Zum Inhalt springen

Kostenlos · 30 Minuten · Google Meet

Erstberatung anfragen

Freie Termine werden geladen …

Suche

Industrielle Drohneninspektion Kostenlose ErstberatungErstberatung
Drohnenflug über einer Stahlbühne mit Gitterrostboden in einer Produktionshalle

Projektbeispiel · Produktionshalle

Bestands­aufnahme Hallentragwerk per Drohne

Wer umbauen will, braucht den Bestand, wie er heute steht – auch unter der Hallendecke. Die Drohne erfasste Stahlbühne, Deckenträger und Lüftungskanäle, ohne Gerüst. Sie erhalten eine Punktwolke mit Achsraster und Messungen für die Planung.

Die Drohne im Deckenraum

So kommt die Elios 3 in Bühnen- und Deckenraum Ihrer Halle

Die Elios 3 fliegt durch Bühnen- und Deckenraum, über der Stahlbühne und zwischen Deckenträgern und Lüftungskanälen. Ein Hubsteiger zwischen den Maschinen entfällt, freigehalten wird der Bereich unter der Drohne, und niemand muss in die Höhe. Ihr LiDAR nimmt den Raum auf: Aus mehreren Flügen entsteht die ausgerichtete Punktwolke, auf der Ihre Planer weiterarbeiten.

Die Elios 3 von vorn: Drohne im kugelförmigen Schutzkäfig aus Kohlefaserstreben, oben der LiDAR-Kopf, vorn Kamera und LED-Leuchten
Bild: Flyability
  1. LiDAR-Kopf

    Misst zehnmal pro Sekunde rundum die Entfernung zu jeder Oberfläche, auch nach oben und unten. Daraus entsteht die Punktwolke – und die Drohne weiß ohne GPS, wo sie ist.

  2. Kamera

    4K-Video und Einzelbilder. Jedes Foto bekommt seine Aufnahmeposition in der Punktwolke.

  3. Eigenes Licht

    LED-Beleuchtung mit bis zu 16.000 Lumen (Herstellerangabe), mit Staubmodus – für Bilder auch im dunklen Innenraum.

  4. Schutzkäfig

    Kohlefaser rund um die Rotoren. Leichte Kontakte mit Wand oder Einbauten gehören zum normalen Betrieb, die Drohne fliegt weiter.

  • Kein Hubsteiger, kein Gerüst: niemand muss für die Aufnahme in die Höhe
  • LiDAR an Bord: aus mehreren Flügen eine ausgerichtete Punktwolke
  • Fotos mit Aufnahmeposition in der Punktwolke
  • Stunden statt Tage oder Wochen
Industrie-LiDAR-Drohne Elios 3 ›

Was die Auswertung ergeben hat

Der Bestand Ihrer Halle als Messgrundlage für die Planung

Alle Drohnenflüge sind zu einer Punktwolke ausgerichtet. Für einen Ausschnitt liegt das Achsraster der Halle darauf, Strecken und Flächen sind darin gemessen. Gefragt war der Bestand, deshalb ist das Ergebnis eine Messgrundlage und kein Schadensbefund.

  • Achsraster der Halle für einen Ausschnitt auf der Punktwolke
  • Strecken und Flächen gemessen
  • Fotos mit Aufnahmeposition; markiert ist Verschmutzung
  • Punktwolke als E57-Export

Vergleich

Bestand im Deckenraum: klassisch oder per Drohne

KlassischPer Drohne
Zugang zum DeckenraumSteiger über Bühnen und MaschinenDie Drohne fliegt durch Bühnen- und Deckenraum, niemand muss in die Höhe
FotosEin Foto vom Steiger zeigt einen Knoten, aber nicht, welcher der vielen gleichen es istJedes Foto mit Aufnahmeposition in der Punktwolke
MaßeVon Hand gemessen, Stelle für StelleStrecken und Flächen in der ausgerichteten Punktwolke, mit Achsraster
Dauer der AufnahmeTage oder WochenStunden

Wo klassisch nötig bleibt

Handnah prüft die Drohne nicht: Die eingehende Überprüfung der maßgeblichen Bauteile und die Beurteilung der Standsicherheit bleiben bei der fachkundigen oder besonders fachkundigen Person. Was hinter Kanälen oder Verkleidungen verdeckt ist, fehlt in der Punktwolke, und kritische Maße prüfen Ihre Planer zusätzlich vor Ort.

Die Aufgabe

Den Bestand erfassen, nicht nach Schäden suchen

Gefragt war eine Bestandsaufnahme des Bühnen- und Deckenraums. Das Ergebnis sollte eine Punktwolke sein, mit der Sie weiterarbeiten können.

  • Stahlbühne mit Gitterrostboden
  • Deckenträger mit Schraubknoten
  • Lüftungskanäle im Deckenraum

In derselben Halle

In Hallen auch per Drohne inspiziert

Gesucht war hier der Bestand. Wir inspizieren Hallentragwerke auch auf Schäden, mit markierter Stelle im Foto, etwa über einem Industrieofen. Per Drohne inspizieren wir auch Kranbahnen in Hallen: Träger, Stöße und Verschraubungen.

Unter der Hallendecke nehmen wir Leuchtenbänder und Leitungen mit Wärmebild auf, im Hochregallager die Regalgassen bis unters Dach.

Einordnung

Das Hallentragwerk: warum der Bestand vor der Planung steht

Die Bestandsaufnahme ist ein Schritt vor Umbau oder Ertüchtigung. Hier steht, was einem Hallentragwerk zusetzt, wer zuständig ist, wie es klassisch geprüft wird und wie instand gesetzt wird.

01

Was dem Tragwerk zusetzt – und was sich über die Jahre ändert

Die Hinweise der Bauministerkonferenz gehen davon aus, dass eine ordnungsgemäß geplante und gebaute Anlage bei bestimmungsgemäßem Gebrauch ihre übliche Lebensdauer übersteht. Ein Risiko bleibt: Alterung und extreme Einwirkungen. An Stützen, Trägern und Bindern achten die Hinweise auf Verformungen, Schiefstellungen, Risse, Durchfeuchtungen und Korrosion, bei Stahlkonstruktionen besonders auf den festen Sitz der Anschlüsse und den Zustand des Korrosionsschutzes.

Dazu kommt, was sich in einer Halle über die Jahre ändert. Nach Umbauten, Umnutzungen und technischen Modernisierungen empfehlen die Hinweise eine Sichtkontrolle, soweit keine Standsicherheitsprüfung durchgeführt wurde. Wer umbauen will, braucht deshalb zuerst den Bestand, wie er heute steht.

Belege: 1

02

Wer zuständig ist

Die Verantwortung für Instandhaltung und Verkehrssicherheit trägt der Eigentümer oder Verfügungsberechtigte. Die Hinweise empfehlen ein Bauwerksbuch, für Bestandsbauten mit Konstruktionszeichnungen des Bestands, soweit vorhanden. Welche Daten unbedingt hineingehören, entscheidet bei Bestandsbauten die mit der Überprüfung betraute fachkundige oder besonders fachkundige Person.

Die Meldung des VDI beschreibt die Richtlinie VDI 6200 seit ihrer Veröffentlichung 2010 als Grundlage für die regelmäßige Bauwerksprüfung und die Beurteilung der Standsicherheit von Bestandsbauten. Sie richtet sich ausdrücklich auch an die Bauabteilungen von Industrieunternehmen. Seit Juni 2026 ergänzt Blatt 1.1 die Richtlinie um die Berichtsdokumentation: Prüfberichte waren bisher sehr unterschiedlich, das erschwert Vergleich und Fortschreibung. Eine Bestandsaufnahme mit Achsraster ist kein Prüfbericht nach dieser Richtlinie, gibt späteren Überprüfungen aber einen festen Bezug. Die Schriften im Überblick: Regelwerk Inspektion.

Wer im Deckenraum instand hält, muss in die Höhe. Die DGUV Information 209-015 zur Instandhaltung verlangt, schon in der Gefährdungsbeurteilung zu klären, ob besondere Zugänge wie Arbeitsbühnen oder Gerüste nötig sind und ob Absturzgefahren bestehen; technische und kollektive Schutzmaßnahmen gehen dabei vor persönlicher Schutzausrüstung gegen Absturz.

Für einen Umbau planen Fachleute auf dem Bestand. Die Bestandsaufnahme gibt ihnen Punktwolke, Achsraster und Messungen. Bewertung und Planung bleiben bei ihnen.

Belege: 1, 2, 3, 4, 6

03

Wie das Tragwerk klassisch geprüft wird – und was die Drohne beiträgt

Die Hinweise sehen vor, auffällige Verformungen aufzumessen und bei der eingehenden Überprüfung die maßgeblichen Bauteile handnah zu prüfen, auch die schwer zugänglichen. Im Deckenraum einer Produktionshalle hängen Träger, Knoten und Kanäle über Bühnen und Maschinen. Wer dort von Hand misst oder fotografiert, braucht einen Steiger, und ein Foto vom Steiger zeigt einen Knoten, aber nicht, welcher der vielen gleichen es ist.

Die Drohne fliegt durch Bühnen- und Deckenraum. Aus mehreren Flügen entsteht eine ausgerichtete Punktwolke, darauf liegen das Achsraster der Halle für einen Ausschnitt, gemessene Strecken und Flächen und die Fotos mit Aufnahmeposition. Für die Aufnahme muss niemand in die Höhe, sie dauert Stunden statt Tage oder Wochen. Die BG BAU stellt in einer Maßnahmenhierarchie gegen Absturz die Substitution an die erste Stelle, also Tätigkeiten ganz ohne Absturzgefahr, und nennt als Beispiele Kamerasysteme für Inspektionen und Drohnen für Inspektionen und Aufmaße. Der Beitrag bezieht sich auf den Bau und stellt die Hierarchie als Vorschlag von Fachleuten vor. Mehr unter Absturz vermeiden.

Handnah prüft die Drohne nicht. Was im Blick der Drohne verdeckt ist, etwa hinter Kanälen oder Verkleidungen, fehlt in der Punktwolke.

Belege: 1, 5

04

Wie instand gesetzt wird: ertüchtigen, umbauen, neu aufnehmen

Die regelmäßige Überprüfung soll rechtzeitig zeigen, wann Ertüchtigungsmaßnahmen nötig sind. Werden Schäden festgestellt, empfehlen die Hinweise, eine fachkundige oder besonders fachkundige Person hinzuzuziehen. Lose oder mangelhafte Schrauben und Niete, Risse in Schweißnähten und Schäden an einzelnen Teilen werden dokumentiert.

Auf der Punktwolke planen Fachleute Umbau oder Ertüchtigung. Ein CAD- oder BIM-Modell entsteht daraus durch Modellierung, als eigener Schritt. Stahlbauer und Industriedienstleister sehen vorab, wo sie arbeiten, und stellen Steiger oder Gerüst nur dort, wo es gebraucht wird (Drohneninspektion für Industriedienstleister).

Nach einem Umbau empfehlen die Hinweise wieder eine Sichtkontrolle, soweit keine Standsicherheitsprüfung durchgeführt wurde. Eine neue Aufnahme, auf dasselbe Achsraster bezogen, hält den neuen Stand fest.

Belege: 1

Häufige Fragen

Was erhalten wir als Ergebnis der Bestandsaufnahme?

Eine Punktwolke von Bühne und Deckenraum, zu der alle Drohnenflüge ausgerichtet sind. Darauf liegt das Achsraster der Halle, in diesem Projekt für einen Ausschnitt, dazu gemessene Strecken und Flächen und die Fotos mit ihrer Aufnahmeposition. In der Ansicht im Browser klicken Sie auf eine Aufnahmeposition und sehen das Foto, das dort entstand. Die Punktwolke erhalten Sie zusätzlich als E57, dem offenen Austauschformat für 3D-Scandaten, das gängige Planungsprogramme lesen.

Wie genau sind die Maße in der Punktwolke?

So genau, wie wir es vor der Aufnahme mit Ihnen für Ihre Planung abstimmen. Die Genauigkeit ergibt sich aus Gerät, Abstand und Ausrichtung der Flüge. Wie gut die Flüge zueinander passen, messen wir beim Ausrichten. Für die Instandhaltung liefert die Punktwolke Lage und Geometrie, also wo welches Bauteil im Tragwerk sitzt und welche Form es hat. Nennen Sie uns deshalb vorher, wofür Sie die Maße brauchen. Kritische Maße prüfen Ihre Planer zusätzlich vor Ort.

Bekommen wir ein CAD- oder BIM-Modell?

Nicht direkt. Sie erhalten die Punktwolke mit Fotos, Achsraster und Messungen. Ein CAD- oder BIM-Modell entsteht daraus durch Modellierung, als eigener Schritt bei Ihrem Planer oder einem beauftragten Büro. Damit dieser Schritt gelingt, legen wir vorher gemeinsam fest, welche Bereiche, welcher Detailgrad und welches Format gebraucht werden und worauf sich alles bezieht, zum Beispiel auf das Achsraster der Halle. Mehr unter 3D-Bestandsaufnahme.

Muss die Produktion für die Aufnahme stehen?

Das stimmen wir vorher mit Ihnen ab. Die Drohne fliegt durch Bühnen- und Deckenraum, ein Hubsteiger zwischen den Maschinen entfällt. Freigehalten wird der Bereich unter der Drohne. Wie das in Ihren Betrieb passt, klären wir im Ablauf. Gerüst, Kletterer oder Kran braucht es nicht, und niemand muss dafür in die Höhe.

Was fehlt in der Punktwolke?

Was im Blick der Drohne verdeckt ist. Liegen Träger oder Knoten hinter Lüftungskanälen oder Verkleidungen, erscheinen sie nur dort, wo der Flugweg sie einsehen lässt. Welche Bereiche Ihnen wichtig sind, legen wir vor der Aufnahme fest. Handnah prüft die Drohne nicht, siehe Wie das Tragwerk klassisch geprüft wird.

Ersetzt die Bestandsaufnahme ein Gutachten oder die Überprüfung des Tragwerks?

Nein, sie liefert der fachkundigen Person die Grundlage. Die Hinweise der Bauministerkonferenz sehen vor, auffällige Verformungen aufzumessen und bei der eingehenden Überprüfung die maßgeblichen Bauteile handnah zu prüfen. Die Standsicherheit beurteilt die fachkundige oder besonders fachkundige Person. Die Bestandsaufnahme gibt ihr Punktwolke, Achsraster, Messungen und Fotos. Ein Gutachten ist sie nicht, Bewertung und Planung bleiben bei Ihnen und Ihren Fachleuten. Mehr unter Wer zuständig ist.

Gehört die Bestandsaufnahme ins Bauwerksbuch?

Das entscheidet die mit der Überprüfung betraute fachkundige Person. Die Hinweise der Bauministerkonferenz empfehlen ein Bauwerksbuch, für Bestandsbauten mit Konstruktionszeichnungen des Bestands, soweit vorhanden. Welche Daten unbedingt hineingehören, legt bei Bestandsbauten diese Person fest. Fehlen Zeichnungen oder stimmen sie nicht mehr, zeigt die Punktwolke, was heute steht. Ihre Planer legen ihre Pläne daneben und sehen die Abweichungen.

Lässt sich der Stand nach einem Umbau wieder aufnehmen?

Ja. Nach Umbauten, Umnutzungen und technischen Modernisierungen empfehlen die Hinweise eine Sichtkontrolle, soweit keine Standsicherheitsprüfung durchgeführt wurde. Eine neue Aufnahme, auf dasselbe Achsraster bezogen, hält den neuen Stand fest. Neue Flüge lassen sich an der Punktwolke der ersten Aufnahme ausrichten, sodass alter und neuer Bestand an derselben Stelle vergleichbar sind. Mehr unter Wiederholungsinspektion.

Was kostet die Bestandsaufnahme, und welche Angaben brauchen Sie?

Den Preis erhalten Sie mit dem Angebot zu Ihrer Anfrage. Der Aufwand richtet sich nach Halle und Umfang: welche Bereiche, welcher Detailgrad, welches Format. Nennen Sie uns Halle, Anlass und Zeitraum. Vorhandene Pläne, Zeichnungen oder Fotos helfen, ebenso die Angabe, worauf sich die Maße beziehen sollen, etwa das Achsraster. Danach klären wir am Telefon Zugang und Ablauf.

Wer führt die Inspektion durch, und wer haftet?

Kopterflug, die Inspektionsmarke der Inspectomatic GmbH, seit 2017 in Industrieanlagen unterwegs. Geschulte Piloten kommen immer im Zweierteam, deutschlandweit, und bringen Drohne und Ausrüstung mit. Vor jedem Einsatz steht eine Risikobeurteilung, bei erhöhtem Risiko fliegt die Drohne am Seil. Für die Inspektion besteht eine Betriebshaftpflichtversicherung.

Wer zu Ihnen kommt

Inspektion und Bericht aus einer Hand

Industrieerfahren seit 2017

Kopterflug führt die Inspektion vor Ort durch, Inspectomatic erstellt den Inspektionsbericht. Dahinter steht dasselbe Team: Über uns.

Immer im Zweierteam

Geschulte Piloten. Vor jedem Einsatz steht eine Risikobeurteilung.

Deutschlandweit im Einsatz

Wir kommen zu Ihrer Anlage. Drohnen und Ausrüstung bringen wir mit.

Auswertung rein lokal

Ihre Aufnahmen werden ohne Cloud verarbeitet. Den Übertragungsweg für Bericht und Rohdaten stimmen wir vorab mit Ihnen ab.

Brauchen Sie den Bestand Ihrer Halle als Punktwolke?

Nennen Sie uns Halle, Anlass und Zeitraum – ein paar Sätze genügen.

Erstberatung: 30 Minuten per Google Meet, Termin direkt wählen.

  • Porträt von Christian EngelkeChristian EngelkeGründer, Geschäftsführer und Elios-Pilot
  • Porträt von Dipl.-Wirt.-Ing. (FH) Juliana EngelkeDipl.-Wirt.-Ing. (FH) Juliana EngelkeGründerin, Geschäftsführerin und Elios-Pilotin

E-Mail: info@inspectomatic.de

Fotos oder Zeichnungen helfen, wenn Sie welche haben. Wir melden uns, klären mit Ihnen Zugang und Ablauf und schicken Ihnen ein Angebot.

Oder schreiben Sie uns

Vielen Dank. Ihre Anfrage ist bei uns angekommen, wir melden uns bei Ihnen.

Welche Anlage, welcher Anlass, welcher Zeitraum – formlos genügt.

* Pflichtangaben. Wir geben Ihre Angaben nicht an Dritte weiter.

Eine Auswahl der Kopterflug Kunden und Partner