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Industrielle Drohneninspektion Kostenlose ErstberatungErstberatung
Drohnenflug zwischen Trägerwand und mehreren Leitungssträngen unter der Fahrbahnplatte einer Brücke, unten das Wasser

Branchen · Energieversorgung und Netze

Drohnen­inspektion Energie­versorgung und Netze

Leitungen unter Brücken, Kabel in Kanälen: Wie sehen Sie den Zustand? Die Drohne fliegt unter die Brücke und in den Kanal, ohne Spursperrung und Einstieg. Jeder Schaden kommt mit Foto und Stelle für die Instandsetzung.

Die Drohne an Leitung und Kanal

So kommt die Elios 3 an Ihre Leitungen und in Ihre Kanäle

Unter einer Brücke startet die Drohne am Ufer und fliegt Feld für Feld an den Leitungen entlang, ohne Brückenuntersichtgerät und ohne Spursperrung. In den Kabelkanal fliegt sie den Einstiegsschacht hinab und über stehendem Wasser entlang; das Team bleibt oben, niemand steigt ein. Jedes Foto trägt seine Aufnahmeposition in der Punktwolke, damit Netzbetreiber, Baulastträger und Fachfirma dieselbe Stelle finden.

Die Elios 3 von vorn: Drohne im kugelförmigen Schutzkäfig aus Kohlefaserstreben, oben der LiDAR-Kopf, vorn Kamera und LED-Leuchten
Bild: Flyability
  1. LiDAR-Kopf

    Misst zehnmal pro Sekunde rundum die Entfernung zu jeder Oberfläche, auch nach oben und unten. Daraus entsteht die Punktwolke – und die Drohne weiß ohne GPS, wo sie ist.

  2. Kamera

    4K-Video und Einzelbilder. Jedes Foto bekommt seine Aufnahmeposition in der Punktwolke.

  3. Eigenes Licht

    LED-Beleuchtung mit bis zu 16.000 Lumen (Herstellerangabe), mit Staubmodus – für Bilder auch im dunklen Innenraum.

  4. Schutzkäfig

    Kohlefaser rund um die Rotoren. Leichte Kontakte mit Wand oder Einbauten gehören zum normalen Betrieb, die Drohne fliegt weiter.

  • Start am Ufer oder neben der Brücke: für die Aufnahmen wird keine Spur gesperrt
  • Den Einstiegsschacht hinab und über dem Wasser den Kanal entlang, ab 150 cm Querschnitt
  • Außen fliegt die DJI M30T, etwa an Rohrbrücken; in engen Räumen die Elios 3
  • Stunden statt Tage oder Wochen, mehrere Anlagen an einem Termin
Industrie-LiDAR-Drohne Elios 3 ›

Was Netzbetreiber wissen wollen

Leitungen und Kanäle: Zustand der Halter und Wände, ohne Einstieg

Leitungen hängen unter Brücken, Kabel liegen in Kanälen unter Gelände, Rohrbrücken stehen hoch über Werksstraßen. Netzbetrieb, Instandhaltung und Arbeitssicherheit wollen vor allem wissen, wie sie an den Zustand kommen, ohne Spur zu sperren oder jemanden einsteigen zu lassen, und was davon in die nächste Maßnahme gehört.

Wie steht es um die Halter unserer Leitungen an der Brücke?

Die Drohne fliegt Feld für Feld unter dem Überbau an den Leitungen entlang. Der Bericht zeigt Abhängungen, Schellen, Schrauben und Querverbände aus der Nähe, jedes Foto mit seiner Stelle unter der Brücke.

Projektbeispiel Straßenbrücke ›

Müssen wir dafür eine Spur sperren?

Für die Aufnahmen nicht. Die Drohne startet am Ufer oder neben der Brücke. Ein Brückenuntersichtgerät, das auf der Fahrbahn steht und eine Spur sperrt, braucht es erst für Messungen und Arbeiten, dann gezielt.

Prüfung ›

Muss jemand in den Kabelkanal einsteigen?

Für die Inspektion nicht. Die Drohne fliegt den Einstiegsschacht hinab und über stehendem Wasser den Kanal entlang, das Team bleibt oben. Sobald Menschen hinein müssen, gelten Erlaubnisschein, Freimessen und Sicherungsposten weiter.

Befahren vermeiden ›

Was gilt in Gasanlagen mit möglichem Ex-Bereich?

Weder die Elios 3 noch die DJI M30T ist ATEX-zertifiziert. Ist eine explosionsfähige Atmosphäre nicht auszuschließen, klärt der Betreiber vorab in der Gefährdungsbeurteilung, ob die Drohne fliegen darf.

Zuständig ›

Findet die Fachfirma die Stelle wieder?

Jedes Foto trägt seine Aufnahmeposition in der Punktwolke. Zwischen gleich aussehenden Trägerfeldern, Kanalabschnitten oder Stützen zeigt sie, wo eine Aufnahme entstanden ist.

Projektbeispiel Kabelkanal ›

Bleiben die Daten unseres Netzes im Haus?

Ja. Ausgewertet wird rein lokal, ohne Cloud. Bilder und Stellen Ihrer Leitungen sind genau die Daten, die Sie sonst schützen. Wer den Bericht bekommt und auf welchem Weg, legen Sie fest.

KRITIS ›

Anlagen

Leitungen, Kanäle, Rohrbrücken, Behälter: was Sie je Anlage per Drohne bekommen

Zu jeder Anlagenart gibt es eine eigene Seite mit Regelwerk, Zugang und dem, was im Bericht steht.

  1. Schräge Abhängung von der Fahrbahnplatte zu einer Rohrschelle, Leitung mit Ablagerungen
    01

    Leitungen an Brücken

    Wir haben Leitungen eines Netzbetreibers unter dem Überbau einer Straßenbrücke per Drohne inspiziert: Abhängungen, Schellen, Schrauben und Querverbände aus der Nähe, ohne Brückenuntersichtgerät und ohne Spursperrung. Der Bericht zeigt Netzbetreiber und Baulastträger dieselben Stellen.

    Projektbeispiel Straßenbrücke ›
  2. Unterirdischer Kabelkanal mit Kabeltrassen in mehreren Ebenen auf beiden Seiten, am Boden stehendes Wasser
    02

    Kabelkanäle und Schächte

    Kabelkanäle mit stehendem Wasser haben wir per Drohne aufgenommen, durch den Einstiegsschacht, ohne dass jemand einstieg; einen Kabelschacht vorher im Testflug. Jedes Foto trägt seine Aufnahmeposition im Kanal, siehe Projektbeispiel Kabelkanal.

    Inspektionsbericht Kanal und Schacht ›
  3. LiDAR-Punktwolke einer Rohrbrücke von unten: Stützenpaare, darüber die Träger und Rohrstränge
    03

    Rohrbrücken von Gasanlagen

    Am selben Termin wie die Kabelkanäle haben wir die Rohrbrücken der Gasanlage aufgenommen, unter und über dem Tragwerk. Jede Korrosionsstelle sitzt im Bericht an ihrer Stelle in der Punktwolke, siehe Projektbeispiel Rohrbrücke. Von außen fliegt Kopterflug Rohrbrücken auch mit der DJI M30T.

    Inspektionsbericht Rohrbrücke ›
  4. Zweierteam mit Schutzhelm auf einer Anlagenbühne: der Pilot sitzt mit Fernsteuerung und Livebild auf dem Transportkoffer, der Kollege führt die Drohne im Schutzkäfig ins Mannloch
    04

    Filterbehälter und andere Behälter

    In Gasanlagen inspizieren wir auch Filterbehälter per Drohne, wenn ein Zugang geöffnet ist. Der Pilot steuert von außen über Livebild und 3D-Karte, wie hier an einem Mannloch, als Zugang genügt eine Öffnung ab DN 600. Der Behälter ist dafür außer Betrieb und freigegeben.

    Tanks und Behälter ›
Kabelkanal · LiDAR · ein Drohnenflug

Den Schacht hinab und zwischen den Kabeltrassen entlang

Kamerafahrt durch die Punktwolke aus dem Inspektionsflug: den Einstiegsschacht hinab, den Kanal zwischen den Kabeltrassen entlang und den zweiten Schacht wieder hinauf.

Die Punktwolke lässt sich direkt im Browser drehen und zoomen. Diese Ansicht ist eine Funktion der Website, kein Bestandteil des Berichts.

Aus dem Drohnenflug

Halter, Bögen und Kabeltrassen aus der Nähe

Ausschnitte aus den Flugvideos unter einer Straßenbrücke und in einem Kabelkanal.

Rohrschellen unter der Fahrbahnplatte.
Der Leitungsbogen am Brückenende.
Kabeltrasse im Bogen.

Vergleich

Leitungen und Kanäle: klassisch oder per Drohne

KlassischPer Drohne
Leitungen unter der BrückeBrückenuntersichtgerät auf der Fahrbahn, eine Spur gesperrt; seltener Hubarbeitsbühne oder BootStart am Ufer oder neben der Brücke, Feld für Feld an den Leitungen entlang
RohrbrückenHubsteiger oder Gerüst, oft über Werksstraßen oder GleisenUnter und über dem Tragwerk, von außen auch mit der DJI M30T
KabelkanalEinstieg durch den Schacht mit Erlaubnisschein, Freimessen und SicherungspostenFür die Inspektion steigt niemand ein, das Team bleibt oben
Dauer der AufnahmeTage oder WochenStunden, mehrere Anlagen an einem Termin

Wo klassisch nötig bleibt

Wanddicke, Festsitz eines Halters, den Spalt unter einer Schelle und den Zustand unter einer Isolierung klären Prüfung und Messung am Bauteil – gezielt an den Stellen aus dem Bericht; dafür kommen Untersichtgerät und Hubsteiger dann gezielt. Die Leitung prüft der Netzbetreiber nach dem Regelwerk des DVGW, die Brücke ihr Baulastträger nach DIN 1076, die Hauptprüfung bleibt handnah. Vor einem Einstieg zur Reparatur bleibt Freimessen nötig.

Blick vom Ufer unter eine Straßenbrücke, das Wasser spiegelt den Himmel, darüber der Überbau

Umgebung: Unter der Brücke hängen die Leitungen über dem Wasser – die Drohne startet am Ufer, das Team bleibt dort.

Ausgangslage

Leitungen und Anlagen, an die man schwer herankommt

Wer Strom, Gas, Wasser oder Wärme verteilt, betreibt viele Anlagenteile, an die man von unten oder von außen kaum herankommt: Leitungen unter dem Überbau von Brücken, Kabel in Kanälen unter Gelände, Rohrbrücken über Werksstraßen und Behälter in Gasanlagen. Für eine Sichtprüfung aus der Nähe braucht es klassisch ein Untersichtgerät mit Spursperrung, Hubsteiger oder Gerüst, oder einen Einstieg in den engen Raum mit Erlaubnisschein und Sicherungsposten.

Für Netzbetreiber und Energieversorger haben wir bereits Leitungen unter Straßenbrücken, Kabelkanäle und Kabelschächte sowie Rohrbrücken und Filterbehälter von Gasanlagen per Drohne inspiziert. Die Drohne fliegt an die Anlage heran oder durch den vorhandenen Zugang hinein, das Team bleibt am Ufer, am Schacht oder auf dem Gelände. Wer früh weiß, wo Halter, Beschichtung und Kanalwände Schaden genommen haben, plant Messungen, Instandsetzung und Fachfirmen danach und sieht bei der nächsten Inspektion, was sich verändert hat.

Einordnung

Energie­versorgung und Netze: was Leitungen zusetzt und wer zuständig ist

Vier Punkte zum Rahmen der Inspektion bei Versorgern und Netzbetreibern: was Leitungen zusetzt, wer zuständig ist, wie klassisch geprüft und wie instand gesetzt wird.

01

Was Leitungen, Kanälen und Rohrbrücken zusetzt

Eine Brücke bewegt sich: Sie dehnt sich bei Wärme, schwingt unter Verkehr und Wind und wird beim Lagerwechsel angehoben. Leitungen und Halter müssen das mitmachen. Für Gasleitungen an Brücken verlangt die Richtlinie für Leitungen an Brücken deshalb Sicherungsmaßnahmen gegen solche zusätzlichen Beanspruchungen. Das DVGW-Arbeitsblatt für freiverlegte Gasleitungen behandelt Wärmedehnung, Aufhängungen und Korrosionsschutz.

Besonders anfällig sind die Stellen, an denen ein Rohr aufliegt oder in einer Schelle sitzt. Dort entsteht ein Spalt, in dem Wasser stehen bleibt; die Beschichtung weicht auf, und Korrosion setzt ein. Unter dem Überbau sitzen Vögel auf den Trägern, Kot greift den Korrosionsschutz an. Über einem Fluss kommen Hochwasser und Treibgut hinzu; eine Dokumentation im Auftrag des DVGW nennt beschädigte und abgerissene Brückenleitungen.

Unter Gelände ist es die Feuchte. Ein Fachartikel zu Kabeltunneln nennt Risse und Korrosion als häufigste bauliche Probleme. An verzinkten Kabeltragsystemen bildet sich bei Nässe Weißrost, in engen Spalten Spaltkorrosion. Was davon an einer Anlage vorliegt, zeigt erst die Aufnahme aus der Nähe.

Belege: 1, 2, 9, 10, 11, 12, 13

02

Wer zuständig ist: Netzbetreiber, Baulastträger, Berufsgenossenschaft

Das Energiewirtschaftsgesetz verpflichtet Netzbetreiber, ein sicheres, zuverlässiges und leistungsfähiges Netz zu betreiben und zu warten. Energieanlagen sind so zu betreiben, dass die technische Sicherheit gewährleistet ist; bei Gas gilt das als erfüllt, wenn die technischen Regeln des DVGW eingehalten sind, etwa das Arbeitsblatt zur Überprüfung von Gasrohrnetzen. Hängt eine Leitung an einer Brücke, ist die Zuständigkeit geteilt: Die Befestigungen am Bauwerk prüft der Baulastträger, der die Brücke nach DIN 1076 prüft, die Halterungen der Leitung der Netzbetreiber. Die Richtlinie gilt für Leitungen der öffentlichen Versorgung, darunter Elektrizität, Gas, Wasser und Fernwärme.

Kanäle und Schächte nennt die DGUV Regel 113-004 als Beispiele für enge Räume; für Schächte und Kanäle von Fernwärmenetzen verweist sie zusätzlich auf die DGUV Regel 103-002. Die DGUV Information 209-015 zählt Schächte, Kanäle und Kastenträger von Brücken zu den engen Räumen. Beide Schriften empfehlen, immer zu prüfen, ob sich die Arbeit dort vermeiden lässt, und nennen als Beispiel Inspektionen mit Kameratechnik. Die BG ETEM, die in ihren Brancheninformationen die Energieversorgung führt, nennt Drohnen in ihrem Mitgliedermagazin ein wirksames Werkzeug im Arbeitsschutz. Gegen Absturz stellt die BG BAU Verfahren an die erste Stelle, bei denen niemand in den Gefahrenbereich muss. Für die Inspektion per Drohne steigt niemand ein; Freimessen dient dem Schutz der Personen im Raum, deshalb entfällt es für die Aufnahme, die Begründung steht unter Inspektion ohne Freimessung. Weder die Elios 3 noch die DJI M30T ist ATEX-zertifiziert: Ob eine Drohne im Ex-Bereich fliegen darf, klärt der Betreiber vorab. Die Schriften im Überblick zeigt Regelwerk Inspektion.

Strom-, Gas- und Fernwärmeversorgung gehören zum Sektor Energie der kritischen Infrastruktur, Anlagen können unter das KRITIS-Dachgesetz fallen. Der Branchenverband BDEW mahnt, das Bewusstsein für den Umgang mit sensiblen Informationen und Daten zu schärfen, und beschreibt einen Wechsel von Sicherheit zu Resilienz. Mehr dazu unter Drohneninspektion KRITIS. Die Musterbedingungen des GDV für die Maschinenversicherung nehmen Schäden durch Abnutzung und korrosive Angriffe vom Schutz aus, mit Rückausnahmen; was ein Bericht gegenüber dem Versicherer leisten kann, steht unter Inspektionsbericht Versicherung.

Der Inspektionsbericht ist keine Leitungsprüfung, keine Bauwerksprüfung und kein Gutachten. Wir liefern Informationen für die Planung sicherer Arbeiten; Prüfung, Gefährdungsbeurteilung und Erlaubnisschein bleiben beim Betreiber.

Belege: 4, 5, 3, 1, 6, 14, 15, 16, 17, 25, 18, 19, 20, 21, 22

03

Wie klassisch geprüft wird – und was die Drohne beiträgt

An die Unterseite einer Brücke kommen Prüfer klassisch mit dem Brückenuntersichtgerät, das auf der Fahrbahn steht und eine Spur sperrt; seltener mit Hubarbeitsbühne oder Boot. Der Netzbetreiber geht die Leitung ab, prüft Umhüllung und Befestigungen und misst an Korrosionsstellen die Wanddicke. An Rohrbrücken braucht es Hubsteiger oder Gerüst, oft über Werksstraßen oder Gleisen. Einen Kabelkanal gehen Fachleute ab, nach Einstieg durch den Schacht, mit der ganzen Vorbereitung für den engen Raum.

Die Drohne verschafft zuerst die Übersicht: Unter der Brücke fliegt sie Feld für Feld an den Leitungen entlang, im Kanal den Schacht hinab und über dem Wasser entlang, an der Rohrbrücke unter und über dem Tragwerk. Die Elios 3 fliegt dort, wo es eng ist; für Außenaufnahmen setzt Kopterflug zusätzlich eine DJI M30T ein. Kein Gerüst, keine Kletterer, kein Kran: Die Aufnahme dauert Stunden statt Tage oder Wochen, und mehrere Anlagen lassen sich an einem Termin aufnehmen. Die DGUV schreibt, dass sich mit Drohnen riskante Arbeitseinsätze vermeiden lassen.

Gemessen und geprüft wird danach nur dort, wo die Aufnahmen etwas zeigen. Wanddicke, Festsitz eines Halters und den Spalt unter der Schelle sieht die Drohne nicht. Eine Pilotstudie der Bundesanstalt für Straßenwesen nennt Drohnen eine sinnvolle Ergänzung vieler Prüfaufgaben an Bauwerken. Wie Drohnenaufnahme und Prüfung zusammenspielen, steht unter Ablauf der Drohneninspektion.

Belege: 7, 8, 14, 15, 27

04

Wie instand gesetzt wird – und wie der Bericht die nächste Maßnahme plant

Halter an Brücken werden aus nichtrostendem Stahl gefertigt; ein Tausch berührt Leitung und Bauwerk und wird zwischen Netzbetreiber und Baulastträger abgestimmt. Statt den Korrosionsschutz von Leitungen und Stahlbau ganz zu erneuern, kann es sinnvoll sein, ihn auszubessern; vorher wird der vorhandene Schutz geprüft und bewertet. Kleine Risse und angegriffene Stellen an Kabeltunneln werden örtlich ausgebessert. Steht eine Brücke zur Erneuerung an, werden die Leitungen vorher umgelegt.

Ein Inspektionsbericht mit Fotos und Aufnahmepositionen zeigt, an welchem Halter, welchem Kanalabschnitt und welcher Stütze etwas zu sehen ist. Untersichtgerät, Hubsteiger und Messgerät kommen dann gezielt dorthin, und Fachfirmen für Rohrleitungsbau und Korrosionsschutz kennen ihren Arbeitsumfang vor dem Termin; wie Industriedienstleister daraus Arbeitspakete ableiten, zeigt Drohneninspektion für Industriedienstleister.

Spätere Aufnahmen an denselben Stellen machen Veränderungen über die Jahre vergleichbar, etwa an Schellen, Beschichtung oder Kanalwänden. So wird aus dem Zustand von heute die Grundlage für die nächste Instandsetzung, für eine Investition in Leitung oder Kanal und für die Frage, wie lange ein Anlagenteil noch betriebsfähig bleibt. Wie das abläuft, steht unter Wiederholungsinspektion.

Belege: 1, 23, 12, 24

Grenzen

Leitungen und Kanäle per Drohne: was der Bericht zeigt, wo er endet

Ersetzt der Bericht die Leitungsprüfung oder die Bauwerksprüfung?

Nein. Die Leitung prüft der Netzbetreiber nach dem Regelwerk des DVGW, die Brücke ihr Baulastträger nach DIN 1076, und die Hauptprüfung bleibt handnah. Der Inspektionsbericht liefert beiden Fotos, Aufnahmepositionen und Punktwolke und zeigt vorher, wo sie genauer prüfen sollten. Bewertung und Maßnahmen bleiben bei ihnen. Mit Prüfverbänden arbeiten wir zusammen: Sie beauftragen, wir liefern die Daten.

Muss für die Drohneninspektion freigemessen werden?

Für Personen nicht, denn niemand steigt ein. Freimessen soll Menschen schützen, die im Raum arbeiten; wenn nur die Drohne in Kanal oder Schacht fliegt, entfällt es. Ob die Drohne fliegen darf, legt Ihre Gefährdungsbeurteilung fest. Ist in einer Gasanlage eine explosionsfähige Atmosphäre nicht auszuschließen, klärt Ihr Betrieb das vorab. Vor einem späteren Einstieg zur Reparatur bleibt Freimessen nötig. Die Begründung steht unter Inspektion ohne Freimessung.

Was zeigen die Aufnahmen an Haltern, Rohren und Kanalwänden – und was nicht?

Sie zeigen die sichtbare Oberfläche: Abhängungen, Schellen, Schrauben und Umhüllung der Leitungen, Ablagerungen und Bewuchs, Beschichtung und Rost an Rohrbrücken, Wände, Decke und Kabeltrassen im Kanal. Wanddicke, Festsitz eines Halters, den Spalt unter einer Schelle und den Zustand unter einer Isolierung sieht die Kamera nicht, und sie bewertet nichts. Das klären Prüfung und Messung am Bauteil, gezielt an den Stellen aus dem Bericht.

Kann die Drohne im Kanal über stehendem Wasser fliegen?

Ja, über dem Wasser, nicht darin. In den Kabelkanälen unseres Projektbeispiels stand Wasser am Boden, und die Drohne flog darüber den Kanal entlang. Was unter der Wasseroberfläche liegt, sieht die Kamera nicht. In wassergefüllten Bereichen fliegt die Elios 3 nicht, und in Kanälen braucht sie einen Querschnitt ab 150 cm. Sagen Sie uns vorab, wie viel Wasser zum Termin voraussichtlich steht.

Inspizieren Sie auch Kanäle und Schächte von Fernwärmenetzen?

Kanäle und Schächte von Fernwärmenetzen sind enge Räume, für die neben der DGUV Regel 113-004 auch die DGUV Regel 103-002 gilt. Die Drohne braucht in Kanälen einen Querschnitt ab 150 cm und Platz zum Fliegen über oder neben den Leitungen; Staub kann die Sicht einschränken. Ob das in Ihrem Kanal gegeben ist, klären wir vorab anhand von Plänen, Querschnitt und Zugängen. Erst dann sagen wir zu.

Inspizieren Sie auch Druckrohrleitungen von Pumpspeicherkraftwerken?

Ja. Wir inspizieren auch Druckrohrleitungen von Pumpspeicherkraftwerken per Drohne von innen, auf großer Länge. Die Elios 3 wird nach Angabe des Herstellers Flyability auch für Druckrohrleitungen eingesetzt. Die Leitung muss entleert und freigegeben sein, denn die Drohne ist nicht wasserdicht. Zugang, Länge und Ablauf klären wir vorab mit Ihnen. Mehr zu Kraftwerken unter Drohneninspektion Kraftwerk.

Können mehrere Anlagen an einem Termin aufgenommen werden?

Ja. In einer Gasanlage haben wir an einem Termin die Kabelkanäle und die Rohrbrücken aufgenommen. Jede Anlage bekommt ihre eigene Punktwolke, jedes Foto seine Aufnahmeposition darin. Reihenfolge, Zugänge und Freigaben klären wir vorher mit Ihnen, damit jede Anlage dann dran ist, wenn sie zugänglich ist.

Lassen sich Veränderungen über die Jahre verfolgen?

Ja. Eine Wiederholung wird an der Punktwolke der ersten Inspektion ausgerichtet; dann stehen altes und neues Foto derselben Schelle, desselben Kanalabschnitts oder derselben Stütze nebeneinander, beide mit Datum. Wo Licht, Blickwinkel oder Ablagerungen keinen sicheren Vergleich erlauben, sagt der Bericht das. Die Abstände legen Sie fest. So planen Sie Instandsetzung und Investitionen, bevor ein Schaden die Versorgung stört.

Wer führt die Inspektion durch?

Kopterflug, die Inspektionsmarke der Inspectomatic GmbH, seit 2017 per Drohne in Industrieanlagen unterwegs, mit geschulten Piloten, immer im Zweierteam, deutschlandweit. In engen Räumen und unter Brücken fliegt die Elios 3, für Außenaufnahmen setzt Kopterflug zusätzlich eine DJI M30T ein. Den Inspektionsbericht erstellt Inspectomatic. Für Sie bleibt es ein Ansprechpartner von der Anfrage bis zur Übergabe.

Was passiert, wenn die Drohne an einer Leitung oder im Kanal hängen bleibt?

Dafür ist vorgesorgt. Vor jedem Einsatz steht eine Risikobeurteilung. Daraus folgt, ob die Drohne frei fliegt oder bei erhöhtem Risiko getethert am Seil. Leichte Kontakte mit Trägern, Leitungen oder Kabeltrassen fängt der Schutzkäfig aus Kohlefaser ab, die Drohne fliegt weiter. Für die Inspektion besteht eine Betriebshaftpflichtversicherung. Gefährdungsbeurteilung und Freigabe des Bereichs bleiben bei Ihnen.

Wie bekommen wir den Bericht, und wer sieht die Daten?

Den Inspektionsbericht öffnen Sie im Browser, ohne Installation, auf Wunsch auch als PDF; dazu kommen Video, Einzelbilder und Punktwolke. Ausgewertet wird rein lokal, ohne Cloud, bei Bedarf vollständig offline. Für Netzbetreiber zählt das, denn Bilder und Stellen ihrer Leitungen sind schützenswerte Daten. Wer den Bericht erhält und auf welchem Weg, stimmen wir vorab mit Ihnen ab. Mehr unter Drohneninspektion KRITIS.

Welche Angaben brauchen Sie für ein Angebot?

Sagen Sie uns, welche Leitungen, Kanäle oder Anlagen dokumentiert werden sollen, wo die Zugänge liegen und welchen Anlass es gibt. Wichtig sind außerdem Wasserstand im Kanal, ein möglicher Ex-Bereich und, bei Brücken, ob Netzbetreiber, Baulastträger oder beide den Bericht nutzen. Lagepläne, Zeichnungen und frühere Berichte helfen. Danach erhalten Sie ein Angebot mit festem Leistungsumfang für Inspektion und Bericht.

Wer zu Ihnen kommt

Inspektion und Bericht aus einer Hand

Industrieerfahren seit 2017

Kopterflug führt die Inspektion vor Ort durch, Inspectomatic erstellt den Inspektionsbericht. Dahinter steht dasselbe Team: Über uns.

Immer im Zweierteam

Geschulte Piloten. Vor jedem Einsatz steht eine Risikobeurteilung.

Deutschlandweit im Einsatz

Wir kommen zu Ihrer Anlage. Drohnen und Ausrüstung bringen wir mit.

Auswertung rein lokal

Ihre Aufnahmen werden ohne Cloud verarbeitet. Den Übertragungsweg für Bericht und Rohdaten stimmen wir vorab mit Ihnen ab.

Sollen Leitungen, Kanäle oder Rohrbrücken dokumentiert werden?

Nennen Sie uns Anlage, Zugang und Anlass – ein paar Zeilen genügen.

Erstberatung: 30 Minuten per Google Meet, Termin direkt wählen.

  • Porträt von Christian EngelkeChristian EngelkeGründer, Geschäftsführer und Elios-Pilot
  • Porträt von Dipl.-Wirt.-Ing. (FH) Juliana EngelkeDipl.-Wirt.-Ing. (FH) Juliana EngelkeGründerin, Geschäftsführerin und Elios-Pilotin

E-Mail: info@inspectomatic.de

Fotos oder Zeichnungen helfen, wenn Sie welche haben. Wir melden uns, klären mit Ihnen Zugang und Ablauf und schicken Ihnen ein Angebot.

Oder schreiben Sie uns

Vielen Dank. Ihre Anfrage ist bei uns angekommen, wir melden uns bei Ihnen.

Welche Anlage, welcher Anlass, welcher Zeitraum – formlos genügt.

* Pflichtangaben. Wir geben Ihre Angaben nicht an Dritte weiter.

Quellen

  1. RI-LEI-BRÜ – Richtlinien für das Verlegen und Anbringen von Leitungen an Brücken · Bundesministerium für Verkehr, via Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg · Stand Ausgabe 1996, abgerufen 09.10.2026
  2. DVGW-Arbeitsblatt G 414 Freiverlegte Gasleitungen (Leseprobe) · DVGW / wvgw · Stand Dezember 2008, abgerufen 09.10.2026
  3. DVGW-Arbeitsblatt G 465-1 Überprüfung von Gasrohrnetzen · wvgw · Stand 06/2026, abgerufen 09.10.2026
  4. Energiewirtschaftsgesetz § 11 Betrieb von Energieversorgungsnetzen · Bundesministerium der Justiz · Stand abgerufen 09.10.2026
  5. Energiewirtschaftsgesetz § 49 Anforderungen an Energieanlagen · Bundesministerium der Justiz · Stand abgerufen 09.10.2026
  6. DIN 1076:2026-01 Ingenieurbauwerke im Zuge von Straßen und Wegen – Prüfung und Überwachung · DIN Media · Stand 2026-01, abgerufen 09.10.2026
  7. Versorgungsinfrastrukturen an Brücken (Interview) · Verband Sicherer Transport / VST-KRITIS · Stand abgerufen 09.10.2026
  8. Unterstützung der Bauwerksprüfung durch innovative digitale Bildauswertung – Pilotstudie · Bundesanstalt für Straßenwesen · Stand 2017, abgerufen 09.10.2026
  9. J. Britton: Corrosion at Pipe Supports – Causes & Solutions (der Autor bietet eine Lösung an) · Deepwater Corrosion Services · Stand 2002, abgerufen 09.10.2026
  10. Gesundheitsgefährdung durch Taubenkot (Sonderdruck TIEFBAU) · BG BAU · Stand 2003, abgerufen 09.10.2026
  11. Dokumentation von typischen Schäden durch Hochwasserereignisse in der Gasversorgung · DBI Gas- und Umwelttechnik im Auftrag des DVGW · Stand 2003, abgerufen 09.10.2026
  12. Zhu, Ma, Zeng u. a.: An Experimental Study of the Mechanical Properties of Partially Rehabilitated Cable Tunnels · Materials 15 (2022), MDPI · Stand 2022, doi:10.3390/ma15144830, abgerufen 10.10.2026
  13. Kabeltragsysteme: Merkmale und Schutz (Leitfaden) · OBO Bettermann (Hersteller) · Stand ohne Datum, abgerufen 10.10.2026
  14. DGUV Regel 113-004 „Behälter, Silos und enge Räume; Teil 1: Arbeiten in Behältern, Silos und engen Räumen“, Abschnitte 1 (Fernwärme: auch DGUV Regel 103-002), 2 (Schächte und Kanäle als enge Räume) und 4.1 Grundsatz · Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) · Stand Ausgabe Februar 2019, abgerufen 11.10.2026
  15. DGUV Information 209-015 „Instandhaltung an Maschinen und Anlagen“, Abschnitte 5.7 und 5.7.1 Enge Räume · Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV), Fachbereich Holz und Metall · Stand Ausgabe Juni 2026, abgerufen 11.10.2026
  16. etem – Magazin für Prävention, Rehabilitation und Entschädigung 04.2023, S. 22: Einsatz von Drohnen – Arbeitsschutz aus der Luft (Teaser) · BG ETEM · Stand 2023, abgerufen 11.10.2026
  17. Kraftwerke und Heizwerke (Brancheninformation Energieversorgung) · BG ETEM · Stand abgerufen 10.10.2026
  18. Allgemeine Bedingungen für die Maschinenversicherung von stationären Maschinen (AMB 2020), A1-2.3 (unverbindliche Bekanntgabe) · Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) · Stand Version 01.07.2025, abgerufen 11.10.2026
  19. Wie der Schutz Kritischer Infrastrukturen gelingt (Abschnitte Lagebewusstsein, Paradigmenwechsel von Sicherheit zur Resilienz) · BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. · Stand 09.07.2026, abgerufen 11.10.2026
  20. Dachgesetz zur Stärkung der physischen Resilienz kritischer Anlagen (KRITISDachG), § 4 Sektoren · Bundesministerium der Justiz, gesetze-im-internet.de · Stand abgerufen 10.10.2026
  21. Verordnung zur Bestimmung kritischer Anlagen nach dem BSI-Gesetz (BSI-Kritisverordnung) · gesetze-im-internet.de · Stand zuletzt geändert 15.05.2026
  22. Flyability Elios 3 bei Kopterflug (Einsatzgrenzen: nicht ATEX-zertifiziert) · Kopterflug · Stand abgerufen 10.10.2026
  23. Verbände-Merkblatt: Planung und Ausführung von Korrosionsschutzbeschichtungen an Stahlkonstruktionen und Anlagenkomponenten (3.4 Instandsetzung) · Bundesverband Korrosionsschutz e. V. mit Arbeitsgemeinschaft Industriebau e. V. · Stand 2021-06, abgerufen 10.10.2026
  24. Leitungsverlegung vor Erneuerung der Deilbachbrücke · Straßen.NRW · Stand 2026, abgerufen 09.10.2026
  25. Harald Dippe, Stephan Imhof: Schutzmaßnahmen gegen Absturz wirkungsvoll planen (Maßnahmenhierarchie), in: BauPortal 1|2025 · Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU) · Stand 2025, abgerufen 11.10.2026
  26. Penstock inspection with the Elios 3 (Fallstudie Druckrohrleitung) · Flyability SA (Herstellerangabe) · Stand abgerufen 11.10.2026
  27. Themen A–Z: Absturz (Aktuelle Entwicklungen in der Prävention von Absturzunfällen) · Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) · Stand abgerufen 11.10.2026

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