderungen vergleichbar, etwa an Rostfahnen, Fugen, Beschichtung oder Ablagerungen. Neue Flüge werden an der Punktwolke der ersten Inspektion ausgerichtet, altes und neues Foto derselben Stelle stehen dann nebeneinander. Wo Abstand, Blickwinkel oder Licht keinen sicheren Vergleich erlauben, sagt der Bericht das. So planen Sie die nächste Sanierung, bevor ein Schaden den Betrieb stört.

Wer führt die Inspektion durch?

Kopterflug, seit 2017 in Industrieanlagen unterwegs, mit geschulten Piloten, immer im Zweierteam, deutschlandweit. Das Team bringt Drohne und Ausrüstung mit, das Licht ist an der Drohne. Innen fliegt die Elios 3, für Außenaufnahmen setzt Kopterflug zusätzlich eine DJI M30T ein. Den Inspektionsbericht erstellt Inspectomatic. Weil Flug und Auswertung aus einem Haus kommen, wissen die Piloten, welche Stellen der Bericht braucht.

Was passiert, wenn die Drohne im Becken hängen bleibt?

Dafür ist vorgesorgt. Vor jedem Einsatz steht eine Risikobeurteilung. Daraus folgt, ob die Drohne frei fliegt oder getethert am Seil bleibt, bei erhöhtem Risiko fliegt sie am Seil. Leichte Kontakte mit Stützen oder Wänden fängt der Schutzkäfig ab, die Drohne fliegt weiter. Für die Inspektion besteht eine Betriebshaftpflichtversicherung. Gefährdungsbeurteilung und Freigabe des Bereichs bleiben bei Ihnen.

Wie lange dauert es bis zum Bericht?

Den Inspektionsbericht erhalten Sie innerhalb weniger Tage, im Browser, ohne Spezialsoftware. Für einen Termin planen Sie in der Regel ein bis zwei Wochen Vorlauf ein. Nach einem Schaden oder in einem Notfall kommen wir kurzfristig. Mehrere Bauwerke einer Anlage nimmt dasselbe Team nacheinander auf.

Welche Angaben brauchen Sie für ein Angebot?

Sagen Sie uns, welche Bauwerke dokumentiert werden sollen, wo die Zugänge liegen und wie groß Schacht oder Mannloch sind. Wichtig ist außerdem, ob Wasser oder Schlamm im Bauwerk steht und ob ein Ex-Bereich ausgewiesen ist. Pläne, Fotos und frühere Berichte helfen, wenn Sie welche haben. Am Telefon klären wir Zugang, Freigabe und Ablauf, danach erhalten Sie ein Angebot für Inspektion und Bericht.

Wer zu Ihnen kommt

Inspektion und Bericht aus einer Hand

Industrieerfahren seit 2017

Kopterflug führt die Inspektion vor Ort durch, Inspectomatic erstellt den Inspektionsbericht. Dahinter steht dasselbe Team: Über uns.

Immer im Zweierteam

Geschulte Piloten. Vor jedem Einsatz steht eine Risikobeurteilung.

Deutschlandweit im Einsatz

Wir kommen zu Ihrer Anlage. Drohnen und Ausrüstung bringen wir mit.

Auswertung rein lokal

Ihre Aufnahmen werden ohne Cloud verarbeitet. Den Übertragungsweg für Bericht und Rohdaten stimmen wir vorab mit Ihnen ab.

Soll ein Becken oder Faulbehälter dokumentiert werden?

Nennen Sie uns Bauwerk, Zugang und Anlass – ein paar Zeilen genügen.

Erstberatung: 30 Minuten per Google Meet, Termin direkt wählen.

  • Porträt von Christian EngelkeChristian EngelkeGründer, Geschäftsführer und Elios-Pilot
  • Porträt von Dipl.-Wirt.-Ing. (FH) Juliana EngelkeDipl.-Wirt.-Ing. (FH) Juliana EngelkeGründerin, Geschäftsführerin und Elios-Pilotin

E-Mail: info@inspectomatic.de

Fotos oder Zeichnungen helfen, wenn Sie welche haben. Wir melden uns, klären mit Ihnen Zugang und Ablauf und schicken Ihnen ein Angebot.

Oder schreiben Sie uns

Vielen Dank. Ihre Anfrage ist bei uns angekommen, wir melden uns bei Ihnen.

Welche Anlage, welcher Anlass, welcher Zeitraum – formlos genügt.

* Pflichtangaben. Wir geben Ihre Angaben nicht an Dritte weiter.

Quellen

  1. § 54 WHG – Begriffsbestimmungen für die Abwasserbeseitigung · Bundesministerium der Justiz, gesetze-im-internet.de · Stand abgerufen 10.10.2026
  2. § 60 WHG – Abwasseranlagen · Bundesministerium der Justiz, gesetze-im-internet.de · Stand abgerufen 10.10.2026
  3. § 61 WHG – Selbstüberwachung bei Abwassereinleitungen und Abwasseranlagen · Bundesministerium der Justiz, gesetze-im-internet.de · Stand abgerufen 10.10.2026
  4. Verordnung über die Eigenkontrolle von Abwasseranlagen (EKVO), Anhang 2 Nr. 1.2 · Umweltministerium Baden-Württemberg, Vorschriftensammlung der Gewerbeaufsicht · Stand Fassung 01/2014, abgerufen 10.10.2026
  5. Leitfaden Regenbecken: Betrieb von Regenwasseranlagen · Landesamt für Umwelt Schleswig-Holstein · Stand Mai 2026, abgerufen 10.10.2026
  6. DWA-A 166 Bauwerke der zentralen Regenwasserbehandlung und -rückhaltung – Konstruktive Gestaltung und Ausrüstung · DWA, via DIN Media · Stand November 2013, abgerufen 10.10.2026
  7. DGUV Regel 103-003 Arbeiten in umschlossenen Räumen von abwassertechnischen Anlagen, Abschnitt 2 · DGUV, via BG BAU · Stand September 2008, abgerufen 10.10.2026
  8. DGUV Regel 103-003, Anhang 1: Übersicht der Maßnahmen · DGUV, via BG BAU · Stand September 2008, abgerufen 10.10.2026
  9. DGUV Regel 113-004 Behälter, Silos und enge Räume; Teil 1: Arbeiten in Behältern, Silos und engen Räumen (4.1 Grundsatz) · Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) · Stand Ausgabe Februar 2019, abgerufen 11.10.2026
  10. DGUV Information 209-015 Instandhaltung an Maschinen und Anlagen (5.7 Enge Räume, 5.7.1 Vermeidung prüfen) · Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV), Fachbereich Holz und Metall · Stand Ausgabe Juni 2026, abgerufen 11.10.2026
  11. Flyability Elios 3 bei Kopterflug (Einsatzgrenzen: nicht ATEX-zertifiziert) · Kopterflug · Stand abgerufen 10.10.2026
  12. Technische Regel Instandhaltung von Betonbauwerken (TR Instandhaltung), Teil 1 · Deutsches Institut für Bautechnik · Stand Mai 2020, abgerufen 10.10.2026
  13. Präventiver Umweltschutz: Sanierung von Regenbecken in Siegburg · UNITRACC · Stand 2007, abgerufen 10.10.2026
  14. Zement-Merkblatt Betontechnik B 9: Expositionsklassen für Betonbauteile im Geltungsbereich des EC2 · InformationsZentrum Beton / VDZ · Stand Juli 2021, abgerufen 09.10.2026
  15. Sewer Inspection Drones (Elios 3: Abwasserkanäle, Pumpwerke, Durchlässe) · Flyability SA (Herstellerangabe) · Stand abgerufen 11.10.2026
  16. Verordnung zur Bestimmung kritischer Anlagen nach dem BSI-Gesetz (BSI-Kritisverordnung) · gesetze-im-internet.de · Stand zuletzt geändert 15.05.2026
  17. Wie der Schutz Kritischer Infrastrukturen gelingt (Abschnitte Lagebewusstsein, Paradigmenwechsel von Sicherheit zur Resilienz) · BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. · Stand 09.07.2026, abgerufen 11.10.2026
  18. Allgemeine Bedingungen für die Maschinenversicherung von stationären Maschinen (AMB 2020), A1-2.3 (unverbindliche Bekanntgabe) · Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) · Stand Version 01.07.2025, abgerufen 11.10.2026
  19. DWA-M 148-1 Zustandserfassung und -beurteilung von Sonderbauwerken in Entwässerungssystemen – Teil 1: Grundlagen, Entwurf (Vorschau: Einleitung S. 9, Inhaltsverzeichnis S. 7–8) · Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA) · Stand Entwurf Juni 2026 (Gelbdruck), abgerufen 11.10.2026
  20. Merkblatt DWA-M 149-3 Zustandserfassung und -beurteilung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden – Teil 3: Beurteilung nach optischer Inspektion (Regelwerk-News) · Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA) · Stand Mai 2024 (Meldung vom 01.06.2024), abgerufen 11.10.2026

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